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bei Hinterberg, Upper Austria (Austria)

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Tour und Routeninformationen

Startort: 4573 Hinterstoder
Ausgangspunkt: Gasthaus Baumschlagerreith
Zielort: 4573 Hinterstoder
Zielpunkt: Gasthaus Baumschlagerreith
Wegnummer: Beschilderung Dolomitensteig
Dauer: 5 Stunden
Länge: 8.7 Kilometer
Höhenmeter: 709m
Niedrigster Punkt: 730m
Höchster Punkt: 1400m
Wegbelag:

ForststraßeVersicherter SteigWanderweg
Günstigste Jahreszeit:

FrühlingSommerHerbst
Der Stoderer Dolomitensteig - Idyllische Almen, wilder Fels und Bergpanorama

Der Almgasthof Baumschlagerreith (724 m Seehöhe) am Ende des Stodertals ist Ausgangspunkt des Stoderer Dolomitensteiges, eines der schönsten Panoramasteige der Ostalpen.

Der Stoderer Dolomitensteig startet gleich rechts neben dem großen Stallgebäude, vorerst auf dem Forstweg über die Wiese und leicht ansteigend bis zur ersten Kehre. Direkt in der Kehre zweigt man vom Forstweg ab, steigt die steile Böschung hinauf und folgt dem schmalen Steig entlang des Grabens bis zum Bach. Diesen überquert man, erreicht das Ende einer Forststraße und gleich danach beginnt der steile Anstieg in Serpentinen durch den Buchenwald hinauf.

Jausenplatzerl mit imposantem Bergpanorama
Bevor man auf den ersten Sattel kommt, erinnert das besonders steile „Kuhstückl“ an den mühsamen Aufstieg mit dem Vieh, das man hier bis zur Jahrhundertwende aufgetrieben hat. Im Sattel ist die erste Hälfte des Anstiegs zur Alm erreicht und eine kleine Rast, mit einem Abstecher auf den vor gelagerten Felsen, sollte man sich unbedingt gönnen, die Aussicht und der Tiefblick ins Tal sind atemberaubend.

Schattig und steil geht es weiter im Buchenwald hinauf, bis sich der Wald lichtet und man nach den ersten freien Almwiesen die unbewirtschaftete Hochsteinalm (auf 1.296 m Seehöhe) erreicht. Das wohl verdiente Jausenplatzerl bei der Lögerhütte (unbewirtschaftet) liegt schon gut sichtbar nur wenige Gehminuten durch den lichten Lärchenwald entfernt. Nach zirka 600 absolvierten Höhenmetern lädt ein Bankerl vor der Almhütte zur gemütlichen Rast ein, wobei die Aussicht auf die majestätischen Bergriesen, deren Flanken durch wilde Täler zerfurcht sind, wirklich faszinierend ist. So reihen sich nach dem Großen Priel (2.514 m), der dominierenden Spitzmauer (2.442 m) und dem Ostrawitz (1.824 m) im Nordwesten die Hochkästen (2.389 bzw. 2.352 m), Brandleck (2.247 m), Turmtal, Hebenkas (2.285 m), Hochplanberg (2.229 m), Wassertal, Großer Kraxenberg (2.195 m), Schobertal, Großer Brieglersberg (2.148 m), Sigistal, Gamsspitz (2.057 m), Salzsteigjoch, Gamsstein (1.994 m) und Almkogel (2.116 m) im Süden aneinander. Blickt man nach Nordost, so öffnet sich das Stodertal zu Füssen des Kleinen Priel (2.134 m) in seiner ganzen Weite. Bizarre Felsen und Wasserfälle in Kaskaden

Oberhalb der Lögeralm beginnt nun der eigentliche Dolomitensteig, der im folgenden Abschnitt unbedingt Bergerfahrung und Schwindelfreiheit erfordert. In leichtem Auf und Ab zieht der schmale Steig entlang steiler Felswände, in Gräben, über Kuppen, vorbei an Wasserrinnen und bizarren Felsformationen. Hier wird klar, woher der Dolomitensteig seinen Namen hat: Das brüchige Kalkgestein, der Dolomit, mit seinen schroffen Felsen und Geröllhalden zeigt sich hier typisch, wie in einem geologischen Bilderbuch. Im zunehmend felsigen Terrain nähert man sich dem seilgesicherten Abstieg in den Schwarzgraben und hört von weitem schon das Rauschen der kleinen Wasserfälle. Eine zweite, neu angelegte, äußerst romantische Variante führt gesichert direkt entlang der Gumpenkaskaden, die an heißen Tagen zu einem erfrischenden Bad in kristallklarem Wasser einladen. Geruhsamer Abstieg durch einzigartige Landschaft

Technisch weniger anspruchsvoll präsentiert sich der Wegverlauf im weiteren überaus abwechslungsreich. Unberührte Waldstücke, spektakuläre Felsformationen und grandiose Panoramablicke folgen aufeinander, während man auf leicht abfallendem Weg Tal einwärts marschiert. Diese wunderschöne Passage geht langsam in einen Waldweg über, der unterhalb des Schwarzkogels (1.418 m) unvermittelt in einer gewaltigen Rinne aus Schotter und Fels endet. Hier am Poppensand ändert sich das Landschaftsbild schlagartig: eine blendend weiße Steinwüste liegt eingebettet im nuanciert leuchtenden Grün der Gebirgsvegetation. Der Steig folgt nun der Schotterhalde talwärts und trifft nahe der Poppenalm (1.054 m) auf den Weg zum Salzsteigjoch. Das letzte Stück der Wanderung führt auf einer Forststraße nach einer Gesamtgehzeit von vier bis fünf Stunden zurück zum Parkplatz beim Baumschlagerreith.

Achtung:
•Bergschuhe empfohlen
•Alpiner Steig, teilweise mit Stahlseilen gesichert.
•Bergerfahrung und Schwindelfreiheit erforderlich!
•Aus jagdwirtschaftlichen Gründen vom 15. September bis 1. Oktober eines jeden Jahres gesperrt.

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