-
-
1.498 m
916 m
0
3,2
6,3
12,67 km

angezeigt 118 Mal, heruntergeladen 3 Mal

bei El Cedro, Canarias (España)

Durch den immergrünen Wasserspeicher von La Gomera

Allgemeine Beschreibung
Die größte Herausforderung auf dieser Wanderung durch den Nebelwald - der längsten dieses Wanderführers - besteht darin, einen Tag ohne Nebelwolken und die daraus resultierende Feuchtigkeit zu erwischen. Aber sollte man sich andererseits nicht einfach dem Wetter anpassen und den Nebelwald nehmen, wie er ist, um so den immergrünen Wasserspeicher von La Gomera in seiner ursprünglichen Form hautnah und realistisch zu erleben?! Ganz nebenbei werden auf dieser Panoramarunde noch 5 TOP-Sehenswürdigkeiten miteinander verbunden, was diese Wanderung zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.

Charakter und Sonstiges
Die Orientierung im Gelände ist eindeutig und die Wege befinden sich in einem sehr guten Zustand. Art des Weges: 10 % Straßen und 90 % Pfade. Ausrüstungsempfehlung: Regenjacke und Regenhose. Einkehr: keine auf der Wanderung. Beste Reisezeit: das ganze Jahr über. Tipp: Planen Sie diese Wanderung möglichst an einem Tag ohne Passatwolken.

Start
Busanbindung: keine. Von Hermigua fahren wir mit dem Pkw auf der GM-1 Richtung San Sebastián. Noch vor dem Tunnel biegen wir scharf rechts ab, Richtung Flughafen Playa de Santiago. Nach 5,4 km, mitten im Nebelwald an der Reventón Oscuro, zweigt nach rechts eine Straße zum Weiler El Cedro ab. Hier parken wir das Auto. Geokoordinaten Parkplatz: N28 07.291 W17 12.917 und 28.121517 -17.215283.
Vom (01) Start und Ziel Reventón Oscuro (1038 m) gehen wir auf der gepflasterten Straße Richtung El Cedro. In einer Linkskurve bleiben wir auf dem gepflasterten Weg und folgen nicht der Beschilderung Richtung El Cedro. Einen ersten Abzweiger nach links ignorieren wir - Busse dürfen diese Straße nicht befahren. In der folgenden Rechtskurve des gepflasterten Weges verlassen wir diesen nach links und wandern Richtung Ermita de Lourdes.
Nach einem 670 m langen Abschnitt durch den mystischen Nebelwald erreichen wir die rechts von uns liegende (02) Ermita de Lourdes (921 m), eine private Stiftung eines gläubigen Engländers. Hinter der Kirche schlängelt sich das Barranco El Cedro durch den Wald. Die besondere Attraktion: Der Fluss fließt sogar durch einen lebendigen Baum. Wir gehen an der Kirche vorbei, queren das Barranco El Cedro auf einer Holzbrücke und beachten die Ausschilderung Richtung Alto de Garajonay. Wir erreichen den kleinen Parkplatz Las Nimbreas, den wir nach halb links, Richtung Alto de Garajonay, verlassen. Von dort erreichen wir auf einem perfekt angelegten Waldweg nach 3 km Wanderung bei dem kleinen Parkplatz El Contadero die GM-2.
Wir queren die Straße nach links, um nach einer scharfen Rechtskurve auf dem gepflasterten Weg den Anstieg zum (03) Alto de Garajonay (1487 m) zu beginnen. Nach 1,3 km auf einem komfortablen Weg erreichen wir nach einer Linkskurve - vorbei an einer kleinen Hütte - den höchsten Punkt der Insel. Nach einer Pause überqueren wir den Gipfel in nordöstliche Richtung und wandern auf dem vor uns liegenden Bergrücken durch eine Senke, um nach 150 m den Hauptweg nach rechts zu verlassen. Wir steigen durch ein Stück Nebelwald ab, erreichen eine Forststraße, an der wir links zur Straßenkreuzung vorgehen. Diese queren wir in östlicher Richtung zu dem gegenüberliegenden Parkplatz und der Bushaltestelle. Wir gehen weiter Richtung Imada auf der breiten Forststraße. Bereits nach weiteren 250 m verlassen wir die Forststraße und biegen links auf einen Pfad Richtung Le Roques ab.
Im weiteren Verlauf tangieren wir die GM-2 und gehen dort halb rechts weiter, um nach 20 m links dem Pfad zu folgen. Es folgt der nächste Höhepunkt: der Mirador de Tajaque mit atemberaubenden Weitblicken auf die Schlucht von Benchijigua, auf Alajeró und bis hin zum Playa de Santiago. Am Parkplatz des Mirador de Tajaque queren wir die GM-2, um diese nach 400 m auf einer Brücke zu überqueren. Anschließend nehmen wir den Abzweiger rechts bergauf, der uns zum 100 m entfernten (04) Mirador Morro de Agando (1311 m) führt. Unterhalb von uns befindet sich der El Roque de Agando, ein 1251 m hoher Felsriese.
Wir gehen 100 m zum Hauptpfad zurück und dort rechts zur GM-2 herunter, queren diese und halten uns links Richtung Reventón Oscuro. Es folgt ein weiterer beeindruckender Wegabschnitt durch den Nebelwald. Im felsigen Gelände hat der Wald lichte Stellen, an denen sich schöne Fotomotive auf den (05) Roque de Ojila (1214 m) ergeben. Bald haben wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung wieder erreicht.

Du kannst oder diesen Trail