Zeit  6 Stunden 27 Minuten

Koordinaten 2560

Hochgeladen 25. September 2012

Aufgezeichnet September 2012

-
-
1.081 m
514 m
0
4,8
9,5
19,04 km

angezeigt 1649 Mal, heruntergeladen 3 Mal

bei Gschwandt, Upper Austria (Austria)

Eine mäßig schwierige Wanderung. Der Soleweg bis zum Rudolfsturm ist derzeit zwar offiziell an mehreren Stellen gesperrt, ist aber dennoch -wenn auch erschwert- passierbar. Der Gangsteig ist trotz Seilsicherung bei Nässe nur mit großer Vorsicht zu begehen.

8 Kommentare

  • Foto von hallstattfan

    hallstattfan 28.09.2012

    Am Antenstein waren in den letzten Monaten wöchentlich mehrere Sprengungen zu beobachen. Gelesen hatte ich darüber zwar nichts, aber es konnte sich eigentlich nur um Maßnahmen handeln, die einen Felssturz wie 1953 verhindern sollten.
    Ohnehin ist der Soleweg bei Regenwetter nicht zu empfehlen.
    Dafür wird der Rundkurs um den Salzberg jetzt für Leute interessant, die sich inmitten von Seilbahn-Touristen-Massen nicht recht wohl fühlen. Standseilbahn und Rudolfssturm stellen nämlich erstaunlicherweise schon vor der schönsten Zeit des Jahres den Betrieb ein.

  • Foto von gschwandtnerbua

    gschwandtnerbua 29.09.2012

    Die beschriebenen Sprengungen scheinen noch nicht vorbei zu sein, ein Höllenlärm hat uns einmal recht erschreckt. Könnte aber auch die österreichische Luftwaffe gewesen sein, die gegen die Schallmauer geflogen ist. Am Tage der Trackaufzeichnung waren sowohl Seilbahn als auch Rudolfsturm noch in Betrieb.

  • Foto von hallstattfan

    hallstattfan 29.09.2012

    Meine Herbstfotos aus dem Salzbergbereich von Anfang November wurden gemacht, als die Bahn schon außer Dienst war. Bergseitig gab es auch keinen Hinweis. Vielleicht war an der Talstation angegeben, von wann bis wann mit Betrieb gerechnet werden kann.

    In letzter Zeit habe ich am Antenstein keine Sprengungen mehr bemerkt. Die Staubwolken erhoben sich aber meist knapp über dem Soleweg, und das gefährlich mürbe wirkende Gestein habe ich ganz oben irgendwo zwischen 700 und 800 Meter Höhe gesehen. Als Laie hätte ich zwar mit der Sprengerei oben angefangen, aber die Spezis werden schon ihre Gründe haben.
    Aber auch bei perfekter Lawinenverbauung geht am Soleweg bei Schlechtwetter allerlei Geröll oder Gehölz zu Tal. Der Weg wurde halt nicht zum Vergnügen angelegt.

  • Foto von hallstattfan

    hallstattfan 29.09.2012

    Apropos österreichische Luftwaffe: als im Gosautal gut 100 Meter unter mir ein Alphajet oder Eurofighter durchzog, da hatte der kaum mehr als ein Formel1-Renner drauf. Im Flugsimulater habe ich das mal nachempfunden und ab 400 Km/h wurde das Tal zur extrem kurvenreichen Strecke, wo am Ende auch der See zum Abbiegen nach Nord oder Süd zu schmal wurde (keine Ahnung, vielleicht bremsen die da ja mittels Schubumkehr).
    Wie auch immer, der Gedanke, der Lärm könnte von einer Steinlawine stammen, der alarmierte doch sehr.

  • Foto von gschwandtnerbua

    gschwandtnerbua 30.09.2012

    Summa summarum ist der Soleweg gerade wegen oder trotz der geschilderten Unwägbarkeiten immer eine interessante Herausforderung. Auch wegen seiner Länge, die man gerne auch bis Ebensee durchschreiten kann;-

  • Foto von hallstattfan

    hallstattfan 30.09.2012

    Um hier nicht falsch verstanden zu werden mein Hinweis auf eine Stelle am Soleweg, die bei Regenwetter zu besuchen ich dort ja geradezu empfehle: http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=3004350

    Das Marterl von Anna Thalhammer wurde übrigens kürzlich erneuert. Leider habe ich den Text noch nicht verglichen. Auf der alten verwitterten Tafel war ja nur noch mühsam zu lesen, dass sie 18jährig beim Blumen pflücken tödlich verunglückte. Soviel zu den Unwägbarkeiten ;-).

    BTW dürfte der Soleweg bei all seiner Ähnlichkeit mit einem gepflegten Parkweg in einer Großstadt sicherer als ein solcher sein. Dennoch seien Leute mit Furcht vor Hunden darauf hingewiesen, dass man am Soleweg selten die Straßenseite wechseln kann. Möglicherweise sind am Soleweg im Bereich Hallstatt und Steeg mehr Hunde als Menschen unterwegs. Also den eigenen Mops lieber in den Rucksack stecken; wer "durch die Hölle" zum Salzberg will, der sollte an Cerberos denken.

  • Foto von gschwandtnerbua

    gschwandtnerbua 30.09.2012

    Die Todesursache der Anna Thalhammer muß spekulativ bleiben, vielleicht wagte sie sich in unwegsames Gelände oder die Vorfreude auf den Geliebten, dem sie die Blumen übergeben wollte, raubte ihr die Kräfte und ließ sie dahinsinken.

    Vielleicht war ja aber auch ein Hund mit im Spiel, dessen Herrle versicherte: "Der will nur spielen". Meistens sehen die Hunde es ja doch etwas anders;-((

  • Foto von hallstattfan

    hallstattfan 30.09.2012

    Wenn man dem Marterl vertrauen darf, dann hat sie eine Art Umweltschutzengel vom Felsen gestoßen:
    http://de.wikiloc.com/wikiloc/imgServer.do?id=1506035

Du kannst oder diesen Trail