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64,18 km

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bei Krippen, Sachsen (Deutschland)

Vom Elbufer geht es zu Beginn in das Tal des Krippenbachs. Später zweigt die Straße ab und nach Reinhardtsdorf müssen auf einem kurzen Stück 10 % Steigung überwunden werden. Weiter geht es bergauf auf einem geteerten Waldweg auf die Anhöhe beim Zschirnstein (bei 6 % Steigung). Es fällt merklich bis Kleingießhübel. Plötzlich sind wir wieder im Krippenbachtal. Wir wählen die Auffahrt nach Cunersdorf und kommen auf eine Hochfläche, wo der Blick bis zum Pfaffenstein + der Barbarine einlädt. Weiter geht es nach Königsstein an der Elbe auf fallender Strecke. Hier stoßen wir auf viel Verkehr (kurzes Stück) und fahren unter den Arkaden des Bahndammes hindurch linker Hand auf den Elbtalradweg. Fast ohne motorisierten Verkehr geht es gut voran bis zum Kurort Rathen.
Wir überqueren die Elbe auf einer lautlosen Gierfähre. Dann bahnen wir uns den Weg an der Touristenpromenade in Rathen, dem Ausgangspunkt zur Bastei. Ab jetzt wird es sehr anstrengend. Wir erklimmen den Hang aus dem Elbtal heraus auf ca. 2km bei 15 % Steigung (vorher schalten) dann nachlassend nach Waltersdorf. Wir stoßen auf die Ziegenrückstraße, die tolle Aussichten zur Bastei und dem markanten Lilienstein bietet, aber leider auch mit viel Autoverkehr aufwartet, da es eine Hauptverbindung nach Dresden darstellt. Auch die Serpentinen nach Hohnstein auf den Polenz-Grund sind verkehrsmäßig gut ausgebaut (2+1) und für Radfahrer weniger geeignet. Dann verlassen wir die verkehrsreiche Straße und biegen links ab in das Tal der Polenz. Sehr ruhig führt die teils gesperrte Straße bergauf nach Heeselicht. Bei wenig Verkehr geht es auf eine baumfreie Hochfläche. In einem Waldstück zweigt die Straße plötzlich nach rechts ab in den Tal-Grund zur Bockmühle. Es steigt wieder leicht bergan wieder nach Cunersdorf (ein anderes Cunersdorf). Weiter geht es nach Ehrenberg. Ein kurzer Stich (bis 12 % Steigung) führt uns auf eine baumlose Fläche (ca. 370 m NN).
Die Straße fällt auf schadhaftem Belag zum Touristen-Camping im Steuberger-Grund. Wir biegen links ab und die Straße fällt merklich in den Tiefen-Grund. Hier haben uns die Sandsteinfelsen der sächsischen Schweiz wieder. Plötzlich sind wir wieder im Polenzgrund. Wir halten uns links und fahren in das Tal der Slonitz auf schöner Straße bis Kohlmühle. Es geht vorbei an einem großen Fabrikgebäude, wo es ab da stark bergauf geht auf die Höhen um Bad Schandau (2 km, 14 % Steigung). Dann fällt es und schnell haben wir die Stadt Bad Schandau im Herzen des Elbsandsteingebirges erreicht.
Jetzt müssen wir die Elbe überqueren und passieren diese auf der B 172 Richtung Königsstein und Pirna. Wir müssen nur wenige Kilometer auf verkehrsreicher Strecke absolvieren und zeigen dann nach rechts ab ins wenige Kilometer flussaufwärts liegende Krippen. Ohne merkliche Anstrengungen erreichen wir wenig später unseren Ausgangspunkt.
Fazit: Die Tour entdeckt einige schöne Streckenabschnitte der sächsischen Schweiz, bietet tolle Ausblicke. Enthält sportliche Passagen und stößt hin und wieder auf viel motorisierten Verkehr. Der Anteil daran hält sich aber im Gesamtverhältnis in Grenzen. Meist können wir die Landschaft ohne störenden Autoverkehr genießen. Die Streckenlänge ist mit 65 km moderat.

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