Fahrzeit  3 Stunden 4 Minuten

Zeit  5 Stunden 56 Minuten

Koordinaten 1986

Hochgeladen 14. Juni 2019

Aufgezeichnet Juni 2019

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799 m
242 m
0
2,9
5,9
11,75 km

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bei Ponte Brolla, Cantone Ticino (Switzerland)

Die Wanderung beginnt bei der alten Eisenbahnbrücke am Beginn des Maggiatales. Parkplätze gibt es entlang der Straße.
Ich habe die Wanderung als schwer eingestuft, da der Abstieg vom Gipfel nach Forcola sehr steil ist.
Es ist eine "einsame" Wanderung; mir sind nur sehr wenige andere Wanderer begegnet.
Nach Überqueren der Eisenbahnbrücke geht es durch Ponte Brolla vorbei an dem Ristorante da Enzo mit seinem tollem Garten. Anschließend muss man entlang der Hauptstraße bis zur Piazza Gottardo Zurini im historischen Zentrum in Tegna gehen.
Man folgt hier dem Gässchen Salita SantÀnna zwischen Gärten und Steinmauern. Der Wanderweg führt steil auf vielen Steinstufen bergauf zum Oratio St. Anna.
Mit Blick auf Intragna geht man nun auf einem Höhenweg bis zur gemauerten Bogenbrücke. Hier beginnt das Val da Riei. Bald erreichen wir die Wiese von Riei mit einigen Rustici. Am Ende des Tales kommt man zum Weiler Streccia.
Ab hier geht es zum Gipfelanstieg vorbei an einigen Ferienhäuschen.
Unterhalb des Gipfels gibt es einen schönen Aussichtsplatz.
Sehr steil hinab geht es dann durch lichten Birkenwald zu den Rustici von Forcola samt zahlreichen Steintischen. Wir folgen dem Wegweiser Richtung "Rovine Castelliere/Gropp".
(Ein steiler Abstecher führt in 10 Minuten zu den Rovine del Castelliere auf dem Monte Castello. Zu sehen sind dort Grundmauern eines zwischen dem 1. und 2. Jh. errichten Baus samt Zisterne.)
Weiter geht es nun durch Fichtenwald und nicht ganz so steil hinab nach Gropp, einem hübschen, sehr gepflegten Weiler.
Von hier aus zwischen Trockenmauern bis zu einer kleinen Asphaltstraße, die uns zurück zur Eisenbahnbrücke bringt.
Brücke

Ausgangspunkt: alte Eisenbahnbrücke

Brücke

alte Eisenbahnbrücke

Blick von der alten Eisenbahnbrücke bei Ponte Brolla
Aussichtspunkt

Tegna

Foto

Bildstock

Aussichtspunkt

Die Maggia mündet in den Lago Maggiore

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viele Steinstufen

Über viele Steinstufen hinauf geht es zur Kapelle St. Anna
Sakralbau

Oratorio St. Anna

Die kleine Kapelle war leider geschlossen. Das Oratorium gilt heute noch als wichtige Pilgerstätte und Ort des Gebets für die Einwohner von Tegna. Sehr wahrscheinlich ließen Auswanderer aus Tegna, die im 17. Jahrhundert nach Rom emigriert waren, das Oratorium um die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kapelle errichten.
Sakralbau

Oratio St. Anna

Wasserstelle

Wasserstelle

Neben der Kirche gibt es einen Brunnen mit Trinkwasser
Foto

auf dem Höhenweg

Blick auf Intragna am Beginn des Centovalli. Der Kirchturm mit 65 Metern ist der höchste im Tessin.
Brücke

gemauerte Bogenbrücke

Beginn des Tals des Ri da Riei. Hier gibt es auch einen schönen Picknickplatz mit Trinkwasser-Brunnen.
Picknick

Picknick

Foto

Wiese von Riei

Die von Trockenmauern eingefasste Wiese von Riei mit mehreren Rustici
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der Weiler Streccia

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Ginster und Ferienhäuschen

Hier oben stehen einige kleine Ferienhäuser.
Foto

Bildstock von La Costa

Bildstock auf Höhe 665 Meter.
Gipfel

Gipfelkuppe des Colma

Aussichtspunkt

unterhalb des Colma (795 m)

Unterhalb des Gipfels gibt es einen im Jahr 2000 errichteten Ausblickspunkt. In dem fünf Meter hohen Steinturm befinden sich in den Freskennischen die drei Schutzpatrone der Gemeinden Tegna, Verscio und Cavigliano.
Foto

durch ein Birkenwäldchen bergab

Aussichtspunkt

Blick ins vordere Maggiatal

Aussichtspunkt

Maggia

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renovierte Hütten mit zahlreichen Steintischen

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durch Fichtenwald bergab nach Gropp

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der hübsche Weiler Gropp

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die Mulattiera entlang zum Ufer der Maggia

Fluss

Maggia

Auf dem asphaltierten Fußweg zweigen immer wieder links Trampelpfade ab, die zum Ufer der Maggia führen; eine willkommene Abkühlung am Ende der Wanderung!
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Blick auf die alte Eisenbahnbrücke

Versorgungsprozess

Grotto America

In der Mitte des 19. Jahrhunderts trafen sich hier die Auswanderer aus der Region, um sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben gemeinsam auf den Weg nach Nordamerika zu machen, Nach ihrer Rückkehr aus Amerika kaufte eine Emigrantenfamilie das Lokal und gab ihm den Namen "America".

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