Didi bau
9 14 6

Koordinaten 133

Hochgeladen 26. August 2018

Aufgezeichnet August 2018

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534 m
459 m
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6,54 km

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bei Tanne, Sachsen-Anhalt (Deutschland)

Der Harzort Tanne besticht durch wunderschöne umliegende Wiesen und Wälder. Auf dem Rundweg um Tanne erhalten Sie verschiedene Einblicke auf den Ort und die nahe Umgebung.
Auf den umliegenden Bergwiesen kann man sie schon von weitem hören und auch zu übersehen sind sie nicht: Das Rote Höhenvieh. Wie der Brockenbauer mit dem bundesweit größten Zuchtbetrieb für Harzer Rotes Höhenvieh ein fast vergessenes Traditionsgut wieder aufleben lässt, davon können sich die Besucher des im traditionell erbauten Hofs überzeugen. Auf dem Gelände gibt es viel zu entdecken: Schaubauernhof & Zuchtbetrieb: Neben dem Harzer Roten Höhenvieh sind auf dem Hof auch seltene Harzziegen, Esel, Kleintiere wie Meerschweinchen, Kaninchen, Hühner, der Harzer Fuchs und ein altdeutscher Schäferhund zu finden. Steakhaus & Hofcafé: In gemütlichem Ambiente können die Gäste Harzer Spezialitäten (u.a. vom Harzer Roten Höhenvieh) sowie Kaffee und Kuchen genießen. Hofladen & Fleischerei: Im Hofladen erwartet die Besucher eine Vielfalt an selbst erzeugten Produkten in Bio-Qualität sowie eine Auswahl von Produkten aus der Region.
Mit seinen 528 Metern ü. NN ragt er über das Tal der Warmen Bode zwischen Tanne und Königshütte. Hat man den Aufstieg gemeistert, so wird man mit einem sagenhaften Blick zum Wurmberg, Brocken und Hohenkammn belohnt. Neben einer Schutzhütte findet man auf dem Gipfel außerdem einen Stempelkasten der Harzer Wandernadel sowie einen Rastplatz mit Bänken und Feuerstelle.
Um die Blasebälge für den Hochofen und das Schmiedefeuer zu betreiben, wurden Wasserkraft und dementsprechend Wasserräder benötigt. Das große Wasserrad besaß eine Leistung von 8 PS und diente dem Antrieb der Maschinen, wie bspw. den Kreissägen oder der Schleifmaschine. Das Kleine wurde mit einer Leistung von 4,5 PS wiederum zum Antrieb des Gebläses für den Hochofen sowie das Schmiedefeuer genutzt. Bis 1956 waren die Wasserräder in Betrieb. 1983 wurden sie dann an ihren heutigen Standort neben der Heimatstube Tanne verlegt.
Die Eisen- und Kupferhütten bildeten einst vielerorts die Lebensgrundlage der Menschen. Die Tanner Hütte wurde im Jahr 1335 erstmals urkundlich erwähnt und existierte bis 1964, dann wurde der Betrieb nach Königshütte verlegt. Heute findet man in Tanne nur noch Spuren des früheren Hüttenbetriebes. Das Gießerdenkmal erinnert seit 2009 an die 600jährige Hüttengeschichte des Ortes.
Ausgestellt sind z.B. Küchenmöbel, Geschirr, Gegenstände des täglichen Bedarfs sowie landwirtschaftliche Geräte, die von den Einwohnern selbst zur Verfügung gestellt wurden. Zahlreiche Bilder und geschichtliche Daten veranschaulichen die Entwicklung des Harzortes. Besondere Attraktion sind die zwei großen Wasserräder der ehemaligen Tanner Hütte sowie ein Pochwerk; beides befindet sich direkt neben der Heimatstube.

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