Fahrzeit  2 Stunden 31 Minuten

Zeit  3 Stunden 38 Minuten

Koordinaten 1293

Hochgeladen 7. Mai 2019

Aufgezeichnet Mai 2019

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212 m
112 m
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2,1
4,2
8,31 km

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bei Kleft, Niedersachsen (Deutschland)

Von Restaurantes Weberhaus sind wir der Ausschilderung des Terra Tracks "Meller Balkon" Richtung Dietrichsburg gefolgt. Am Osttor des Wildparks angelangt sahen wir uns leider gezwungen diesen zu umgehen, da es schön zu spät war, um hinein zu gegen und ihn in Richtung Nordtor zu durchqueren. Ab 18 Uhr Zutritt nur vom Nordtor mit dem Pkw möglich.

Der Wildpark Diedrichsburg (auch Meller Wildpark oder Wildpark Ostenwalde, umgangssprachlich Wildschweinpark oder Sauenpark) ist ein Wildpark und Jagdgehege auf dem Gebiet der Stadt Melle in den Meller Bergen, einem Nebenhöhenzug des Wiehengebirges in Niedersachsen, unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Der Wildpark umfasst mit einer Größe von 200 Hektar rund ein Fünftel dieses Höhenzuges. Zentrale Anlaufstelle des Wildparks ist die Diedrichsburg, in der ein Café-Restaurant betrieben wird.

Der Park gehört zu den Ländereien des nahegelegenen Rittergutes Ostenwalde, das sich im Privatbesitz der Familie derer von Vincke befindet.[1] Der Wildpark wurde vom Freiherrn von Vincke 1963 mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Melle, der Stadt Melle und des Vereins Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge eingerichtet.[2]

Der Wildpark ist überwiegend bewaldet, lediglich ganz im Norden an der Parkgrenze gibt es zwei offene Flächen mit zusammen rund drei Hektar Fläche. Das Gelände liegt zwischen 139 Metern im Norden und 218 Metern an der Diedrichsburg über dem Meeresspiegel.

135 Hektar des Wildparks sind umfriedet. Außer der Umfriedung des Parks nach außen gibt es keine Zäune oder Gatter; es gibt keine kleineren Gehege innerhalb des Parks. Der Wildpark vermittelt deshalb nicht den Charakter eines Zoos oder Tierparks im herkömmlichen Sinne, sondern eher den eines natürlichen Geländes, in dem sich der Besucher frei unter und mit den Wildtieren bewegen kann bzw. das Gelände auf Wanderwegen „kreuz und quer“ erkunden kann.

Das umfriedete Gelände beherbergt Damwild, Mufflons und Wildschweine, wobei vor allem der hohe Wildschweinbestand in der Öffentlichkeit bekannt ist. Insbesondere im Frühjahr, wenn die Bachen Frischlinge geworfen haben, zieht der Park viele Besucher an. Die Wildschweine, auch Wildsauen mit wenige Tage alten Frischlingen, sind im Gegensatz zur freien Natur häufig zutraulich, man kann sich ihnen bis auf wenige Schritte nähern.
Quelle Wikipedia


Die Diedrichsburg bei Melle ist eine kleine Höhenburg auf dem Meller Berg (219 m ü. NN[1]) in den Meller Bergen im niedersächsischen Landkreis Osnabrück

Burgentyp:
Höhenburg
Erhaltungszustand:
Erhalten
Ständische Stellung:
Adel
Ort:
Melle
Geographische Lage
52° 13′ 56,5″ N, 8° 21′ 4,8″ O
Höhe:
219 m ü. NN
Diedrichsburg (Niedersachsen)
Geschichte
Die heutige Burg wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neogotisch/neoromanischen Stil als Nachahmung eines mittelalterlichen Wehrturmes erbaut. Sie besteht aus einem 26 m hohen Turm nach Art eines Bergfriedes, flankiert von zwei eingeschossigen Seitenflügeln nach Art eines Palas. Es gibt keine Mantelmauern oder sonstige Wehranlagen; insofern handelt es sich eher um einen Wohnturm als um eine Burg im klassischen Sinne.

Die Burg beherbergt heute eine Gaststätte für Ausflugsgäste und gelegentliche Veranstaltungen. Im Turmzimmer ist eine Ausstellung zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Die zinnengekrönte Aussichtsplattform auf dem Turm ist zugänglich und bietet – insbesondere nachdem der Orkan Kyrill 2007 viele umstehende Bäume abgeknickt hat – einen weiten Blick über die Stadt Melle und das Umland.

Die Burg liegt inmitten des mehr als 200 ha großen Wildparks Diedrichsburg mit zahlreichen, freilaufenden Wildschweinen und wenigem Rehwild. Gehege und Burg bilden zusammen ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und sind Teil des Naturparks TERRA.vita.[2][3]

Jüngere Geschichte (ab 1844)
Die heutige Diedrichsburg wurde in den Jahren 1844 bis 1860 im Zuge des Historismus (Burgenromantik) im Auftrag von General Ernst Freiherr von Vincke errichtet. Die Familie derer von Vincke hatte (und hat noch heute) auf dem nahe gelegenen Gut Ostenwalde einen Sitz.[4] Vollendet wurde der Bau unter Ernst von Vinckes Schwiegersohn Graf Werner von der Schulenburg-Wolfsburg. Baumeister war der königlich-hannoversche Baurat Emanuel Quaet-Faslem, gebürtig aus Belgien, tätig in Nienburg/Weser.

Bereits im 19. Jahrhundert war die Burg ein beliebtes Ausflugsziel. Am 16. Mai 1909 wurde das Gebälk und die Treppe des Turmes durch Feuer vernichtet. Erst ab dem Jahre 1954 wurde sie wieder bewohnt und bewirtschaftet. 1963 wurde von der Familie Vincke rund um die Burg das o. g. Wildgehege angelegt.[4] 1983 wurde die Burg erneut verwüstet, dieses Mal durch Vandalismus. Die Renovierung ab 1983 und die nachfolgende Bewirtschaftung ab dem 1. Juli 1985 übernahm der Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte.

Frühere Geschichte
Fundamentreste, ein 30 m tiefer Brunnen und andere archäologische Funde bei Ausgrabungen rund um die o. g. neue Burg bestätigen, dass es am selben Standort bereits früher Gebäude, wahrscheinlich eine Fluchtburg, gab.[4]

Der Legende nach hatte am Ort der jetzigen Burg bereits vor mehr als 1000 Jahren eine Teutoburg (Volksburg, namensgebend für den Teutoburger Wald) gestanden. Der Name Diedrichsburg soll auf den sächsisch-westfälischen Grafen Dietrich von Ringelheim (auch: Diedrich, Thiadrich, Theoderich) zurückgehen, der aus dem Hause der Immedinger stammte und ein Urenkel Wittekinds war.[5] Dieser soll die Burg gegründet haben oder zumindest hier gewohnt haben. Diedrichs Tochter, die heilige Mathilde, Gemahlin Heinrichs I. und Mutter des Kaisers Otto des Großen, soll möglicherweise um das Jahr 892 in dieser Burg geboren worden sein und hier ihre Kindheit verlebt haben.

Inwieweit diese Legenden historisch belegt oder spekulativ sind oder ob sie bei der Errichtung der neuen Burg als pseudo-historischer Hintergrund „konstruiert“ wurden, ist unklar.
Quelle Wikipedia
Gut Ostenwalde war ein Rittersitz nördlich von Melle in Niedersachsen. Entstehungszeit: Erster Bau 1698 Burgentyp: Niederungsburg Erhaltungszustand: wesentliche Teile erhalten Ort: Melle Geographische Lage 52° 14′ 35,5″ N, 8° 20′ 44,9″ O Gut Ostenwalde (Niedersachsen) Vermutlich diente er ursprünglich als Bollwerk zum Schutze einer damals auf dem Berg befindlichen alten Volksburg. Ostenwalde ist der Stammsitz des adligen Geschlechts der Herren und Freiherren von von Vincke, die schon seit 1223 nachweisbar als Ministeriale dem Osnabrücker Bischofs dienten und das Gut noch heute besitzen. 1343 wird das Haus als Sitz von Omer Vincke erwähnt. Der zweigeschossige Westflügel ist das heutige Hauptgebäude. Im Park hinter dem Herrenhaus befindet sich eine Orangerie und seit 1839 ein gotisches Brunnenhäuschen, das früher auf dem Herforder Marktplatz gestanden hat. Das Geschlecht der von Vincke war auch stets im Landtages vertreten. 1945 wurde das Herrenhaus Hauptquartier der britischen Armee unter Bernard Montgomery. Das Herrenhaus war einst von breiten Gräften umgeben. Quelle Wikipedia

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