• Foto von Ruta de los pioneros (Villa O Higgins - Cochrane
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Schwierigkeitsgrad   Schwer

Koordinaten 135

Uploaded 4. März 2012

Recorded März 2012

  • Rating

     
  • Information

     
  • Easy to follow

     
  • Scenery

     
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95,0 km

angezeigt 4044 Mal, heruntergeladen 89 Mal

bei Estancia La Ensenada, Santa Cruz (الارجنتين)

Villa O Higgins - Cochrane zu Fuß
via Ruta de los Pioneros 8-10 Tage
Bis zum Jahre 1999 war Villa O Higgins von der chilenischen Nordseite nur über einen Pfad mit dem Pferd oder zu Fuß erreichbar. Nach dem die Carreterra Austral bis nach Villa O Higgins führte, geriet die Ruta de los Pioneros in Vergessenheit. Die Ruta ist ein Pfad durch eine einsame patagonische Region in der wenige Menschen wohnen. Unterwegs gibt es keine Möglichkeit per Funk Hilfe zu holen. Wir hatten ein Satellitentelefon dabei. Die Ruta ist gut erhalten. Sie wird von den Einheimischen manchmal gepflegt. Streckenweise liegen reichlich kleine und größere Bäume quer über den Weg.
Tag1: Lago Christie – Fundo Pradano (ca. 4 h Gehzeit)
Jorge el espanol, Inhaber vom El Mosco hat uns zum Lago Christie gefahren (ca. 50 km). Der Preis ist Verhandlungssache. Wir haben zu dritt 40000 CLP gezahlt. Ca. 1,2 km vor dem Ende der Straße geht bei KM 7,670 (steht auf dem Felsen, neben der Straße) der Weg ab. Ihr müsst 10 m steil bergan steigen, dann seht ihr einen guten ca. 50 cm breiten Weg. Die nächsten 4 Stunden geht es auf und ab über von Gletschern glatt geschliffenes Felsengelände, an 3 puestos vorbei. Der Weg ist immer gut markiert (Steinmänner) bis zum Haus von Don Ruen Pradano am Ende des Lago Christie. (Zelten am See möglich). Durchschlageübungen durch Buschwerk sind nicht nötig. Falls doch, dann seid ihr auf der falschen Fährte.

Tag 2: Fundo Pradano - Fundo Celuiche (ca. 6 h Gehzeit)
Vom Fundo Pradano geht ihr über eine ebene Strecke nach Norden. Der Weg ist immer gut sichtbar und klar definiert. Über glattgeschliffene Felsen und durch dichten Wald wandert man Richtung Lago Alegre. Nur ein kurzes Stück ohne See, dann seid ihr am Lago Alegre. Kurz vor dem See liegt ein kleiner Puesto. Noch ein Stück am Ufer entlang mit auf und ab, dann gelangt ihr an eine wundervolle Halbinsel, auf der der Fundo Celuiche liegt. Die Büsche hängen voller Himbeeren. Für den Nachtisch ist gesorgt. (Zeltplatz in See Nähe)

Tag 3: Fundo Celuiche – Rio Alegre (ca. 6 h Gehzeit)
Vom Fundo führt der Weg am See entlang auf und ab, manchmal liegen Bäume quer auf dem Weg. Nach einer Stunde folgt ein ca. 150 m hoher Anstieg kurz nach einer Bachüberquerung (waypoint). Es gibt einen guten Weg auf die kleine Anhöhe. Falls ihr keinen Weg findet, bitte suchen. Querfeldein ist unnötige Anstrengung. Am Ende des Sees verlässt der Weg das Ufer und wirkt plötzlich sehr gepflegt. Es liegen keine Bäume quer. Rasch gelangt ihr auf fast ebener Strecke zum Rio Alegre. Dort wohnt Heraldo Real. Seit 9 Jahren lebt er dort ganz alleine, ohne Funk etc. (Zelten ist am Rio Alegre möglich, nach Absprache mit Don Heraldo)

Tag 4: Rio Alegre – Puesto (ca. 6 h Gehzeit)
Auf der orographisch linken Seite des Rio Bravo geht es flussaufwärts, d.h. der Weg läuft auf der rechten Seite des Flusses Der Fluss muss nicht überquert werden. Der Weg zieht sich auf und ab über Felsriegel und Bäume, die querliegen, für 3,5 h bis zum Puesto Tablas (schöne etwas luftige Hütte auf einer Wiese im dichten Wald). Gute Übernachtungsmöglichkeit.
Jetzt müsst ihr nur noch 2,5 h laufen und ihr gelangt zu einem weiteren Puesto auf einer kleinen hellen Anhöhe mit schönem Zeltplatz und großer Wiese.

Tag 5: Puesto – Oberlauf Rio Bravo (ca. 6 Gehzeit)
Nach 3 h welligem Wandern steht ihr vor den Cerros tres hermanos. Ein Abstieg über ca. 200 Höhenmeter bringt euch in ein flaches Tal, in dem der Rio Bravo fließt. Zunächst lauft ihr eben und eng am Flussufer auf der orographisch linken Seite. Nach 90 min verengt sich das Flusstal. Der Rio Bravo muss nun je nach Wasserstand mehrfach überquert werden. Die Strömung war nicht sehr stark. Das Wasser reichte bis Oberschenkel- Mitte. Nach der Durchquerung eines Felsentores findet ihr einen sehr schönen Zeltplatz auf der orographisch rechten Seite des Rio Bravo am Waldrand (Waypoint). Das Felsen Tor könnte bei hohem Wasserstand nicht passierbar sein. Dann gibt es sicherlich eine Möglichkeit voran zukommen durch Gebüsch und über Felsen. Gehzeit ca. 6 h.

6. Tag Oberlauf Rio Bravo – Puesto Turista (ca. 8 h Gehzeit)
Tag Vom Lagerplatz auf der orographisch rechten Seite des Rio Bravo führt ein schmaler Pfad mitten durch einen dichten Wald, der bis zum Flussufer reicht. Dann wird noch 2-3 x der jetzt flache und ruhige Fluss überquert, bis zur Quelle des Flusses, der aus einem kleinen See entspringt. Jetzt führt der Weg auf der orographisch rechten Seite weiter. Er ist gut zu sehen und gut ausgebaut. Weiter oben quert man einen Bach nahe eines Wasserfalles. Dann zieht er sich leicht abwärts durch ein enges kurzes Tal. Er mündet in ein großes Hochtal und steigt an bis zum ersten Pass auf ca. 1170 m. Ihr seid jetzt in Argentinien. Es folgen ca. 100 m Abstieg in ein steiniges Hochtal durch das ein Bach in Richtung Osten zum Atlantik fließt.
Wir überqueren den Bach und laufen Richtung Nordwesten zum 2. Pass, welcher ca. 1230 m hoch ist. Ihr verlasst jetzt Argentinien. Bei schönem Wetter auf der Passhöhe habt ihr eine tolle Aussicht auf die von Schnee bedeckte Cordon de Cochrane. Es folgt ein steiniger aber angenehmer Abstieg über mehrere hundert Höhenmeter, markiert durch Steinmänner, bis in eine kleine Ebene in deren Mitte der Rio de los Saltos fließt. Kurz vor Ende dieser Ebene folgt ihr Spuren, die links abgehen und ein kurzes Stück bergan führen.
Dann folgt ihr steil einem guten Pfad bergab. Auf einem kleinen Absatz findet sich auf einer schönen Wiese einen Zeltplatz. Hier ist die Pikota gut einsehbar. Die Pikota ist ein tief eingeschnittener Abschnitt des Rio de los Saltos. Von Süden ist das Flussufer über ein kurzes steiles Geröllfeld erreichbar. Die Flussüberquerung zur Mittagszeit war unproblematisch. Bei hohem Wasserstand ist diese nicht ohne. Auf der anderen Seite geht es steil bergauf im Zickzack (Länge ca. 30 m). Oben liegen Pickel (Pikota) und Schaufel um den Weg begehbar zu machen. Dann geht es auf der orographisch rechten Seite parallel zum Fluss bergab. Bald kommt ein flacher Abschnitt an dessen Ende ein guter offener Puesto zu finden ist. (guter Zeltplatz)

7. Tag Puesto Turista - Puesto Calluqueo (ca. 4 h Gehzeit)
Zunächst geht ihr eine halbe Stunde auf der orographisch rechten Seite des Rio de los Saltos leicht bergab auf einem Pfad, der mehr oder weniger sichtbar ist. Allmählich verlässt der Pfad das Flussufer nach rechts (östlich). Dann geht es oft weglos rechts am Ufer einer Lagune vorbei immer durch einen dichten Wald über querliegende Baumstämme hinweg. Der Weg ist leicht zu verlieren, es geht aber immer bergab und eher nach rechts (Osten).
Nach 2,5 - 3 Stunden steht ihr plötzlich auf einer Viehweide. Kurz vor der Weide läuft der Pfad nach rechts (Osten) weiter. Er ist jetzt wieder gut sichtbar. Es geht ca. 10 min leicht bergan. Dann wird das Gelände zunehmend flacher, bald ist der Talgrund erreicht. Zum Puesto Calluqueo ist es nicht mehr weit. Es erwartet euch ein guter Zeltplatz, mit einer zugigen Scheune zum Reinsitzen.

8. Tag Puesto Calluqueo - Kreuzung mit der Straße (Cochrane - Lago Brown) (ca. 8h Gehzeit)
In der Mitte des Tales ist eine große ca. 1,5 km lange Wiese, der Weg läuft in der Mitte der Wiese auf einen Holzzaun zu. Diesen überquert ihr, dann folgt 600 m flaches Gelände. Am Ende stoßt ihr auf einen Fluss (Rio Pedregroso). Ihr geht kurz am Ufer entlang, dann überquert ihr den Fluss schräg.
Nach ca. 80 m auf der östlichen Seite des Flussufers trefft ihr auf einen Pfad der durch einen dichten Wald führt (matschig). Einige Zuflüsse zum Rio Pedregroso müssen überquert werden, der Weg wird trockener. Nach einer Stunde wird der Rio Pedregroso nochmals überquert, an der Stelle, an der auf seiner westlichen Uferseite das Gelände flach wird. Nach weiteren 400 m beginnt ein Feldweg, dessen Qualität stetig zunimmt. Vor dem Glaciar Calluqueo gibt es einige Haarnadelkurven. Dann kommt das letzte Hindernis, der Rio Calluqueo. Ein sehr breiter Fluss, aber nicht allzu tief, manchmal etwas drückend wird durchwadet. Die einfachste Stelle ist ca. 1 m oberhalb der Fahrspur. Einige große Steine im Fluss, die mit dem Fuß ertastet werden müssen, erschweren die Passage. Jetzt noch ca. 3 h bis zur Kreuzung mit der Straße Cochrane - Lago Brown. Ca. 2 km vor dieser Stelle passiert ihr das Camp der Straßenbauarbeiter (CMT: Cuerpo militar de trabajo).

9-xx Tag Verlängerungsmöglichkeiten:
Fundo San Lorenzo, Refugio Toni Rohrer
Die Familie Lucy und Luis Soto sind die Besitzer der Gegend um das Basislager am San Lorenzo. Sie haben die Hütte (Refugio Toni Rohrer) erbaut, und leben im Sommer auf dem Fundo San Lorenzo. Der Zeltplatz am Fundo und die Übernachtung im Refugio kostet eine geringe Gebühr. Familie Soto vermietet Pferde, sie holt und bringt Touristen aus Cochrane mit einer Camionetta (Auto) auf den Fundo.
Sie bietet eine gute Infrastruktur in dieser einsamen und wunderbaren Region.
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7 Kommentare

  • jotel 04.11.2012

    Podrian darme comentarios del viaje ya que lo hare este verano -gracias
    mi mail. [email protected]
    jorge
    neuquen
    Argentina /outdoor-trails/ruta-de-los-pioneros-villa-o-higgins-cochrane-2560544#wp-2560559

  • Jimmy Lazaro Valdes Baigorria 12.03.2014

    Schöne Reise für Fragen zur Verfügung. www.lordpatagonia.cl

  • Foto von dmahn

    dmahn 23.02.2017

    I have followed this trail  View more

    ruta con algunos errores y tramos medidos a mano,
    versión actualizada al 2017 con información corregida fue subida en siguiente link:

    http://www.wikiexplora.com/index.php/Ruta_de_los_Pioneros

  • El Patagonico 06.03.2017

    Rio cerca de la Picota Rio de los Saltos https://de.wikiloc.com/routen-wandern/ruta-de-los-pioneros-villa-o-higgins-cochrane-2560544/photo-1004919

  • Foto von flaviopi

    flaviopi 30.09.2017

    Hola, esta ruta es posible hacerla con una bicicleta? sea pedaleando o caminando. El verano pasado llegue de Cochrane hasta el glaciar Calluqueo, supongo el camino ahí se transforma en una huella y debe cruzar rios.

    Me interesaría hacer desde donde llegue - lago del Glaciar Calluqueo- para llegar al Lago Cristie y Entrada Mayer.

    Muchas gracias.

  • Foto von dmahn

    dmahn 01.10.2017

    hola,
    encuentro que seria muy dificil en bici,
    hay demasiados cruces de rio (sobre 15), algunos de ellos a agua a cintura, y el camino esta muy mojado y con pendientes no pedaleables nisiquiera con una bicicleta sin carga.

  • Foto von flaviopi

    flaviopi 01.10.2017

    muchas gracias por tu respuesta, suponía que no pero hacer este sendero es muy atractivo, un abrazo.

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