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Entfernung

9,35 km

Höhengewinn

213 m

Schwierigkeitsgrad

Mäßig

Höhenverlust

213 m

Max. Höhe

375 m

Trailrank

21

Min. Höhe

312 m

Trail Typ

Rundkurs

Koordinaten

4420

Hochgeladen

30. Januar 2020

Aufgezeichnet

Januar 2020
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375 m
312 m
9,35 km

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bei Berdorf, Echternach (Lëtzebuerg)

Diese tolle Wanderung führt durch ein Labyrinth aus Felsen, Wegen, Spalten im luxemburgischen Müllerthal -oder, um Manuel Andrack zu zitieren "Heute möchte ich über einen Preis berichten, der mir im Oktober 2009 überreicht wurde. EinWanderpreis. In Luxemburg. Der Mëllerdaller Reesbengel. Das muss man natürlich erst einmal übersetzen. Denn obwohl die luxemburgischen Kinder sowohl französisch als auch Deutsch in der Schule lernen, sprechen die Luxemburger untereinander doch etwas, das ich in meinem Wanderbuch despektierlich „außerirdisches Kauderwelsch“ genannt habe. Der Schmied heißt im Herzogtum „Schmadds“, das Feuerwehrhaus „Pompjeesbau“ und der Wanderstab eben „Reesbengel“. Und weil mit diesem Wanderstock Wanderer ausgezeichnet werden, die sich um die Wanderregion Müllerthal verdient machten, wurde zum schon zwanzigsten Mal der Mëllerdaller Reesbengel verliehen. Sogar die Tourismus-Ministerin Luxemburgs war zur Preisübergabe angereist und unter den gütigen Augen des herrschenden Großherzogpaars, das mich vom Foto an der Wand anlächelte, bekam ich den Bengel verliehen: ein knorriges Naturwunder, gewachsen aus dem Stamm einer Klimatis. Und einen riesigen Geschenkkorb durfte ich entgegennehmen. Mit feinen Likören, Marmeladen und Waffeln der Region. Phantastisch. Mit hundert Wanderern hatte ich wenige Stunden zuvor die wunderschön-bizarren Sandsteinfelsen der luxemburgischen Schweiz rund um Berdorf erkundet. Ich ging durch ein überaus spektakuläres Felsen-ensemble. Quetschte mich durch einen Felsdurchgang, der so schmal war, dass man sich seitlich durchschieben musste. Dann schienen beim Blick nach oben scheibenweise die Felsplatten vom Himmel zu regnen. Vertikal standen die Kolosse über uns und man fragte sich ernsthaft, ob man überhaupt noch atmen durfte. Sofort das nächste Highlight im Felsenfeuerwerk: Ein riesiges Steindreieck, acht Meter hoch, schien im Raum zu schweben. Noch hielt das. Ich hörte Musik. Halluzinationen oder war ich schon im Wanderhimmel? ....."

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