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2.412 m
1.109 m
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21,81 km

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bei Ehrwald Unterdorf, Tyrol (Austria)

Tajakopf 2.400m-Eigentlich eine sehr einfache Tour.
Beginnend an der Talstation Ehrwald läuft man erstmal auf einer "Autobahn", also einer Forststrasse bis zur Bergstation, bleibt immer auf dem Weg, der Richtung Coburger Hütte ausgeschildert ist. Leichter Anstieg, bequem zu gehen und gut zum warmwerden...
Vor dem Tajagipfel geht es dann über einen Pfad bergauf, immer weniger werden die Bäume und man hat dann schließlich die Baumgrenze erreicht. Ein kleine leicht unangenehme Passage folgt, da es jetzt über ein Schotter und Geröllfeld geht, wer Stöcke dabei hat ist hier klar im Vorteil. Schließlich kommt man an einem kleinen See unterhalb des Tajakopfes an. Glasklar in grün-blauen Farben schillernd ist das ein perfekter Ort, um eine kleine Pause einzulegen. Das Panorama ist atemberaubend. Zugsitze und Wettersteinmassiv ragen in all ihrer felsigen Pracht auf.
Weiter geht es Richtung Tajatörl, die Landschaft besteht nun nur noch aus Felsen und Steinen. Nun kommt der schwierigere teil der Tour, so wie sie aufgezeichnet ist. Es geht abseits des Weges steil bergauf. Dreipunktsicherung sollte hier kein Fremdwort sein, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist hier Voraussetzung. Aber gefährlich ist es dennoch meiner Meinung nach nicht, nur leicht anstrengend.
man kann auch dem Bergpfad folgend weiter hoch zum Tajatörl und von dort zum Tajakopf über den Gratweg laufen. Mit der Direttissima kommt man dann auch auf diesen Weg unterhalb der Gipfelspitze an. Hier sollten dann in der Tat nur Bergerfahrene weiterlaufen. Unversicherte Wege, zum Teil geht es steil den Berg hinab mit leichter Absturzgefahr. Einige sehr sehr leichte Klettereinlagen, auch hier nicht wirklich gefährlich für den Geübten, aber auch anstrengend. Oben angekommen gilt es nur noch eine kurze kleine Kletterpassage hinüber zum Gipfelkreuz zu nehmen. Hier gibt es zwei drahtseilversicherte Stellen, auch nicht wirklich gefährlich, locker ohne Ausrüstung machbar, aber dennoch mit der für solche Stellen üblichen Vorsicht gut machbar.

Was für ein Blick! Hinab zum Drachensee mit der Coburger Hütte, umrahmt von Felswänden.

zurück geht es dann den selben Weg, allerdings dann bis hinab zum Tajatörl und dann weiter hinab zur Coburger Hütte. Dort kann ich den Kaiserschmarren empfehlen. Einer der besten, die ich je gegessen hatte.

Nach einer kurzen Erfrischung steigen wir dann von der Coburger Hütte weiter ab zum Seebensee. Von dort aus über Forstwege und den koatigersteig zur Bergstation Ehrwald und den bekannten Weg zurück zur Talstation.

Die Zeitangabe ist übrigens nicht so ganz richtig. Man kann die Tour bestimmt in 08 Stunden schaffen, wenn man sich nicht auf der Coburger Hütte zwei Stunden Pause inkl. einem kleinen Nickerchen gönnt...;-)

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