Fahrzeit  4 Stunden 29 Minuten

Zeit  6 Stunden 21 Minuten

Koordinaten 3615

Hochgeladen 16. Juni 2019

Aufgezeichnet Juni 2019

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419 m
184 m
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5,4
11
21,71 km

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bei Mergozzo, Piemonte (Italia)

Wanderung beginnt in Mergozzo und führt an der südlichen Seeseite am Hang des Montarfano entlang. Hier wurde jahrhundelang Granit abgebaut. Einen kurzen Abstecher zum Dorf Montarfano mit der romansichen Chiesa S.Giovanni. Zum See hinuntergeht es auf der Asphaltstraße; danach am Seeufer entlang zum Campingplatz Continental Lido. Entlang des Kanals Fondotoce im Naturschutzgebiet geht es weiter Richtung Lago Maggiore. Ein steiler Anstieg auf Maultierpfaden zum kleinen Weiler Cavandone, dann hinunter zum Dorf Bieno. Auf der nördlichen Seeseite geht es etwas oberhalb der verkehrsreichen Straße zurück zum alten Handelsstädtchen Mergozzo.
Die Kirche der heiligen Marta stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist ein Beispiel des lokalen romanischen Stils.
Der Sentiero Azzuro ist mit Steinplatten gepflastert. Früher gingen den Weg täglich die Steinmetze zu ihrer Arbeit am Berg. Aus dem Mont‘Orfano wurde seit Jahrhunderten Granit gebrochen.
Lago Mergozzo und Lago Maggiore
Das kleine Dorf Montorfano mit wenigen Häusern und von Granitplatten gesäumte Gassen hütet ein Juwel: die Johannes dem Täufer gewidmete romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert.
Die Kirche wurde zwischen dem 11. und 12.Jahrhundert erbaut. Sie hat das lateinische Kreuz als Grundriss und eine achteckige Kuppel. In der Apsis steht der Altar mit der bemalten Alabastertafel (1724) und dem Altarbild des 16. Jahrhunderts, welches die Jungfrau mit dem Kind zwischen Johannes dem Täufer und dem Heiligen Rochus darstellt.
Ursprünglich floss hier der Fluss Toce, bis er nach einem großen Hochwasser seinen Lauf änderte.
Am Mont'Orfano wurde jahrhundertelang Granit abgebaut, der u.a. beim Bau des Doms in Mailand verwendet wurde.
Das Kreuz erinnert an 43 Partisanen, die 1944 von der SS in Fondotoce umgebracht wurden.
steiler Anstieg auf alten Maultierpfaden (Mulattiera)
Der Bildstock zeigt ein Freko mit Maria, zu deren Füßen sich eine Schlange windet. Der Stifter war ein dankbarer Bauer, der nach dem Biss einer Giftschlange wieder genas.
am Ortsrand von Bieno, einem Ortsteil von San Bernardino Verbano
In diesem Teil der Wanderung überquere ich viele Bachläufe.
In der Mitte eine 500 Jahre alte Ulme

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