Zeit  2 Stunden 47 Minuten

Koordinaten 253

Hochgeladen 21. Juni 2020

Aufgezeichnet Juni 2020

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517 m
356 m
0
2,3
4,7
9,32 km

angezeigt 4 Mal, heruntergeladen 4 Mal

bei Weißenohe, Bayern (Deutschland)

Eine leichte Wanderung mit leicht begehbaren Wegen, kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Zunächst hat man einen schönen Blick hinab ins Tal auf Weißenohe und den Verlauf der Lillach. Man erreicht man eine SB-Milchzapfstelle ("Milch-Tankstelle"), an der es u.a. Rohmilch und Käse zu kaufen. Die Tiere sind im Laufstall mit Aussicht untergebracht.

Das Naturdenkmal Lillachtal ist über die letzten 10.000 Jahre entstanden und hat dabei die sogenannten Sinterterrassen ausgebildet. Dieses Naturschauspiel ist sehr selten, da verschiedene örtliche Gegebenheiten zusammentreffen müssen. Ein wesentlicher Faktor ist der für die Karstlandschaft der Fränkischen Schweiz typische kalksteinhaltige Boden. Durch den Niederschlag auf die Hochflächen sickert der kohlendioxidhaltige Regen durch das Kalkgestein und löst hierbei durch eine chemische Reaktion einen Teil des Kalks aus dem Gestein. Durch diese Lösungsverwitterung wird das Wasser der Lillachquelle stark mit Kalk angereichert. Dieser Prozess wird durch kleine Wasserfälle und Verwirbelungen im Flusslauf gestoppt, da hierbei das Kohlendioxid wieder gelöst wird und der Kalk ausfällt. Das Ergebnis sind Ablagerungen von feinen Kalknadeln an den im Wasser wachsenden Pflanzen – diese wirken der Verkrustung jedoch entgegen, in dem sie über die verkalkte Schicht hinauswachsen – über viele Jahrzehnte entstehen auf diese Weise die sogenannten Tuffe.
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Blick auf Weißenohe

Schöner Blick hinab ins Tal auf Weißenohe und den Verlauf der Lillach.
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SB-Milchzapfstelle ('Milch-Tankstelle')

Eigene SB-Milchzapfstelle an der es u.a. Rohmilch und Käse zu kaufen gibt. Die Tiere sind im Laufstall mit Aussicht untergebracht.
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Sinterterrassen

Das Naturdenkmal Lillachtal ist über die letzten 10.000 Jahre entstanden und hat dabei die sogenannten Sinterterrassen ausgebildet. Dieses Naturschauspiel ist sehr selten, da verschiedene örtliche Gegebenheiten zusammentreffen müssen. Ein wesentlicher Faktor ist der für die Karstlandschaft der Fränkischen Schweiz typische kalksteinhaltige Boden. Durch den Niederschlag auf die Hochflächen sickert der kohlendioxidhaltige Regen durch das Kalkgestein und löst hierbei durch eine chemische Reaktion einen Teil des Kalks aus dem Gestein. Durch diese Lösungsverwitterung wird das Wasser der Lillachquelle stark mit Kalk angereichert. Dieser Prozess wird durch kleine Wasserfälle und Verwirbelungen im Flusslauf gestoppt, da hierbei das Kohlendioxid wieder gelöst wird und der Kalk ausfällt. Das Ergebnis sind Ablagerungen von feinen Kalknadeln an den im Wasser wachsenden Pflanzen – diese wirken der Verkrustung jedoch entgegen, in dem sie über die verkalkte Schicht hinauswachsen – über viele Jahrzehnte entstehen auf diese Weise die sogenannten Tuffe.
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Lillachquelle

Die Lillach hat viel zu bieten, nicht nur die Sinterterrassen, sondern auch eine "richtige" Quelle. Wunderschön unter einem Stein hervor und quer über den Weg strömt das Quellwasser. Traumhaftes Spielgelände für Kinder und Picknickmöglichkeit für alle erschöpften Wanderer. Allerdings darf man nicht erwarten, hier alleine zu sein. Zu bekannt ist dieser Wanderweg.

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