Fahrzeit  2 Stunden 36 Minuten

Zeit  4 Stunden 38 Minuten

Koordinaten 2355

Hochgeladen 10. Oktober 2018

Aufgezeichnet Oktober 2018

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478 m
213 m
0
3,5
7,1
14,2 km

angezeigt 76 Mal, heruntergeladen 3 Mal

bei Bobenthal, Rheinland-Pfalz (Deutschland)

Empfehlung:
Betrachten Sie die Karte (auch) in der Darstellung 'Karte/Gelände'. Bei geeigneter Vergrößerung des Maßstabs erscheint dann das Höhenprofil räumlich und vermittelt einen guten Eindruck der Topografie.

Wir fahren nach Reisdorf und weiter in Richtung Frankreich. Auf halbem Weg parken Sie rechts auf einem kleinen Platz mit Zu- und Abfahrt. HIer beginnt der Trail. Wir gehen der Straße entlang bergab, bis wir nach ein paar hundert Metern links einen Steg über den Reisbach sehen. Darüber verläuft die Route ROTES DREIECK. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite setzt sie sich fort und führt auf schmalem wunderschönen aber etwas schwierigem Pfad zum Eselsschleifhäuschen. Von dort geht es auf unmarkiertem breiten Weg im Uhrzeigersinn um den Bobenthaler Knopf.

Zur Bewertung 'schwer' der Route:
Schwer ist nur der mit ROTEM DREIECK markierte Teil des Weges von der Reisdorfer Straße zum Eselsschleifhäuschen von 1km.
* Der Weg ist sehr uneben.
* Er ist schmal und teilweise durch Jungbuchen von 1m Höhe und Brombeerranken verstellt.
* Er ist von viel Laub bedeckt.
* Sie müssen querliegende Baumstämme und ein Quellwasserrinnsal überwinden.
* Der Weg ist an den Böschungen sehr steil. Ein paar Meter kroch ich mit Händen und Füßen.
* Ich finde ihn dennoch so reizvoll, daß ich ihn heute zweimal durchlief.
* Jüngere Beine werden ihn allemal bewältigen können.

Zur Wegmarkierung WEISS-BLAU:
In der OpenStreetMap-Karte ist das Naturschutzgebiet um den Bobenthaler Knopf als 'Kernzone im Naturpark Pfälzerwald' eingezeichnet, und Sie sehen, daß das ursprüngliche WEISS-BLAU (mein Trail) teilweise genau auf der Berandung dieser Kernzone liegt. Daher wurde dieser WEISS-BLAUe Weg vor wenigen Jahren durch einen anderen, bisher unmarkierten Weg, ersetzt, der östlicher und damit entfernter vom Naturschutzgebiet (der Kernzone) verläuft. Die Verlegung erfolgte, um den Wanderer von einer empfindlichen Zone fernzuhalten.

Ähnlich ist die Zusammenlegung von Wegen. Dabei wird von zwei alternativen markierten Wegen einer demarkiert. Ziel und Ergebnis der Zusammenlegung ist eine geringere Wegvielfalt. Damit will man den Strom der Wanderer kanalisieren.

Der Ersatzweg ist ist bei beiden Maßnahmen öfter eine 'Autobahn'. Diese Beobachtung mache ich nicht nur hier - das neue WEISS-BLAU ist ein elend langer und langweiliger Wirtschaftsweg - sondern machte ich auch beim Wegfall der Markierung GELBES DREIECK von Weiler (bei Weißenburg) durch das Langental zum Wegscheid. Meine Beobachtungen bei WEISS-BLAU erfahren Sie bei den Fotos.
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ROTES DREIECK

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einzelnes Wegschild

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Schilderwald

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ROTES DREIECK

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ROTES DREIECK

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Eselsschleifhäuschen

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Wegmarkierung

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Wegmarkierung

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Stimmungsbild

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Simmungsbild

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Reste eines Hochsitzes

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Digitalis

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WEISS-BLAU

1. Bild: Die Obrigkeit verlegt den Pfad WEISS-BLAU auf einen ordinären Wirtschaftsweg, um den Strom der Wanderer auf weniger Wege zu kanalisieren. Das soll dem Naturschutz dienen. Wanderer widersetzen sich, indem sie die alte Markierung neu auftragen. 2. Bild: Die Obrigkeit übermalt die alte Markierung WEISS-BLAU mit einem weißen Quadrat, um den Weg in Vergessenheit geraten zu lassen.
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WEISS-BLAU

Wanderer gegen Obrigkeit: Hier wirkten Wanderer und Obrigkeit am selben Baum.
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WEISS-BLAU

Wanderer gegen Obrigkeit: Die Farbe ist nagelneu.
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WEISS-BLAU

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