Fahrzeit  2 Stunden 45 Minuten

Zeit  3 Stunden 44 Minuten

Koordinaten 2176

Hochgeladen 10. November 2019

Aufgezeichnet Oktober 2019

-
-
1.111 m
914 m
0
3,2
6,3
12,61 km

angezeigt 9 Mal, heruntergeladen 5 Mal

bei Oberibach, Baden-Württemberg (Deutschland)

Der Ibacher Panoramaweg ist ein „Genießerpfad“ und zählt zu den schönsten Wanderungen im Hotzenwald. Ich wandere auf einer Höhe von 900 – 1100 Metern und genieße herrliche Ausblicke auf das Ibacher Hochtal, die Gipfel vom Hochschwarzwald und bei guter Sicht auch auf die Schweizer Alpen. Der Panoramaweg verläuft in kurzen Abschnitten parallel zum Schluchtensteig und kommunalen Weidelehrpfad Dachsberg Ibach. Als Genießerpfad (Bollenhut) ist der Panoramaweg in beide Richtungen beschildert.

Parken: am Wanderparkplatz Kohlhütte (GPS 47.7463, 8.0437) Ich hätte aber auch auf dem Schorrmättle-Parkplatz (GPS 47.7439, 8.0747) mein Auto abstellen können.
Von St. Blasien oder Todtmoos kann man auch mit dem Bus zur Haltestelle Abzweig Ibach nahe dem Startpunkt fahren.

Richtung: Die Wanderung kann in beide Richtungen unternommen werden; empfohlen wird die Wanderung im Uhrzeigersinn. So bin ich den Weg auch gelaufen. Wenn man am Morgen losgeht, hat man den Vorteil, dass man den 2. Abschnitt (leicht bergauf, ohne besondere Höhepunkte) im Schatten läuft und die Aussichtsplätze vom ersten Abschnitt der Wanderung liegen mir gegenüber in der prallen Mittagssonne.

Anfangs laufe ich ein Stück an der Landstraße entlang, doch bald schon führt der Weg von der Straße weg. Hier biege ich beim Wegweiser „Landwinkel“ links ab zum Rastplatz Lampenschweine. Dies ist dann auch der erste aussichtsreiche Punkt: Nach Norden sieht man auf die höchsten Gipfel des Schwarzwaldes. Im Süden reihen sich die Schweizer Alpengipfel auf. Ich sehe leider keine Alpengipfel an diesem diesigen Herbsttag.
Der Weg führt nun durch Laubmischwald und ich nehme Kurs auf das Ibacher Friedenskreuz. Hier laden Bänke und eine Himmelsliege zum Verweilen ein. Unterhalb dieses Aussichtspunktes komme ich zum Wanderparkplatz Schorrmättle.
Es geht leicht bergauf und ich komme in das Gebiet der Ibacher Weidfelder. Früher wurden die nach Süden ausgerichteten Hänge als Allmendweide von der Allgemeinheit mit Ziegenhaltung genutzt. Die Beweidung führte dazu, dass nur wenige Bäume auf den offenen Weiden aufwuchsen. Nachdem diese Bewirtschaftung aufgegeben wurde, wuchsen nun Birken, Pappeln und andere Bäume auf diesem Gebiet. Die typische Vegetation der Weidfelder verschwand. 2006 begann ein Schutzprogramm der Europäischen Union, das diese Entwicklung stoppte und so ging der Wald wieder zurück. Heute weiden Rinder auf den Hängen.
Ich erreiche die Engländerhütte und bald schon den nächsten Aussichtspunkt Gaisberg (1050m). Von hier geht es nun hinab zur Dorfstraße, am Zentrum Neuenzell (benannt mit dem alten Siedlungsnamen, ein spirituell-therapeutisches Zentrum) vorbei zur "schönsten Bushaltestelle" im Schwarzwald.
Ich quere die Kreisstraße und komme zum Ibacher Moor. Ich überquere nun einige Brücken. Pause kann man hier am „Moorbänkle“ machen. Nun wandere ich weiter nach Norden. Hier laufe ich im Schatten bergauf und komme dann wieder zur Kohlhütte.
Parkplatz

Parkplatz Kohlhütte

Auf dem Kohlhüttenplatz befand sich früher eine Köhlerei.
Foto

Panoramablick

Baum

Baumgruppe

Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Lampenschweine (1110 m)

Nach Norden sieht man Herzogenhorn (1415 m, zweithöchster Gipfel des Schwarzwaldes) und Feldberg (1473m, höchster Berg des Schwarzwaldes). Im Süden reihen sich die Schweizer Alpengipfel auf.
Sakralbau

Unteribach Kirche

Ibach wurde im Jahr 1200 von Mönchen gegründet. Die Siedlung hieß damals Neuenzell. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Ansiedlung um die Pfarrkirche in Unteribach umbenannt.
Aussichtspunkt

Ibacher Friedenskreuz (1078 m)

Hier steht auch eine Panoramatafel, mit der man die Gipfel der Schweizer Alpen kinderleicht bestimmt kann.
Foto

Engländerhütte

Aussichtspunkt

Gaisberg (1050 m)

Schönes Panorama über die Weidfelder und das Hochtal von Ibach, Himmelsliege
Haltestelle

Bushäusle = öffentliches Wohnzimmer

Das von Karin Fischer betreute und liebevoll ausstaffierte Bushäusle ist zu einem Ort der Begegnung geworden. Die Bushäuschenmutter von Vorderibach, die 1993 von Köln nach Ibach kam, genießt es sichtlich, dass ihr Kleinod am Ortsrand zum Treffpunkt des ganzen Dorfs und zu einem Ort der Begegnung ganz allgemein geworden ist.
Brücke

Ibacher Moor

Foto

Beim Moorbänkle

Baum

Baum

Foto

Wegkreuzung am Parkplatz

Kommentare

    Du kannst oder diesen Trail