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Entfernung

24,14 km

Höhengewinn

1.320 m

Schwierigkeitsgrad

Schwer

Höhenverlust

2.118 m

Max. Höhe

2.197 m

Trailrank

32

Min. Höhe

788 m

Trail Typ

Einfach
  • Foto von Niederbauen via Oberbauenstock, Gandistock, Schwalmis nach Emmetten
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Zeit

5 Stunden 44 Minuten

Koordinaten

6836

Hochgeladen

13. September 2020

Aufgezeichnet

September 2020
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2.197 m
788 m
24,14 km

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bei Emmetten, Kanton Nidwalden (Switzerland)

Der Aufstieg auf den Oberbauenstock in den Urner Alpen in der Zentralschweiz erfolgt über eine alpine Wanderroute, die eine gute Trittsicherheit auf steilen und durchaus exponierten Pfaden erfordert.

Von diesem östlichen Eckpfeiler der Brisen-Kette mit seiner überragenden Rundumsicht führt eine Gratwanderung hinüber zur Schwalmis, dem mittleren prominenten Gipfel zwischen Brisen im Westen und dem Oberbauenstock. Von diesem Panoramaberg bietet sich ein großartiger Blick über den Vierwaldstättersee.

Von der Bergstation Niderbauen weist uns die Beschilderung den Weg zum Oberbauenstock. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede gehen wir auf einer Schotterstraße etwas unterhalb der nett gelegenen Alp Tritt vorbei (Tritthütte, Einkehr möglich) bis zur Wegkreuzung bei P.1596.

Auf dem nächsten Abschnitt gewinnen wir auf dem gut ausgebauten rot-weiß markierten Weg allmählich an Höhe. Ab der Wegkreuzung bei P.1758 geht es nun auf blau-weiß markiertem Weg leicht ansteigend über Alpwiesen weiter in die nordwestseitige Querung des Oberbauenstock. Nach einem Schotterfeld stehen wir plötzlich vor der steilen Flanke, die uns auf den ersten Blick den Zugang zum Westgrat des Oberbauenstock verwehrt. Dennoch zieht sich ein eleganter Weg durch die folgenden 100 Höhenmeter der schattigen Nordflanke. Der teils drahtseilgesicherte Anstieg ist recht exponiert und fordert nicht nur bei Nässe oder gar Vereisung Vorsicht und Trittsicherheit.

Angekommen bei der Wegkreuzung Schwiren auf 2.004 m, folgen wir zunächst ein kurzes Stück dem Grat, die letzten 70 Hm müssen aber in der südseitigen Flanke zurückgelegt werden – blau-weiße Markierungen sind hier zwar nicht vorhanden, doch die Route durch die Bergflanke ist gut auszumachen und so gelangen wir zum Oberbauenstock, 2.117 m. Hier hat man eine herrliche Sicht auf den Urnersee mit den darüberliegenden Gebirgsstöcken um Fronalpstock und Rophaien.

Auf gleichem Weg geht es zurück zur Wegkreuzung Schwiren. Ab hier wandern wir meist entlang des Grates abwärts bis auf eine Höhe von ca. 1.830 Meter. Hier, etwas unterhalb des Grates, zweigt ein Weg nach St. Jakob bzw. Isenthal ab, wir halten uns aber Richtung Westen und streben wieder den Grat an. Über P.1917 hinweg erreichen wir bald den kaum als Gipfel auszumachenden Gandispitz, 1.996 m, mit seinem um so prominenteren weißen Kreuz.

Weiter geht es auf dem traumhaften Kammweg mit kaum Höhenunterschieden über den Jochlistock, 2.070 m, bis zum Vorderjochli, 2.002 m – nur sehr sporadisch kommt man an blau-weißen Wegmarkierungen vorbei, da wir aber konsequent dem Gratverlauf folgen, sind diese auch nicht unbedingt notwendig.

Am Vorderjochli verlassen wir den Wanderweg und starten die letzte größere Anstrengung der Tour. Steil steigen wir über die Wiesen bis unterhalb des markanten Felsbandes, wobei wir den bereits vom Jochlistock gut auszumachenden tiefsten Einschnitt im rechtsseitigen Bereich des Felsbandes anstreben. Der Weg zwischen den Felsen hindurch ist durchgängig grasbewachsen und unschwierig zu begehen. Hernach erwartet uns nochmals eine angenehme Gratpassage, bis uns ein letzter steiler Anstieg über einen Grashang zum höchsten Punkt der Schwalmis bringt.

Nach wohlverdienter Gipfelrast schreiten wir dem Grat entlang in westlicher Richtung bis zu P.2198, wo wir teils weglos bzw. meist auf schwachen Pfadspuren über den Gratrücken Aren absteigen. Auf einer Höhe von ca. 1.860 Metern halten wir uns links und treffen schließlich bei ca. 1.800 Metern auf den Bergweg, der vom Hinterjochli herab­führt. Auf diesem geht es weiter hinab zur Wegkreuzung, 1.532 m, wo links eine Straße zur Klewenalp führt.

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