Fahrzeit  2 Stunden

Zeit  3 Stunden 18 Minuten

Koordinaten 1835

Hochgeladen 6. August 2019

Aufgezeichnet August 2019

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713 m
467 m
0
2,9
5,9
11,79 km

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bei Willaringen, Baden-Württemberg (Deutschland)

Gemütlicher Spaziergang auf breiten Forstwegen, kurzer Anstieg zur Ruine auf schmalem, teilweise gesicherten, Pfad.
Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz bei der Wickartsmühle bei Willaringen. Vorbei an einem Steinbruch kommt man zum Aussichtspunkt auf den Strahlbruschwasserfall. Von hier sind es nur ein paar Hundert Meter zur Murg.
Bis zum Abzweig "Ruine Wieladingen" folgt man der alten Murgtalstraße: eine breite Forststraße. Mir begegnet kein Wanderer, dafür sind sehr viele Fahrradfahrer unterwegs.
Dann ein kleiner "Aufstieg" zur Burgruine. Die Anlage wurde ab 1200 in mehreren Abschnitten errichtet. Die beiden Burghöfe bieten sich für eine Rast an. Wenn man es lieber schattig mag, dann kommt kurz hinter der Burg ein hübscher Picknickplatz im Wald.
Der letzte Teil des Weges ist nicht so schön, größtenteils auf Teerstraße.
Hier gibt es mehr als 60 verschiedene Mineralien; ein paar ausgewählte wie der Lamporphyt sind vor der Informationshütte ausgestellt.
Hier stürzt das Wasser des Seelbaches über eine 12 Meter hohe Schwelle hinunter zur Murg.
Entlang des Murgtalpfades gibt es immer wieder informative Tafeln.
panta rhei bedeutet "alles fließt" und ist ein dem griechischen Philosophen Heraklit zugeschriebener Ausspruch, der bedeuten soll, dass die Welt auf ewigem Werden u. Vergehen beruhe.
Die Murgtalstraße wurde von 1867 - 1869 durch die Felsenschlucht der Murg erbaut. Sie war eine technische Meisterleistung. Vier Tunnel wurden durch den Fels gesprengt und eine Brücke zur Anbindung an Wieladingen gebaut.
Der Pfad führt an mehreren kleinen Wasserfällen vorbei.
Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg gehörte zum Besitz des Klosters Säckingen und wird urkundlich erstmals um 1260 als Besitz der Herren von Wieladingen erwähnt. Im 15. Jahrhundert verfiel die Burg. Die ehemalige Burganlage zeigt noch Reste eines Doppeltores und eines Palas. Der 28 Meter hohe Bergfried ist noch erhalten. Zwischen 1984 und 1996 wurden die Reste der Ruine von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins Förderkreis Burgruine Wieladingen gesichert und der Turm zugänglich gemacht. Der Förderkreis kümmert sich weiterhin um die Erhaltung der Anlage. (Quelle: wikiloc)
Den 28 Meter hohen Turm kann man besteigen.
Hier ist der Durchgang untersagt!

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