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9,36 km

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bei Hönningen, Rheinland-Pfalz (Deutschland)

Teufelsleyweg
Länge 9,5 km
Schwierigkeit: moderat
Diese abwechslungsreiche Rundwanderung startet an der mit 104,5 m Spannweite größten Brücke über die Ahr. Über einen kleinen Pfad gegenüber der Kirche führt der Weg zunächst steil bergan, sodass man schon bald einen Blick über die Dächer des dicht bebauten Ortskernes erhält. Nachdem man die ersten 80 Höhenmeter überwunden hat, geht es gemächlich auf einem Fahrweg durch lichten Laub- und Nadelwald. An einer Bergnase genießen wir auf der Ruhebank die Aussicht auf den ältesten Teil von Hönningen mit Kirche, Ahrbrücke, Hubertuskapelle und der sich durch das enge Tal schlängelnden, silberglänzenden Ahr, umrahmt von steilen Felsen. Serpentinenmäßig windet sich der Weg weiter über Waldwege und Pfade bergauf, bis wir den auf 495 m ü. NN gelegenen Bergrücken der Teufelsley erreichen. Die Teufelsley (Ley = Fels), größter, zusammenhängender Quarzitfelsen Europas, trohnt mit eine Länge von 80 m und einer Höhe von 18 m über dem Ahrschiefergebirge. Bereits 1926 wurde der Fels und der umliegende Wald unter Naturschutz gestellt. Auf der beeindruckenden Felsformation, die auch viele Kletterer anzieht, wachsen allenfalls Algen, Moose Flechten und seltene Arten von Streifenfarne. Der Sage nach wollte der Teufel hier eine Burg errichten. Doch Gott sandte Wolken, Donnergrollen und Blitzhagel, sodass sie in einer infernalischen Feuersbrunst zerbarst. Tatsächlich erscheint es so, dass die schwarzen Spuren am Stein von Feuer herrühren.
Auf der bald erreichten Waldlichtung mit Rastgelegenheit schweift unser Blick über die Höhenzüge der Eifel. Man sieht den Michelsberg bei Mahlberg, die weit in der Ferne liegenden Windräder bei Nettersheim und die kleinen Ortschaften der ehemaligen Gemeinde Mutscheid. Über einen kleinen Pfad der uns talwärts führt, verlassen wir den Bergrücken und gelangen zum Aussichtpunkt mit Blick nach Ahrbrück und der gelb leuchtenden Katharinenkapelle. Zuerst eben, danach durch einen Hohlweg abwärts, über Wald- und Wiesenpfade wandern wir ins Dorf hinunter. Über einen Fußpfad erreichen wir die Dorfmitte mit dem alten Schulhaus (heute Gemeindehaus) und dem Dorfbrunnen. Vorbei an der Kirche St. Kunibert mit seinen herrlichen Fresken auf Säulen und Seitenpfeilern, beenden wir an der Ahrbrücke die Rundwanderung.

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