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66,24 km

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bei Realejo Alto, Canarias (España)

Beginn der Tour: ca. 10 Autominuten, nachdem man vor Igueste de San Andres links in den Barranco abgebogen ist. Das Auto kann man ( zumindest im März) problemlos am Wegrand parken. Hier noch nicht der weiß-gelben Markierung folgen, sondern über eine Steintreppe mit Holzgeländer nach rechts die Straße verlassen. Es findet sich ein Schild, das nach Las Casillas weist. Es geht gleich steil hoch und vorbei an terrassenförmig angelegten Gärten, die zu dem roten Haus gehören, das am Hang liegt. Gegenüber sind große Flächen mit Schilfgras bewachsen. Man muss sich links halten, um auf den eigentlichen Weg zu gelangen. Dann ist der Wanderweg mit einer gelb-weißen Markierung wunderbar gekennzeichnet. Der Weg nach oben ist spektakulär, sehr steil, stellenweise geröllig . Stöcke helfen hier sehr und werden später beim Abstieg nahezu unentbehrlich sein. Irgendwann (ca. 2.30 Stunden später) erreicht man Las Casillas, nimmt die drei menschenleeren Häuser aber nicht als Dorf wahr. Die Ausblicke zu allen Seiten sind atemberaubend, wenn man das Glück eines fast passatwolkenfreien Himmels hat. Die Vegetation im März ist saftig, grün, bunt. Bei Las Casillas steht ein unübersehbarer Strommast, an dem man rechts vorbei geht, um dann erneut aufzusteigen, teilweise auch durch schattigen Wald. Wegen des Basaltgesteins sind hohe, solide Wanderstiefel sinnvoll. Schließlich erreicht man die TF-123, in die man nach links einbiegt (bei Kilometer 9), um ihr dann entweder 6 km zu folgen oder hin und wieder durch den Lorbeerwald zu gehen und vermeintlich abzukürzen. Weil man hier meint, schon die Hälfte hinter sich zu haben, dies jedoch mitnichten der Fall ist und die noch zu bewältigende Strecke deutlich erahnbar ist, besteht auf diesem Streckenabschnitt die Gefahr eines motivationalen Tiefs. Doch Durchhalten lohnt sich und denselben Weg zurück will man jetzt ohnehin nicht mehr. Wichtig ist nur, kurz hinter Kilometer 3 wieder auf der Straße zu sein, weil sie dann eine scharfe Rechtskurve macht. Links ist eine Parkbucht und durch die Öffnung in der Basaltmauer hindurch beginnt der Abstieg, gleich links halten und zunächst noch durch Wald. An feuchten Tagen dürfte dies wegen des ohnehin rutschigen Basalts etwas knifflig werden - Stöcke s. o. Der Rest der Tour geht steil abwärts und nach ca 1.40 Stunden ist man wieder beim Auto. Das letzt Stück verläuft ohnehin wieder auf der Straße, die nach Igueste hinunterführt. Eine ideale Rundtour, für die man 6 Stunden einplanen sollte ( wenn man zwischendurch rasten und die Aussicht genießen will). An einigen Stellen ist es windig, was an sonnigen Tagen als Erleichterung empfunden wird. Fazit: wunderbare Tour, aber sowohl rauf als auch runter anspruchsvoll! Unbedingt ausreichend Wasser einpacken.
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