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bei Tagarina, Valencia (España)

Wieder herrscht finstere Nacht, als ich meinen Mietwagen neben der Straße zum Font Pouet Alemany parke. Im Licht der Stirnlampe geht es nun entlang der asphaltierten Straße in mehreren Kehren hinauf zum Font Pouet Alemany (ca. 1000m), wo ich auf die markierte Schotterstraße (PRV 10) Richtung Collado de Tagarina (1254m) stoße, der ich nun für eine Viertelstunde folge.

Bei einer Kreuzung nehme ich den den nach SO abbiegenden Schotterweg, der mich nach kurzer Zeit in einen Sattel zur sogenannten Casa de Patarrana (ca. 1080m) führt. Von hier sind es nur mehr wenige Minuten bis zum Gipfel des Peñon Divino (1119m), von wo ich die umliegenden Berge im ersten Sonnenlicht des heutigen Tages betrachte und natürlich fotografiere.

Kurz darauf stehe ich wieder am Sattel und wende mich nach NW, wo ich weglos über Felsplatten und durch Dornengestrüpp in ein trockenes Bachbett absteige und von dort den felsigen Aufstieg zum Alt de la Creu (1113m) antrete. Die einfache Kletterei bereitet mir einiges an Spaß und so bin ich recht flott am höchsten Punkt des zweiten Gipfels heute.

In wenigen Minuten steige ich durch stachlige Kleinbüsche zurück zum Weg PRV 10 und wandere wieder zurück Richtung Font Pouet Alemany. Bald ist der Font erreicht und nun beginnt der Aufstieg zur Überschreitung der drei Gipfel des Alto de la Peña de Sella. Über unzählige Terrassen geht es nun hinauf und einige Kratzer von den vielen Dornenbüschen später stehe ich in einem Sattel von dem ich mich nun nach Osten wende um einen namenlosen Gipfel (1116m) über steile Felsplatten zu besteigen. Schnell bin ich am höchsten Punkt und nutze die tolle Aussicht zum Meer und auf die umliegenden Bergketten für eine kurze Fotopause.

Danach steige ich wieder in den Sattel zurück und setze meinen Weg in westlicher Richtung fort, um gleich zum nächsten namenlosen Gipfel (1148m) aufzusteigen. Von dort geht es weiter zum höchsten Punkt des heutigen Tages, der Peña de Sella (1159m).

Nach einem weiteren schweißtreibenden Aufstieg kann ich den Blick auf die Aitana (1557m) im Norden genießen, bevor ich weiter nach Westen absteige, wo ich nach einem weiteren Dornenintermezzo zurück auf einen Schotterweg gelange, dem ich nun in Richtung ONO zurück zum Font Pouet Alemany folge. Nun bleibt mir nur mehr der Abstieg über die Asphaltstraße zurück zum Auto, das ich kurz nach 11 Uhr wieder erreiche.

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