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Entfernung

17,65 km

Höhengewinn

468 m

Schwierigkeitsgrad

Mäßig

Höhenverlust

490 m

Max. Höhe

1.013 m

Trailrank

52

Min. Höhe

820 m

Trail Typ

Einfach

Fahrzeit

3 Stunden 54 Minuten

Zeit

6 Stunden 7 Minuten

Koordinaten

2901

Hochgeladen

26. August 2021

Aufgezeichnet

August 2021
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1.013 m
820 m
17,65 km

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bei Pflach, Tyrol (Austria)

Meine letzte Etappe des Lechwegs ist recht abwechslungsreich: zuerst ein moderater Anstieg über einen breiten Schotterweg zur Sternschanze, einer ehemaligen Festung. Dann ein herrlicher Waldpfad, hier überschreite ich die Grenze Tirol/Bayern, am Israelit (einer langgezogenen, leicht überhängenden Felswand) vorbei zum schönen Alpsee. Diesen umrunde ich auf dem Seerundweg mit Blick auf die Königsschlösser und am Marienmonument vorbei. Weit oberhalb des Schwansees auf dem Alpenrosenweg komme ich zum Schluss über steilen Pfad zum Kalvarienberg. Hier genieße ich die grandiose Aussicht auf Füssen, den Lech, die Königsschlösser, den Alpsee und die Berge.
Diese Etappe und der gesamte Lechweg enden dann am tosenden Lechfall.
TIPP: Unbedingt gute Wanderschuhe anziehen, der Weg hat ein paar schwierige Passagen (teilweise mit Drahtseil gesichert) und ist an Regentagen recht rutschig.
Foto

Am Morgen kurz hinter Pflach

Aussichtspunkt

Bank mit Blick auf den Lech und die Gehrenspitze

Ruine

Sternschanze, Plattjoch (links) und Vilser Kegel (rechts)

Mit dem Beginn der Religionskriege im 16. Jh. stieg der Druck auf die Tiroler Nordgrenze und die Burg Ehrenburg reichte zur Verteidigung nicht mehr aus. Deshalb wurde neben anderen Standorten auch hier am Kniepass an der Hauptverkehrsroute zwischen Reutte und Füssen eine vorgelagerte Befestigungsanlage erbaut. Seit Beginn des Dreißigjährigen Krieges bestand die Anlage und wurde in den folgenden Jahrzehnten immer wieder aus- und umgebaut, bis sie die einfallenden französischen Streitkräfte im Jahr 1800 niederbrannten.
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wunderschöner Bergpfad

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Bergpfad

Foto

Auf dem Gnomensteig beim Israelit

Israelit: Vermutlich lässt er Name auf eine vorgeschichtliche Besiedlung des Alpseekessels schließen, was auch Funde von Erzschlacke untermauern. Diese weisen darauf hin, dass hier Eisenerz abgebaut und verhüttet wurde. Außerdem sollen in der Felswand hebräische Schriftzeichen gefunden worden sein. Übrigens: Die seltsam anmutenden Steine mittenim Wald führten wohl auch zum NamenGnomensteig.
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Israelit

Foto

Israelit

See

Alpsse mit Hohenschwangau

Die "Kinderstube" des jungen König Ludwig II. Weit reicht die Geschichte von Schloss Hohenschwangau zurück. Erstmals wurde die Burg Schwanstein im 12 Jhd. urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit lebten hier die Ritter von Schwangau. Über die Jahrhunderte wurde die Burg stark beschädigt. 1832 erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Max II. diese Burg. Während der folgenden 5 Jahre ließ Maximilian die Burg zum heutigen Schloss Hohenschwangau umbauen. König Max II. und seine Familie nutzen das Schloss als Sommer- und Jagdresidenz. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn, König Ludwig II. die königlichen Appartements und ließ sie nach seinen Vorstellungen umdekorieren. Auch er verbrachte im Schloss Hohenschwangau viel Zeit. Die königlichen Appartements, der Schlossgarten und die Schlossküche sind bis heute erhalten und können besichtigt werden. Quelle:https://www.schwangau.de/koeniglich/schloss-hohenschwangau/
See

Alpsee mit Hohenschwangau und Neuschwanstein

Denkmal

Marienmonument und Säuling (2048 m)

Das steinerne Denkmal erinnert an die Königin Mutter Marie von Bayern, die hier angeblich ihren Lieblingsplatz gefunden hatte. Obwohl es damals für Frauen nicht üblich war, ging sie oft bergsteigen. Vor allem den Säuling hat sie mehrmals bestiegen, aber auch andere Gipfel wie den Watzmann. Ihr Vorhaben, als erste Frau die Zugspitze zu erklimmen, verbot ihr Ehegemahl Max II.
Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Pindarplatz

See

Blick auf den Schwansee

See

Blick auf den Forggensee, den der Lech durchfließt

Der Forggensee, auch Speicher Roßhaupten, ist ein vom Lech durchflossener Stausee in der Nähe von Füssen im Königswinkel im bayerischen Allgäu. Der See ist mit 15,2 km² Fläche der fünftgrößte See Bayerns und der flächenmäßig größte Stausee Deutschlands. (Quelle: Wikipedia)
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St.Herberts Steg

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Kletterfelsen

Sakralbau

Auf dem Leidens- und Kreuzigungsweg

Fünfte Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen Aus aufwändig gestaltenen Stationskapellenund mehreren Bildern besteht der Kreuzweg.
Sakralbau

Kalvarienberg mit drei Kreuzen

Aussichtspunkt

Blick auf Füssen vom Kalvarienberg

Gipfel

Ausblick vom Kalvarienberg

Sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein im Jahr 1886 dem Publikum geöffnet. Der menschenscheue König hatte die Burg erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen – jetzt wurde sein Refugium zum Publikumsmagneten. Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. Rund 1,4 Millionen Menschen jährlich besichtigen "die Burg des Märchenkönigs". Im Sommer drängen sich im Durchschnitt täglich mehr als 6.000 Besucher durch Räume, die für einen einzigen Bewohner bestimmt waren. Quelle: https://www.neuschwanstein.de/deutsch/schloss/index.htm
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Kreuzigungsgruppe

steinerne Statutengruppe auf der Hirschwiese
Fluss

König-Max-Steg: Lechfall und Lechsschlucht

Über fünf Stufen fällt das Wasser des Lechs etwa zwölf Meter in die Tiefe. Die nlage wurde 1784 - 1787 zur Nutzung der Wasserkraft errichtet. Die Lechschlucht ist auf natürliche Weise entstanden.

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