-
-
570 m
212 m
0
12
25
49,6 km

angezeigt 77 Mal, heruntergeladen 1 Mal

bei Walkenried, Niedersachsen (Deutschland)

Zweitagestour, bei der im Ferienhotel Südharz übernachtet wurde (Carl-von-Ossietzky-Straße 9, 99755 Ellrich). Daraus ergibt sich für den ersten Tag eine Wegstrecke von 31km, am zweiten Tag sind es 18,5km.

Tag 1:
Los geht es beim Klosterparkplatz Walkenried zum Naturschutzgebiet Itelteich und dem Hexentanzplatz mit schöner Aussicht über Ellrich und Umgebung. Von hier aus geht es über den Kaiserweg und Anteile des Karstwanderwegs durch die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Ellrich-Juliushütte, vorbei am Gipssteinbruch Ellrich, durch schöne Feldlandschaften, Wälder und am Igelsumpf vorbei zu den Hörninger Sattelköpfen.
Von dort aus macht die Route den südlichen Bogen über den Kohnstein, der über die Steinbruchlandschaft weitreichende Blicke über die gesamte Landschaft in nördlicher und westlicher Richtung freigibt.
Jetzt geht es über die Dörfer Woffleben und Appenrode raus aus dem Harzvorland in den Harz. Entlang des Fuhrbaches geht es durch das Steinmühlental bis zum Goldbrunnen / der ehemaligen Steinmühle.
Der anstrengendste Teil folgt zum Schluss, denn es geht noch einmal steil hinauf zum Heiligenberg und gleich darauf wieder sehr steil den Hang herunter nach Sülzhayn. Dieser Kurzabschnitt den Berg hinab ist nicht zu unterschätzen, es ist hier auch größtenteils kein Weg mehr erkennbar. Sollte gegen Ende der Tour die Dämmerung eingetreten sein, ist hier absolute Vorsicht geboten. Sich an der GPS-Richtung zu orientieren ist hilfreich, auch wenn kein Weg sichtbar ist. Wer kein Freund des Querfeldein-Laufens ist, sollte den Weg über eine nördliche Schleife umgehen (+1km).
Unten angekommen, zieht es sich noch ein gutes Stück durch das Örtchen Sülzhayn, denn das Hotel befindet sich ganz am anderen Ende.

Tag 2:
Der zweite Tag bietet deutlich mehr Verschaufspausen als Tag 1. Vom Hotel aus geht es zum Steinkreuz Sülzhayn, wo einen schöne Ausblicke erwarten. Vom nördlichsten Punkt Sülzhayns geht es der Sülze entlang durch den Wald, bis der Weg abbiegt in nordwestliche Richtung, um schließlich die Wendeleiche am Harzer Grenzweg zu erreichen. Diesem folgend, geht es zum Wegpunkt "Stiefmutter", der herrliche Ausblicke bietet. Anschließend geht es durch den Ellricher Stadtwald, wobei die Stelle "Pfaffenborn" mit ihrer Quelle eine wunderbare Möglichkeit bietet, eine ausgedehnte Pause einzulegen. Alternativ kann man weiterlaufen zum Roten Schuss, einer (gut ausgestatteten) Schutzhütte und von dort aus die Landschaft aus höherer Lage genießen.
Nach dem Abstieg kreuzt der Weg erneut den Harzer Grenzweg. Manchenorts entlang des Weges lassen sich beidseitig unzählige Brombeeren pflücken. Gut gesättigt geht es über den Grenzweg bis Walkenried zurück. Abgekürzt wurde der Weg kurz vor Walkenried, um im Spätsommer den weitläufigen blau-violetten Blütenteppich auf den Feldern (Phacelia) zu bestaunen.

Kommentare

    Du kannst oder diesen Trail