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bei Gengenbach, Baden-Württemberg (Deutschland)

Wer gerne fernab der Zivilisation wandert und auch gerne als Rucksackwanderer unterwegs ist, ist hier gut aufgehoben
At the former signalman‘s house at the crossroads of the Kinzig, Black Forest Rail and Black Forest Street, you‘ll find Gengenbach Flößerei- und Verkehrsmuseum, a timber rafting and transportation museum. At the Flößerkapelle timber rafter chapel and Kinzigbrücke bridge, presumed to have 2000 years of history, visitors learn about: Raft transport on the Kinzig and in other places, the Kinzig as a waterway, forestry and timber industry, Baden Black Forest rail.
Im Kinzigtorturm befindet sich heute das wehrgeschichtliche Museum der Gengenbacher Bürgergarde. Wer von der Kinzigseite den Verlauf der Stadtmauer verfolgt, kann feststellen, dass sie direkt zum Kinzigtorturm führte. Er ist der größte und stärkste aller Türme und hatte die wichtigste Aufgabe in der Stadtverteidigung. Die Wehrgänge führten von beiden Seiten zu diesem Turm. Von der Türmerwohnung aus wurde die Stadt Tag und Nacht bewacht. Die Aufgabe des Türmers war, die herannahenden Floße auf der Kinzig, die über die Brücke anreisenden Händler mit einem städtischen Zoll zu belegen, denn Gengenbach hatte als freie Reichsstadt die Handelshoheit. Eine weitere wichtige Aufgabe war die Feuerwache und das Ausrufen der Stunde. Alle Vorkommnisse wurden mit einem Messinghorn angezeigt, welches noch im Besitz der Stadt ist. Der Kinzigtorturm war der Haupteinlaß zur Stadt. Bei der 1991 begonnenen Renovierung wurde das Fallgatter wieder angebracht und der Turm als Museum eingerichtet. Hier erfährt man einiges über Geschichte und Funktion des Kinzigtorturms. Auch die Vergangenheit der Gengenbacher Bürgerwehr ist dokumentiert. Zudem sind verschiedene Requisiten wie Gewehre, Bandoliere und Degen ausgestellt und im obersten Stockwerk kann eine originalgetreu nachgestellte Türmerwohnung besichtigt werden.
"Schauen und Staunen" ist das Leitmotiv für die wechselnden Ausstellungen im ehemaligen Patrizierhaus am Marktplatz im Herzen der Altstadt. Das Palais Löwenberg: Ein Patrizierhaus aus dem 18. Jh. Hier wohnte das angesehene Geschlecht der Bender. Bedeutende Persönlichkeiten kamen aus dieser Sippe. Viele Schultheißen der Stadt, ein Hofkaplan von Kaiser Josef I. und Fürstabt von St.Blasien. Der Bedeutenste war Columbanus v. Bender. Als Feldmarschall unter Josef II. brachte er es zu höchsten militärischen Ehren. Er wird heute noch als der Retter von Luxemburg gefeiert, wo er die Kasematten ausbaute und verteidigte. Das Löwenbergpalais ist heute Museum und war der letzte Wohnsitz des Ehrenbürgers, Schriftstellers und Heimatfreundes Otto Ernst Sutter. Heute bieten die Innenräume des stattlichen Patrizierhauses den reizvollen Rahmen für die mehrmals im Jahr stattfindenden Sonderausstellungen. Fotografie, Wundermaschinen, Kugelbahnen, Licht- und Schattenprojektionen, Bilderbücher, vieles davon zum Selbstbetätigen. Ein Erlebnis für Kinder von 3 bis 93 Jahren. Bestaunen Sie in der Adventszeit die magisch leuchtenden Fenster des Gengenbacher Adventskalenders am historischen Rathaus. Besuchen Sie auch unseren Museumsshop mit außergewöhnlichem Sortiment.
Kommen, schauen, staunen! Wie jedes Jahr seit nunmehr 20 Jahren verwandelt sich das Gengenbacher Rathaus mit seinen 24 Fenstern von 30. November bis 06. Januar zum weltgrößten Adventskalenderhaus und verzaubert seine Besucher. Der Gengenbacher Adventskalender ist eine winterliche Erfolgsgeschichte. Seit mehr als 15 Jahren erweist sich das Gengenbacher Rathaus in der Adventszeit als magischer Anziehungspunkt: Es verwandelt sich mit seinen 24 Fenstern in den weltgrößten Haus-Adventskalender. Kommen, schauen, staunen: Bis zu 120.000 Besucher verfolgen alljährlich das Ritual des Fenster-Öffnens. Musik, Spiel und die hinterleuchteten Fenster verwandeln das Rathaus in eine „Schatztruhe der Fantasie“. Die Fenster des größten Adventskalenderhauses der Welt wurden bereits mit Werken von bekannten Künstlern wie Otmar Alt, Quint Buchholz, Marc Chagall, Tomi Ungerer, Jan Peter Tripp und Andy Warhol geschmückt. Ein Grund mehr, sich bis 23. Dezember rund ums abendliche 18.00Uhr - Fensteröffnungs - Ritual treiben zu lassen. Ein Streifzug durchs adventliche Gengenbach mit seiner stimmungsvollen Beleuchtung führt über den Adventsmarkt und vielleicht auch in die Schau- und Staun-Räume des Museums Haus Löwenberg, wo passend zum Adventskalender Ausstellungen präsentiert werden.
Begeben Sie sich mit dem Gengenbacher Nachtwächter auf einen ungewöhnlichen Rundgang durch die historische Altstadt. Kommen, schauen, staunen - erleben Sie den abendlichen Charme der Gassen und Winkel der Stadt und tauchen Sie in eine mittelalterliche Tradition ein. Ein original getreu gekleidet und ausgestatteter Nachtwächter zieht seine abendliche Tour durch die Stadt, erzählt aus deren reicher Vergangenheit und stimmt an insgesamt 12 Stationen das althergebrachte Nachtwächterlied an. Der Treffpunkt immer am Marktplatz vor dem Rathaus. An Altstadt- und Weinfesten findet kein Nachtwächterrundgang statt.
Noch im Bereich der großzügigen Platzgestaltung und Straßenführung stehen wir vor der alten Ratskanzlei an der Westseite des Marktplatzes. ... ... Dieses Haus fällt besonders auf, weil es mit seinem Giebel zur Straße steht. Die Abkehr von der landesüblichen Traufenstellung soll die Bedeutung des Reichsstädtischen Kanzleigebäudes besonders hervorheben. Auf dem originellen Türvorbau lesen wir auf dem Gesims des Torbogens die Jahreszahl 1699, was auf den Vorarlberger Baumeister Franz Beer schließen lässt, der in dieser Zeit den Wiederaufbau des Klosters plante. Bemerkenswert ist noch die auf dem Volutengiebel stehende goldene Madonna.
Nur wenige Schritte von der Stadtmitte entfernt treffen wir auf die ehemalige Stadtbefestigung. ... Wir sehen hier einen halbrunden Turm, der nach der Stadt zu völlig offen ist. Dieses "Rondell", in der Überlieferung Schwedenturm genannt, hatte eine reine Verteidigungsfunktion. Von hier aus konnte die Stadtmauer zusätzlich gesichert werden. Die Erschließung mit einer Treppe soll dem Besucher einen besonders reizvollen Einblick in den Altstadtbereich Gänsbühl geben. Das neben dem Schwedenturm stehende Fachwerkhaus, in dessen offenem Dachgeschoß die Färber ihre Stoffe trockneten, gilt nach der Überlieferung als das älteste Haus in Gengenbach. Es trägt die Jahreszahl 1747.
Dieser städtebaulich bedeutendste Turm wurde wohl in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und krönt das einzigartige Stadtbild. ... ... Die nach dem Stadtbrand wieder errichteten Häuser baute man mit der Rückseite einfach auf die Stadtmauer. Dies sehen wir deutlich bis zum Ober- oder Haigeracher Torturm. Die trichterförmig auf ihn zulaufenden Häuserfronten finden hier einen würdigen Abschluss. In diesem markanten Wach- und Wehrturm ist eines der Stadttore, das heute noch ein zwei Tonnen schweres Fallgitter besitzt. Der behäbige Turm erhielt nach 1689 über dem Viereck einen ins Achteck übergehenden Turmhelm mit Wetterhahn. Zur Stadtseite finden wir eine Sonnenuhr und das Stadtwappen aus dem Jahr 1618. Im Tordurchgang wurde auch das letzte öffentliche Back-, Wasch- und Schlachthaus erhalten. Vom Obertorturm aus breitet sich die Stadt vor uns aus, als wolle sie uns mit offenen Armen empfangen.
Die Scheffel-Eiche wurde zum Gedenken an den Dichter Josef Victor von Scheffel (1826-1886) gepflanzt

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