Migidb

Schwierigkeitsgrad   Mäßig

Koordinaten 163

Hochgeladen 21. Oktober 2015

Aufgezeichnet Oktober 2015

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227 m
139 m
0
1,2
2,4
4,75 km

angezeigt 294 Mal, heruntergeladen 2 Mal

bei Wehr, Rheinland-Pfalz (Deutschland)

Der kurze, aber sehr abwechslungsreiche Seitensprung startet am Parkplatz in der Nähe des Bahnhaltepunkts Wehr. Auf dem Wiesenweg geht es direkt am Moselufer flußaufwärts. Von hier kann man die Weinlage Wehrer Rosenberg, durch die der Weg später führt, gut betrachten. An der Helterbachmündung ist die Moselbegleitung beendet und der Weg unterquert direkt neben dem Bach die Bahnlinie. Der Seitensprung führt auf einer alten Brücke über den Bach. Da der Rundweg die Form einer 8 besitzt, treffen hier die beiden Teilrundwege zusammen. Nach der "Helterbachrunde" wird der Weg also wieder zu dieser Stelle zurückkehren. Der Weg führt jetzt steil im Wald bergan. Man passiert die Reste einer frühmittelalterlichen Befestigung und erreicht schließlich die Straße. Die B 419 sollte vorsichtig überquert werden. Nach der Querung geht es bald wieder in den Wald und noch moderat bergan. Die schöne Pfadpassage endet schließlich an einem Forstweg. Hier ist der Moselsteig erreicht, der den Seitensprung bis zur Helfanter Mühle begleitet. Hier an der höchsten Stelle des gesamten Rundwegs, kann man auch eine kleine Rast auf der Bank am Waldrand einlegen. Der Blick geht über die Helfanter Mühle hinweg in Richtung Helfant. In der Ferne sind die beiden Türme des "Helfanter Doms" zu erkennen.
<p>Der weitere Weg f&uuml;hrt am Waldrand entlang zur Stra&szlig;e. Seitensprung und Moselsteig trennen sich hier wieder. Der Seitensprung f&uuml;hrt am Weidezaun bergab zur Stra&szlig;enunterquerung. Die ist ein echtes Erlebnis. Auf gro&szlig;en Trittsteinen geht man durch den Tunnel unter der Stra&szlig;e, direkt im Bachbett des Spirzinger Bachs. Die Trittsteine erm&ouml;glichen auch die Querung des Baches. &Uuml;ber eine Wiese geht es weiter leicht bergab. Jetzt folgt der Abschnitt durch das wildromatische Helterbachtal. Der Pfad schl&auml;ngelt sich durch das dichte Gr&uuml;n. Die B&auml;ume sind von Moosen und Flechten &uuml;berwuchtert und armdicke Schlingpflanzen h&auml;ngen von den B&auml;umen. Ein Rastplatz direkt am Wasser l&auml;dt auch an hei&szlig;en Tagen sicher zu einer k&uuml;hlen Pause ein.</p>
<p>Der untere Abschnitt im Helterbachtal f&uuml;hrt wieder auf einem Waldweg, der die Br&uuml;cke erreicht, die der Wanderer schon vom Hinweg kennt. Hier beginnt jetzt der alpine Teil des Seitensprungs. &Uuml;ber Leitern, Treppen und steinige Pfade (teilweise mit Seilsicherungen)&nbsp;f&uuml;hrt der Weg direkt durch die Weinberge. Ganz schnell gewinnt man an H&ouml;he und die Aussicht auf die Weinberge und ins Moseltal wird mit jedem Schritt besser. Als H&ouml;hepunkt erreicht man wortw&ouml;rtlich an der h&ouml;chsten Stelle einen Aussichtspavillion, der einem die Entscheidung eine Rast einzulegen leicht macht.</p>
<p>Der Rest des Seitensprungs ist sehr bequem zu gehen. Leicht bergab geht es durch die Weinberge. Immer mit Blick ins Moseltal und auch auf die Weinberge auf der anderen Moselseite nach Luxemburg. Wer hier nochmal die F&uuml;&szlig;e hochlegen m&ouml;chte, kann die aufgestellte Liege nutzen. &Uuml;ber eine Treppe und den sich anschlie&szlig;enden Pfad ist der Bahnhaltepunkt und der Parkplatz dann schnell erreicht.</p>

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