Die Dolomiten

Entdecke eines der schönsten Paradiese mit Tälern und Bergen in Italien

Autor

Die Drei Zinnen, das wichtigste Symbol der Dolomiten.
Die Drei Zinnen in den Dolomiten - Foto von @Desde la cima del Rock

Im Norden von Italien gelegen und über fünf Provinzen verteilt (Belluno, Bozen, Trient, Udine und Pordenone), sind die Dolomiten eine Bergkette, die vor tausenden von Jahren aus Kalkstein marinen Ursprungs, der ‚Dolomit‘ genannt wird, geformt wurde. Heute ist dieses Mekka für Bergsteigen, Wandern und Skifahren Schauort von urtümlichen Formen und unglaublichen Panoramen. Entdecke die tausendjährige Geschichte der Gletscher und Märchen entlang dieser 10 Wanderwege in den Dolomiten.

1. Der magische Charme des Sorapis-Sees

Der Sorapis-See mit seiner charakteristischen blauen Farbe könnte eine Postkarte aus den Dolomiten zieren.
Der Sorapis-See mit seiner charakteristischen blauen Farbe - Foto von @morenob

Wenn man zum Sorapis-See kommt, fühlt sich das an wie ein Stück Himmel auf Erden zu finden. Der Wanderweg gehört zu den Klassikern in den Dolomiten und dieser See hat sein makelloses blaues Wasser den umgebenden Kalkfelsen zu verdanken. Das Spiel des Lichts enthüllt immer wieder neue Blautöne, die so hell sind, dass wir uns in ein Märchen versetzt fühlen, besonders weil wir von einem Wanderweg kommen, der am Tre-Croci-Pass beginnt und aus einer Abfolge von Felswänden, Schluchten und Abhängen besteht, die einfach spektakulär (und ein bisschen schwindelerregend) ist. Alle diese Gefühle lösen sich in dem Moment in Wohlgefallen auf, wenn wir den Sorapis-See erreichen, der das beste Gegenmittel gegen Adrenalin ist.

Entfernung

14,18 km

Höhe +

732 m

Entfernung

14,18 km

Höhe +

732 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

2. Der Marmolada-Gipfel

Die Punta Penia, der höchste Gipfel der Marmolada in den Dolomiten.
Die Punta Penia, der höchste Gipfel der Marmolada - Foto von @Aldarion

Die Marmolada ist der höchste Berg der Dolomiten. Ein Paradies auf Erden, das charakterisiert wird durch den hängenden Bergkamm, der von Ost nach West verläuft, mit der Punta Penia als höchstem Gipfel (3.342 m). Diese klassische Route zur Besteigung des höchsten Punkts der Dolomiten beginnt am Fedaiasee, führt vorbei an der Schutzhütte Pian dei Fiacconi und über den Klettersteig bis zum Gletscher von Punta Penia (du musst dein eigenes Klettersteigset, Steigeisen und Eispickel mitbringen). Um den Tag abzurunden können wir mit der Seilbahn zurückkehren und die Panoramablicke, die dieses wunderbare eisige Paradies bietet, genießen.

Entfernung

10,66 km

Höhe +

1430 m

carlets
mit
Entfernung

10,66 km

Höhe +

1430 m

carlets
mit
Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

3. Viel dal Pan-Hütte vom Pordoijoch aus

Blick auf die Gipfel von der Viel dal Pan-Hütte in den Dolomiten.
Blick von der Viel dal Pan-Hütte - Foto von @annagio91

Es gibt Orte, die plötzlich wieder auftauchen, nachdem sie jahrelang in Vergessenheit gerieten und ihr Potenzial bewahrten. Das Pordoijoch ist einer dieser Orte. Auf 2239 m Meereshöhe liegt dieser Gebirgspass zwischen den Gebieten von Venetien und Trient und Südtirol und verbindet die Handelswege zwischen dem Fassa- und dem Cordevoletal. Der höchste Gipfel der Dolomiten, die Marmolada, gerät nie aus dem Blick, während wir dem Weg folgen, der immer mindestens 2500 m über Meereshöhe bleibt. Zu den vielen Zaubern dieser Route gehören das berühmte Radfahrerdenkmal zu Ehren von Fausto Coppi und die Viel dal Pan-Hütte, ein Relikt des Ersten Weltkriegs.

Entfernung

7,15 km

Höhe +

430 m

luca berni
mit
Entfernung

7,15 km

Höhe +

430 m

luca berni
mit
Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

4. Die Drei Zinnen

Die Drei Zinnen, das wichtigste Symbol der Dolomiten.
Die Drei Zinnen in den Dolomiten - Foto von @Desde la cima del Rock

Der bekannteste Ort der Dolomiten ist das aus den sogenannten „Drei Zinnen“ (italienisch „Tre Cime di Lavaredo“) bestehende Ensemble, ein Schauspiel, das eigentlich der urtümliche Überrest eines alten Gletschers ist. An den Ufern des Misurinasees oder beginnend auf halber Strecke an der Auronzohütte können wir uns für verschiedene Routen entscheiden, mit denen wir den Fuß dieser Berggipfel erreichen. Die klassische Route und ihre Variationen bestehen aus steinigen Pfaden wie auch weicheren an von der Natur überwachsenen Bächen entlang. Eine einzigartige Erfahrung, die wir mit den unschlagbaren Fotografien der drei Hauptgipfel krönen können: Die „Kleine Zinne“, die „Große Zinne“ und die „Westliche Zinne“.

Entfernung

11,80 km

Höhe +

433 m

Entfernung

11,80 km

Höhe +

433 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

5. Wanderrunde am Langkofel

Riesige Statue eines Ochsen vor der Friedrich-August-Hütte am Langkofel.
Riesige Statue eines Ochsen vor der Friedrich-August-Hütte - Foto von @Alex_80

Die Berggruppe des „Langkofels“ (italienisch „Sassolungo“, wörtlich „langer Felsen“) stellt eines der Wahrzeichen der Dolomiten dar. Der Weg, der wie aus der Fantasie entsprungen zu sein scheint, beginnt am Sellapass und ist bekannt für die eigenartige Seilbahn, die auch 40 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme noch den Launen der Natur folgt. Auf diesem Wanderweg kann man den Plattkofel (italienisch „Sassopiatto“) sehen, der genauso überwältigend ist. Die gesamte Runde dauert etwa sieben Stunden und kann gut in verschiedene Abschnitte unterteilt werden, wenn wir in einer der Hütten am Wegesrand einkehren (die Langkofel-Hütte, italienisch Rifugio Viacenza, ist eine der beliebtesten).

Entfernung

16,49 km

Höhe +

667 m

Entfernung

16,49 km

Höhe +

667 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

6. Straßenradfahren am Stilfser Joch

Die bekannte kurvige Straße zum Stilfser Joch, ein Rad-Mekka, ist bekannt durch den Giro d’Italia.
Die bekannte kurvige Straße zum Stilfser Joch - Foto von @juandiegolazaro

Wartest du noch auf die eine Fahrradroute, die dein Leben für immer prägen wird? Merk dir das Stilfser Joch, einen aufregenden Gebirgspass in den Dolomiten mit 48 Kurven, die sich auf 2.757 Meter über Meereshöhe hinaufschrauben. Die Straße ist bekannt als einer der härtesten klassischen Abschnitte im Radrennen Giro d’Italia. Zweifellos ist das eine einzigartige Landschaft mit verschneiten Gipfeln im Hintergrund, die einem absoluten Nervenkitzel Platz machen. Die meisten Routen starten in der Stadt Bormio und folgen einer wunderschönen Rundfahrt, die den Umbrailpass überquert, hinunter in die Schweiz führt und oben am Stilfser Joch mit den steilen Haarnadelkurven endet, die für jeden erfahrenen Radfahrer ein Muss sind.

Entfernung

101,28 km

Höhe +

3626 m

Entfernung

101,28 km

Höhe +

3626 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

7. Der faszinierende Adolf-Munkel-Weg

Eine Blumenwiese mit Bergen im Hintergrund im Puez-Geisler-Nationalpark, einer der berühmtesten Orte in den Dolomiten.
Die Berge des Puez-Geisler-Nationalparks in den Dolomiten - Foto von @Riccardo Campagnaro

Stell dir eine wunderschöne Route mit Blumen in allen Farben, Kühen auf der Weide in der Ferne und einer Hütte vor, die einen herzhaften Teller mit „Peverà“ anbietet, einer Suppe, die aus gemahlenem Pfeffer, Käse und Brotkrumen besteht, um alles abzurunden. Diese Verbindung von Erfahrungen hält der Adolf-Munkel-Weg bereit, eine der symbolträchtigsten Wanderungen in den Dolomiten, nur ein paar Kilometer von dem Ort Sankt Magdalena entfernt. Nach dem Start an der Zanser Alm entfaltet sich der Weg vor dir und hat immer die hohen Gipfel der Dolomiten im Blick. Dieser Weg ist perfekt, um die bezaubernde Landschaft zu genießen und gleichzeitig Besonderheiten wie die direkt aus dem Fels gehauenen mysteriösen Statuen zu entdecken.

Entfernung

10,18 km

Höhe +

396 m

Entfernung

10,18 km

Höhe +

396 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

8. Wanderung zum Denkenden Christus

Die Statue des Denkenden Christus ist 1,80 m hoch und wurde 2009 auf dem Monte Castellazzo aufgestellt.
Die Statue des Denkenden Christus auf dem Monte Castellazzo - Foto von @Alessio Marogna

Im Juni 2009 wurde die Statue “Der Denkende Christus” und das berühmte Kreuz auf dem Gipfel des Monte Castellazzo aufgestellt, was den Berg zu einem neuen Monument für Reisende auf der Suche nach dem perfekten Wanderweg in den Dolomiten gemacht hat. Vom Rollepass (1980 m) gehen wir den sanften mit Pinien bewachsenen und in Wolken gehüllten Hügel entlang, bis wir zur berühmten Statue kommen, die mehrere Überraschungen freigibt: den Panoramablick auf die Berge der „Pale di San Martino“ (die Palagruppe) oder die beeindruckende Lagorai-Kette. Außerdem ist das der ideale Ort, um die alten Überreste der Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg zu besuchen. Das ist wirklich ein Ort, wo die Vergangenheit und die Gegenwart der Dolomiten verschmelzen.

Entfernung

9,25 km

Höhe +

418 m

Entfernung

9,25 km

Höhe +

418 m

Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

9. Verloren in der Straße der 52 Tunnel

Blick hinaus am Ende eines Tunnels der Strada delle 52 Gallerie.
Blick hinaus am Ende eines Tunnels der Strada delle 52 Gallerie - Foto von @CROCCANI

Die „Strada delle 52 Gallerie“ (Straße der 52 Tunnel) verbindet einen Wanderweg mit dem Zauber der Geschichte der Dolomitengipfel. Diese Abfolge von Tunneln hat einen militärischen Ursprung und wurde von Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkriegs gebaut, um den Transport des Nachschubs zu erleichtern und gleichzeitig Gefahren zu vermeiden. Eine moderne Heldentat, die dir das Gefühl gibt, ein Forscher auf der Suche nach deinem Schicksal zu sein auf einem Wanderweg, der am Xomo-Pass (1.058 m) beginnt und sanft ansteigt und uns dabei mit Überbleibseln der Geschichte inspiriert. Diese Galerie ist nicht einfach nur eine Route, sondern eine Reise in die Vergangenheit.

Entfernung

14,58 km

Höhe +

802 m

ermanno59
mit
Entfernung

14,58 km

Höhe +

802 m

ermanno59
mit
Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in

10. Der magische Fanes-Wasserfall

Der Fanes-Wasserfall inmitten von Nadelwäldern und Felsen.
Der Fanes-Wasserfall bei Fiames in den Dolomiten - Foto von @Barredo

Einigen Routen in den Dolomiten verbergen Naturschätze wie den Fanes-Wasserfall. Nachdem wir den Ort Fiames durchquert haben, erreichen wir den Beginn des Weges, der dich gemütlich und einfach zum versprochenen Schauplatz bringt. Dort quillt das Wasser wie in einer Märchenkulisse hervor, was noch reizvoller ist, wenn Schnee liegt. Eine der Attraktionen dieses Wegs ist die Möglichkeit, den Wasserfall mit einem Klettersteig zu erklimmen. In die Tiefe des Tals mit seiner Schlucht einzutauchen ist eine einzigartige Erfahrung, absolut empfehlenswert für die mutigsten Abenteurer.

Entfernung

7,15 km

Höhe +

237 m

Barredo
mit
Entfernung

7,15 km

Höhe +

237 m

Barredo
mit
Weitere Beschreibungen und Fotos findest du in