Zeit  eine Stunde 48 Minuten

Koordinaten 750

Hochgeladen 28. August 2016

Aufgezeichnet August 2016

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8,18 km

angezeigt 449 Mal, heruntergeladen 6 Mal

bei Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland)

Startpunkt ist der Parkplatz am Schloss (mit Wohnmobil-Stellplatz).
Es geht durch den Schlosspark in den Ludwigsluster Wald, vorbei am Motodrom und einer Sanddorn-Plantage zurück in den Schlosspark, und wieder zum Startpunkt. Der Weg verläuft eben und überwiegend im Baumschatten.
Am Parkplatz kann man im "Storchennest" (Gärtnerei) Sanddorn-Produkte erwerbe, auch Sonntags zwischen 10 und 12h. Verpflegung gibt es im Schlosscafé sowie in Restaurants rund um das Schloss. Gut isst man in der "Alten Wache" an der Kaskade, die beste Küche in Lulu findet man im Hotel de Weimar ca. 200m vom Schloss in der Schlossstraße.
Das Schloss liegt am Eingang des mehr als 7ha großen Schlossparks. Für 70 Jahre befand sich hier die Residenz der Herzöge von Mecklenburg. Im Schloss befinden sich ein Museum und das Schloss-Café. Eine leckere Herausforderung: Die frisch zubereiteten Windbeutel.
Die Steinerne Brücke überspannt einen künstlichen Wasserfall am Ludwigsluster Kanal. Sie gehört zum barocken Teil des Schlossparks. Alle Wasserspiele werden nur vom Gefälle des Kanals angetrieben. Alternativ zur Strecke über das Forsthaus kann man auch am Kanal entlang wandern. Man stößt bei den 14 Alleen wieder aus die Route.
Kurz vor dem Forsthaus hat der Herzog seinem Lieblingspferd eine Ruhestätte bauen lassen.
Das Forsthaus Schlosspark beherrbergt die Försterei, die den Park und angrenzenden Wald betreut. Man verkauft Wildfleisch und Honig. Vor dem Haus steht eine ausdrucksvolle Motorsägearbeit: Ein Adler greift ein Kitz !
Der 14-Alleen-Stein markiert einen der wenigen erhaltenen Jagdsterne. Hier wartete bei der Parforcejagd die Jagdgesellschaft. Sobald in einer der von hier ausgehenden Alleen das Wild sichtbar wurde, ging es zu Pferd hinterher. Der Gründer von Schloss und Schlosspark war für seine Jagdleidenschaft bekannt. Die Allen sind heute noch sichtbar, wenngleich etwas zugewachsen.
Das Motodrom ist Namensgeber für diese schöne Wanderung. Es ist im Sommer regelmässig Austragungsort für Sandbahnrennen mit Motocross-Motorrädern.
Gegenüber der Rennbahn fliegt ein Paar Kraniche vorbei. Im Schlosspark gibt es Nistpaare, die man in der Umgebung bisweilen beobachten kann.
Am Rand des Schlossparks liegen Sanddorn-Plantagen. Rund 10ha werden bewirtschaftet und in der Sanddorn-Manufaktur am "Storchennest" verarbeitet. Für die Ernte werden die Zweige mit den Früchten abgeschnitten und in einen Fördertunnel geschüttet. Dort übersprüht man die Zweige mit flüssigem Stickstoff, wodurch die Beeren schockgefrostet werden. Durch Rütteln entfernt man sie vom Holz, und verarbeitet sie zu Saft, Mark und getrockneten Fruchtschalen. Daraus entstehen u.a. auch Bonbons, Liköre und Teemischungen. Sanddorn ist durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt sehr gesund.
Die Ruine aus Raseneisenstein über der künstlichen Grotte gehört zum Inventar des Parks. Im Barock Ort romantisch-schauriger Inszenierungen, bildet sie heute eine Kleinkunst-Kulisse beim jährlichen "Kleinen Fest im grossen Park" Anfang August.
Der Inselteich ist der Beginn einer Seenlandschaft im Schlosspark. Die 6 Teiche wurden während der Umgestaltung des barocken Parks durch Lenné in einen Landschaftspark angelegt. Gespeist werden sie von einem Nebenarm der Ludwigsluster Kanals, der sich unter einer alten Eibe in den Inselteich ergießt.

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