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11,01 km

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bei Pueblo de Busot, Valencia (España)

Wieder ist es 5.30 Uhr, als ich beim Schranken (ca. 520m) am Ende der CV-776 mein Mietauto parke. Im Licht der Stirnlampe wandere ich entlang der Straße weiter zum Parkplatz bei den Cuevas del Canelobre (ca. 570m). Hier folge ich einem steilen Pfad nach oben, was sich jedoch schnell als falsche Richtung herausstellt, da ich plötzlich vor einem versperrten Höhleneingang stehe, der auf beiden Seiten von Felswänden umgeben ist.

Wenige Minuten später stehe ich wieder am Parkplatz und entdecke abwärts führende Stufen, denen ich nun folge. Wie ich bald bemerke, bin ich am - eigentlich markierten - Weg PR-CV2 unterwegs, der mich nun in einigen Serpentinen hinunter auf eine Höhe von ca. 450m bringt. Von hier führt ein breiter Weg relativ eben nach Osten, wo ich nach insgesamt einer Dreiviertelstunde auf eine Asphaltstraße gelange, neben der ich auch die ersten Wegmarkierungen entdecken kann.

Kurzzeitig geht es nun der Straße entlang steil bergauf bis zu deren Ende, wo wieder ein breiter Wanderweg beginnt. Diesem folge ich nun entlang einer Starkstromleitung in Richtung NO. Nachdem die Stromleitungen ein letztes Mal gequert sind, beginnt der eigentliche Anstieg zu meinem heutigen Ziel, dem Cabezon de Oro (1209m). Im beginnenden Tageslicht steige ich über einen angenehm ansteigenden Weg nach Norden auf und genieße den Blick auf die Lichter der morgendlichen Stadt Alicante hinter mir am Meer. Nach knapp zwei Stunden wird das Gelände flacher und ich gelange in ein Hochtal, dem ich jetzt bis zur verfallenen Casa del Polzet (ca. 950m) folge, wo ich schon auf meinen Abstiegsweg treffe.

Wenig später wird der Steig steiler und ich muss über losen Schutt aufsteigen um zu einer Felswand zu gelangen, welcher der Weg nun für eine Zeit folgt. Ein paar Höhenmeter später erreiche ich eine schräge Platte, die ein wenig leichte Kletterei erfordert. Schnell ist dieses Hindernis überwunden und über eine felsige Rinne komme ich in den Sattel direkt südlich des Gipfels. Von hier ist es nicht mehr weit, denn ein paar Minuten später sehe ich bereits das Vermessungszeichen am Gipfel, das ich genau um 8.15 Uhr erreiche.

Zu meiner Überraschung treffen kurz nach mir zwei spanische Bergläufer am Gipfel ein und als ich mich nach unzähligen Fotos wieder an den Abstieg zurück zur Casa del Polzet mache, kommen mir weitere Grüppchen von Wanderern entgegen - solche Menschenmassen habe ich hier noch nie angetroffen. Nachdem ich wieder bei der Casa del Polzet angelangt bin, folge ich der Markierung nach Norden, wo ich nach einer halben Stunde in der Nähe der Mas de Racó Seba (ca. 690m) auf eine Schotterstraße stoße.

Dieser geht es jetzt Richtung SW entlang bis zur verwahrlosten Casa Gorjas (635m) und von dort weiter nach Süden. Unterwegs komme ich bei einem kleinen Aussichtshügel (613m) vorbei, den ich für ein paar Fotos in Richtung Alicante besteige. Danach dauert es nicht mehr lange und ich habe den letzten Kilometer bis zum Mietauto hinter mich gebracht. Noch bevor die Cuevas del Canelobre um 10.30 Uhr öffnen, bin ich schon wieder auf dem Heimweg.

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