• Foto von Kanutour von der Lüneburger Heide (Bienenbüttel) bis Hamburg (Barmbek), 4 Tage auf Ilmenau, Neetze, Elbe und Alster
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Koordinaten 1188

Hochgeladen 1. April 2016

Aufgezeichnet April 2016

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26 m
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46,34 nm

angezeigt 440 Mal, heruntergeladen 0 Mal

bei Bienenbüttel, Niedersachsen (Deutschland)

BLB Kanutour 2011
Eine faszinierende Tour, die auf dem kleinen Heidefluss Ilmenau beginnt, durchs wunderschöne Lüneburg führt und mit Elbe, Hafengebiet (Reiherstieg) und Alster drei grundverschiedene Ansichten Hamburgs vom Wasser aus erleben lässt. Ilmenautouren werden oft in Bad Bevensen oder Uelzen angefangen und hören dann in Lüneburg an, aber mich reizte gerade die Fahrt nach Hamburg, wenn man in Uelzen anfängt, kann man die Tour aber noch um ein schönes Stück verlängern. Die Tour war eigentlich anders geplant als sie stattfand. Ein Verein, der uns zunächst eine Übernachtungsmöglichkeit zugesagt hatte, nahm die Zusage mit neuem Vereinspersonal dann wieder zurück, so kam es zu der sehr langen Strecke am 3. Tag von über 33 km, die sehr viel Kraft erfordert und zu den zwei heiklen Stellen mit dem Ende des Reiherstiegs und der Elbquerung direkt bei der Elbphilarmonie. Am vierten Tag würde ich wenn möglich immer eine ungefährlichere Strecke wählen, wenn die Zeit es zulässt - was bei uns aber nicht der Fall war, da einzelne Teilnehmer noch sehr lange Rückwege am letzten Tag hatten.

Schwierigkeit der Tour: Von Bienenbüttel bis einiges hinter Lüneburg ist es eine leichte Tour, die Ilmenau hat kurz vor Lüneburg zwar einen netten etwas flotteren Abschnitt, aber keine richtigen Stromschnellen. Je weiter es Richtung Elbe geht und dann auch auf der Elbe kommen zum einen die Gezeiten dazu, die unbedingt zu berücksichtigen sind: Wir konnten die Tour so durchführen, dass wir bis auf ein kleines Stück von 900 m zwischen WV Süderelbe und Einfahrt Reiherstieg immer die Gezeiten auf unserer Seite hatten, aber selbst bei diesen 900 m, wo das nicht der Fall war, ist es unglaublich, wie lange wir für dieses kleine Stück brauchten. Außerdem gibt es dann natürlich auch Schiffahrt und man muss öfter mit den darauf folgenden Wellen klarkommen (Schwierigkeit für den Teil der Tour: moderat)

Richtig ermüdend ist die Länge der Strecke am vorletzten Tage (sehr anstrengend), besonders schwer ist ansonsten am letzten Tage der letzte Teil des Reiherstiegs und die Elbüberquerung, daher die Einstufung der Tour als sehr schwer. Im letzten Teil des Reiherstiegs gibt es auf beiden Seiten Spundwände, wenn hier Schiffe langfahren (was im Rahmen von Hafenrundfahrten mit Barkassen sehr oft passiert), kommen die Wellen auf einmal von allen Seiten, da die Spundwände die Wellen mit fast gleicher Stärke zurückgeben. Das klassische "Ich fahre so, dass die Wellen immer nur von vorne kommen" kann dann nur bedingt funktionieren. Wenn kein Schifssverkehr im letzten Abschnitt des Reiherstiegs ist, ist die Durchfahrt harmloser. Die Elbüberquerung danach ist im Prinzip nicht ganz so schwer - und bietet ein tolles Panorama, hat aber einen großen Haken: sehr viel Schiffahrt, besonders am Wochenende: HVV-Schiffe, Hafenrundfahrten, private Motorboote, Lastkähne etc. Das ist je nach Tag und Uhrzeit richtig was los. Kanufahren ist an dieser Stelle zwar nicht verboten, aber sehr unüblich, daher sind die Kapitäne der Schiffe auch nicht gewohnt, mit Kanuten umzugehen und haben sicher keine Lust deretwegen zu bremsen oder ihnen auszuweichen. Daher muss natürlich eine entsprechend große Lücke vorhanden sein, die es erlaubt, die Elbe zu überqueren ohne dass andere Boote bremsen oder ausweichen müssen. Besonders gefährlich könnte hier ein Kentern werden, wenn schon die nächsten Schiffe kommen, Containerriesen gibt es hier zwar nicht, aber genug andere Schiffe, die nicht gut bremsen können.Daher sollte man hier nur rüberfahren, wenn man sicher genug ist, dass man nicht von den Wellen, die der Wind und die anderen Schiffe machen kentert. Die Kentergefahr ist im letzten Teil des Reiherstiegs größer, aber mitten auf der Elbe ist die Situation nach dem Kentern unter Umständen noch wesentlich brenzliger. Aus verschiedenen Gründen gab es für uns keine wirklich Alternative zu dieser Route, ich würde sie aber nicht empfehlen - oder halt nur sehr erfahrenen Kanuten, Kajakfahrern (die die Eskimorolle gut beherrschen) noch eher zu empfehlen als Kanuten mit Canadiern wie wir es waren. Alle unserer Gruppe waren erfahren genug, die Kanus waren nicht zu voll beladen (wichtig), die Zusammenarbeit in den Kanus funktionierte gut, sowohl der letzte Teil vom Reiherstieg als auch die Elbüberquerung waren für uns also letztlich kein Problem - niemand kenterte, auch nicht beinahe - und bleiben in guter Erinnerung, dem jüngsten Teilnehmer machte der Wellengang sogar besonders Spaß und Schwimmwesten hatten wir alle sowieso während der ganzen Tour an. Leuten, die ich nicht kenne, insbesondere, wenn sie mit Canadiern fahren, würde ich dennoch immer lieber zu einer anderen Route raten.

Wenn man noch durch den ersten Teil des Reiherstiegs fahren will, kann man entweder vor dem engen Spundwandteil des Reiherstiegs rechts in den Veddelkanal abbiegen, um denn weiter stromaufwärts die Norderelbe zu überqueren (wo dann weniger Verkehr ist als direkt bei der Elbphilarmonie), oder man fährt gar nicht die Süderelbe entlang, sondern sucht sich andere Übernachtungsmöglichkeiten an der Norderelbe, der Dove-Elbe oder an der Bille (gibt an allen noch weitere Vereine), dann ist mal allerdings noch mehr km an einem Tag unterwegs, wenn man am 3. Tag in Barum losfährt - dann sollte man lieber mit noch einer Übernachtung mehr planen.
Longitude: 10.490830
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Altitude: 13.000 meters
Heading: 7.8
Time: 2016-04-01T02:40:26Z
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Altitude: 13.000 meters
Speed: 1.3 km/hour
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Time: 2016-04-01T02:41:26Z
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Time: 2016-04-01T02:41:46Z
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Longitude: 10.488210
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Altitude: 13.000 meters
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Heading: 298.2
Time: 2016-04-01T02:42:26Z

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