• Foto von jakobsweg flöha-chemnitz
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Schwierigkeitsgrad   Mäßig

Zeit  2 Stunden 59 Minuten

Koordinaten 357

Hochgeladen 2. September 2016

Aufgezeichnet September 2016

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409 m
230 m
0
3,7
7,4
14,89 km

angezeigt 52 Mal, heruntergeladen 0 Mal

bei Neue Sorge, Sachsen (Deutschland)

Links vom Seniorenhaus führt die Waldstraße in Richtung Wald, im oberen Teil biegt diese links ab und wir befinden uns nun auf dem Sächsischen Jakobsweg. Wir folgen diesem Weg am Waldrand entlang. An der folgenden Kreuzung weißt ein etwas verborgener Wegweiser links hinunter. Nachdem die Straße nach Euba passiert ist, biegt man 300 m weiter nach rechts auf dem Marktsteig ab. Wie schon der Name sagt, ein alter Verbindungsweg, welcher auch zur Furt durch die Zschopau führte. Wir gehen aber weiter bergan bis zur Alten Bierstraße. Auf dem Weg dorthin befindet sich auf der linken Seite ein leider kaum noch gepflegtes Straucharboretum des Forstamtes Flöha. Trotzdem lohnt es sich, einen Rundgang zu unternehmen. Nachdem wir auf dem Pilgerweg den Waldrand erreicht haben, öffnet sich uns mehr und mehr ein schöner Ausblick nach rechts bis zum Rochlitzer Berg. Dies ist der aussichtsreichste Teil der Wanderstrecke. Über das Waldgebiet „Die Struht“ blickt man über das Zschopautal hinweg bis zu Hausdorfer Höhe und dem Oederaner Wald. Nach dem Erreichen der Alten Bierstraße folgen wir dieser links bergan in Richtung eines kleinen Wäldchens auf der rechten Seite. Nach diesem Waldstück biegt auf der linken Seite etwa 50 m vor dem Wanderwegweiser ein Feldweg ab, welcher uns zum Katzenberg führt. Bei nassem Wetter kann man auch dem Weg am Wegweiser folgen. Vom Feldweg hat man bei hohen Bewuchs aber eine bessere Sicht zu den drei Schlössern über dem Zschopautal. Vor uns die Augustusburg, links weiter nördlich die Sachsenburg und das Schloß Lichtenwalde. Wir kehren zur Bierstraße zurück und gehen bis zum Wegweiser. Der Jakobsweg biegt hier nun nach rechts auf eine alte Ortsverbindungsstraße, heute ein Radweg, Richtung Euba ab. Unter uns der Kleine zu Chemnitz gehörende Ort Euba, dahinter erstreckt sich unser nächster Wegpunkt, der Zeisigwald mit dem Beutenberg. Vor vielen Millionen Jahren ein Vulkan. Wir folgen dem Plattenweg Richtung Euba, welcher mit Hecken und Bäumen gesäumt ist. Vom Drosselsteig gelangen wir später zur Hauptstraße in Euba, an welcher wir 200 m nach links gehen. Die Straße An der Kirche führt nach rechts zum Pfarrhaus wo sich die Stempelstelle des Jakobsweges befindet. Der Weg führt danach wieder zurück zur Eubaer Straße zum Gasthaus „Am Lehngut“. In der Folge bewegen wir uns auf dem an der linken Seite l der Eubaer Straße befindlichen Radweg bis zur Heideschenke. An der folgenden Senke, befindet sich die außer Betrieb befindliche Talsperre Euba. Auch heute noch ein beleibtes Ausflugsgebiet. Die Talsperre wurde errichtet, um das Bahnbetriebswerk in Hilbersdorf mit Wasser für die Dampflokomotiven zu versorgen. Nach 200 m erreichen wir das Gelände eines ehemaligen Militärübungsplatzes. Links der Straße das Naturschutzgebiet „Um den Eibsee“ welches heute nur noch durch extensive Beweitung genutzt wird. Dieses reicht bis zum Ortsrand des Chemnitzer Stadtteiles Adelsberg. In Zukunft soll der erweiterte Südring diese Landschaft durchschneiden. Wir folgen weiter der Eubaer Straße bis zur Heideschenke und biegen dort auf die Straße An derr Heideschenke ab. Nun befinden wir uns im Zeisigwald und nehmen nach der Schranke den rechts befindlichen Grenzweg. Diesem folgen wir bis zum Denkmal der Versöhnung am Weißen Hirsch.. Auf der rechten Seite des Weges befanden sich bis 1990 fast 140 Jahre lang Militärschießstände und Tanklager. Man kann dies teilweise an den Erdwällen noch erkennen. Ebenfalls auf diesen heute renaturierten Gebiet das frühere Polizeibad. In diesem Waldgebiet dominieren die Feuchtgebiete, im nördlichen Teil dagegen die Steinbrüche. Südlich am Beutenberg wurden die Steinbrüche verfüllt oder sind heute wie der Bruch-Teich mit Wasser vollgelaufen. Die Ratssteinbrüche bilden die sogenannte Hilbersdorfer Schweiz. Im vorigen Jahrhundert war der Beutenbergturm und die Schenke dort beliebtes Ausflugsziel der Chemnitzer. 1945 wurde beides zerstört. Am Denkmal Weißer Hirsch verlassen wir den Grenzweg und biegen nach links in den Steinbrecherweg. Auf diesem Weg gelangten die Eubaer Steinbrucharbeiter zu ihren Arbeitsstellen. Am Steinweg befindet sich die beliebte Zeisigwaldschenke. 1899 wurde hier ein Sommerrestaurant eröffnet. Heute zieht die Schenke wieder viele von Fern und Nah an. Auf der anderen Seite führt die Forststraße zur Stadtmitte. Wir folgen dieser auf der rechten Seite bis zum Spielplatz. Ein Pavillon erinnert noch daran das sich hier im Wald das Zeisigwaldbad befand. Nicht weit davon war der Engelmannteich, hier trafen sich Holzbach und Blauborn und am Teich gab es eine Restauration mit Gondelteich, im Winter fand das Eislaufen statt. Im Chaos am Ende des Krieges wurde dies zerstört. Der Zeisigwald diente auch bis zum Bau der Talsperren als Wasserlieferant für die Stadt. Nicht weit von hier wurden in Hilbersdorf auch der „ Versteinerte Wald“ gefunden. Heute stehen die Fundstücke im Atrium des „Tietz“ nicht weit der Johanneskirche. Am Spielplatz überqueren wir die Forststraße und folgen dem Jakobsweg bis zur Heinrich-Schütz-Str. Wir folgen ihr nach rechts bis in Höhe des Stadions des Chemnitzer FC und folgen auf der gegenüberliegenden Seite der Würzburger Straße bergan bis zu ihrem Ende. Die Pestalllozi Straße führt uns nach rechts über die Ziethenstraße zur Tschaikowskistraße. Es wird ein Durchgang passiert und vor uns erhebt sich die Markuskirche. Nach der Kirche geht es auf der links gelegenen Martinstraße bis zur Sonnenstraße, welcher wir nach rechts folgen. Am Parkhaus führt der Weg jetzt nach links zur Brücke über die Eisenbahnlinie zur Jägerstraße. Auf der Hainstraße gelangen wir zur Augustusburger Straße, auf der anderen Seite an der Sporthalle folgen wir der Zieschestraße welche nach rechts abbiegt. Am beruflichen Schulzentrum vorbei kommen wir durch den Park der Opfer des Faschismus zum Ziel unserer Wanderung an der Johanneskirche. Links befindet sich in etwa 200 m Entfernung das „Tietz“ mit dem Steinerenen Wald. Von dort fahren auch Busse nach Flöha ab. Der Hauptbahnhof befindet sich nach rechts in 800 m Entfernung der Bahnhofstraße folgend.

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