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17,13 km

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bei Bellwald, Valais (Switzerland)

Früh beizeiten brachen wir auf, allerdings war es schon hell. Nach kurzer Zeit durchquerten wir den Gletscherbruch hinauf zum Ewigschneefeld. Es lag einiger Neuschnee, oberhalb des Bruchs mindestens Knöchel- bis wadentief. So musste ich endlos spuren. Über das Ewigschneefeld mussten einige heikle Spalten (teilweise nicht erkennbar) überwunden werden, 1*brach ich bis zu den Schultern ein. Seil ist hier also Pflicht. Zum Fieschersattel hinauf wurde es dann steiler. Bei der letzten firnflanke (50°) mussten 2 Bergschrunde überklettert werden. An den Felsen angekommen, fanden wir ein Fixseil vor (wahrscheinlich zum Abseilen gedacht). Mit Brusik und dann eigener Sicherung überwanden wir diese ca. 20m senkrechte Stufe. Die letzten 200m durch den steilen Geröllhang (verschneit) stiegen wir gleichzeitig am Seil empor. Durch das Spuren und die steile Firnflanke (dort lag teils bauchtief der Schnee) brauchten wir viel Zeit, so dass wir erst 16:00 auf dem Fieschersattel ankamen. Auf die beiden Gipfel verzichteten wir leider aus Zeitmangel. Allerdings hatten wir auch erbärmliches Wetter (Sicht im Sattel größtenteils unter 10m). Um schneller wieder runter zu kommen, stiegen wir über den Fieschersattel Richtung Finsteraarhornhütte ab. Anfangs war die Orientierung sehr schwierig (breites im Nebel versunkenes Schneefeld). Immer möglichst links haltend stiegen wir langsam ab, überquerten zahlreiche Spalten und endeten schließlich im Gletscherbruch. Anfangs sind wir zu sehr in die Mitte abgedriftet, wo es nicht weiter ging. Dann stiegen wir noch mal etwas zurück und querten ganz an den linken rand rüber und hier kamen wir auch gut runter. Teilweise sehr steil und außerdem ein gewaltiges Gletscherlabyrinth. Konnten auf der ganzen Tour keine Spuren entdecken. Unten ging es dann noch endlos über den Fieschergletscher und mit letzter Karft rauf zur Finsteraarhornhütte. Dies war eine sehr lange anstrengende Tour unter widrigen Witterungsverhältnissen. Bei gutem Wetter und festem Firn sicher leichter und schneller begehbar. Wir hätten eigentlich Ski gebraucht. Die Tour führt durch zwei beeindruckende Gletscherbrüche. Hier sollte man Erfahrung mitbringen, um sich in dem gewaltigen Chaos zurechtzufinden!
30-AUG-07 16:40:16 - 30-AUG-07
31-AUG-07 7:31:35 - 31-AUG-07 7:31:35
29-JUL-10 9:51:48
29-JUL-10 9:29:01
Gasthof
28-JUL-10 15:32:34
25-JUL-10 17:38:51
26-JUL-10 13:41:16
26-JUL-10 16:21:18
Fels
27-JUL-10 20:04:49
01-SEP-07 11:03:40 - 01-SEP-07 11:03:40
28-JUL-10 16:35:24
02-SEP-07 10:19:50 - 02-SEP-07 10:19:50
Hollandiahütte Sac (3240 M)

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