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1.608 m
590 m
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5,3
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21,1 km

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bei San Menale, Campania (Italia)

Ich habe diese Strecke am 7. April 2018 allein begangen unter Benutzung einer von Elea Outdoor Trekking auf wikiloc hinterlassenen GPS-Spur. Der Weg durch das Valle Colurzo führt nicht im Talgrund entlang, sondern am westlichen bzw. in Fließrichtung rechten Hang. Den Fahrweg von der Straße zum Anwesen Tempa del Fico geht man geradeaus weiter. Er wird schnell zum Pfad und wendet sich hinter einem Viehgatter, welches sich öffnen und schließen lässt nach rechts ins Tal hinein. Wegen der vielen Tierspuren ist der Weg zunächst nicht leicht zu finden. Man muss auf dem Abschnitt durch das Gestrüpp horizontal gehen und nicht bergauf. Wenn das Gestrüpp in lichten Wald übergeht, wird der Weg besser sichtbar und führt weitgehend weiter horizontal in felsiges Gelände und auf etwa 30 m unter einem Felsüberhang. Hier ist etwas Trittsicherheit erforderlich. Auf gut sicht- und begehbarem Weg kommt man im Bereich Scanno del Fuoco an den Bach etwas unterhalb eines eindrucksvollen ca. 20 m hohen Wasserfalls. Die GPS-Spur wechselte hier die Talseite. Da ich aber keine Trittspuren erkennen konnte und das Gelände recht unwegsam wirkte, habe ich mit Erfolg versucht, sehr steil nach links aufzusteigen, um einen in der alten IGM-Karte verzeichneten Weg in Richtung Sorgente Maglianesi zu finden. Dieser ist zunächst sehr schmal, führt horizontal am Steilhang entlang, fällt dann ab um am Zusammenfluss zweier Bäche wieder den Talgrund zu erreichen. Zwischen den beiden Bächen ohne Weg den Bergrücken hinauf ist problemlos der Fahrweg von der Sorgente Maglianesi in Richtung Campolongo erreichbar. Dieser Abschitt war landschaftlich spektakulär, aber nicht einfach zu finden und zu begehen.
Vom westlichen Ende des Campolongo bin ich steil und ohne Weg mit schöner Aussicht den Bergrücken Raia dei Gigantini aufgestiegen, etwas nach links in die Senke zielend, hinter welcher der Fahrweg aus Richtung Cima di Mercori in einer Schleife in das Tal Valle Mercori hineinführt. Diesem folgte ich bis zu einer nicht genauer zu benennenden Abzweigung nach rechts, dann über einige Wiesen zu einer Stelle, wo sich durch die unbelaubten Bäume hindurch ein Ausblick auf Monte Motola und das Cervati-Massiv eröffnet. Von dort aus geht es steil bergab, um in der Nähe der Calore-Quelle die Waldstraße von Piaggine zum Rifugio Cervati zu erreichen.
Der Weg durch das Mercori-Tal und der obere Teil der Straße zum Rifugio waren Anfang April dick verschneit, was die Wanderung sehr beschwerlich machte. Die zeitliche Dauer war etwa 8 Stunden mit wenig Pausen. Im Rifugio Cervati Casa Rosalia wurde ich sehr herzlich empfangen, konnte am Kamin die nassen Sachen trocknen, wurde großartig untergebracht und verpflegt.
bei 40,26628N, 15,41914O
bei 40,31025N, 15,44499O

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