Zeit  5 Tage 8 Stunden 5 Minuten

Koordinaten 13195

Hochgeladen 29. März 2019

Aufgezeichnet Mai 2016

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2.145 m
-14 m
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26
52
104,97 km

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bei Palaióchora, Crete (Greece)

Der Küstenabschnitt des Weitwanderweges E4 auf Kreta ist wirklich spektakulär.
Menschenleere Strände, fantastische Panoramen und einsame Gebirgsabschnitte.
Dazu noch ein Abstecher durch die Samariaschlucht ins Hochgebirge, in die weissen Berge.
Abgesehen von der berühmten Samariaschlucht ist dieser Weg ganz bestimmt nicht überlaufen. Nach ein paar Stunden in der prallen Sonne weiß man auch warum.
Wir waren Ende April/Anfang Mai unterwegs, wenn die Temperaturen noch im erträglichen Bereich liegen. Dennoch war besonders die Strecke direkt an der Küste ziemlich hart.
Nach einem schneearmen Winter war Wasser so gut wie nicht zu finden.
Der Abschnitt zwischen Sougia und Agia Roumeli ist fast schattenfrei und es ist extrem wichtig genug Wasser mitzuführen. Glücklicherweise ist jeder von uns mit sieben Litern Wasser aufgebrochen. Unterwegs fanden wir kurz vor der Ruine des venetianischen Castells noch eine tröpfelnde Quelle um noch einmal die Vorräte aufzustocken. Das war auch nötig.
Unser filmreifer Übernachtungsplatz, Domata Beach, war vollkommen wasserfrei.
Es existiert aber hundert Meter bergauf eine Zisterne mit im ungefilterten Zustand ungeniessbarem Wasser. Einen Wasserfilter mitzuführen ist daher dringend zu empfehlen. Die weissen Berge sind nämlich Europas einzige Hochwüste, und bis auf ein, zwei Zisternen ebenfalls staubtrocken. Es sei denn man hat das Glück noch Schneereste zu finden. Dem war während unserem Besuch aber nicht so.
Ebenfalls ist die Orientierung in den Bergen nicht ganz einfach. Man sollte die Tour daher keinesfalls unterschätzen. Wenn man sich verläuft und einem das Wasser ausgeht, wird das Ganze schnell lebensgefährlich.
Bei angemessener Vorbereitung ist diese Wanderung aber uneingeschränkt zu empfehlen!

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