• Foto von Um den Kraterrand der Caldera Blanca
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Schwierigkeitsgrad   Moderat

Zeit  5 Stunden 2 Minuten

Koordinaten 1026

Uploaded 4. Februar 2017

Recorded Januar 2017

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448 m
157 m
0
3,0
5,9
11,88 km

angezeigt 8 Mal, heruntergeladen 1 Mal

bei Tinguatón, Canarias (España)

19.01.2017
Ausgangspunkt unserer Tour war der Ortsausgang von Mancha Blanca an der LZ 67 welche zum Timanfaya Nationalpark führt. Wir folgen zunächst der Straße und an der Stelle wo sie nach links abbiegt gehen wir den Weg geradeaus. Hier steht auch eine Informationstafel und unser Ziel sehen wir deutlich vor uns. Rechts und links des Camino de Islote Felder welche zum Teil auch mit Wein bepflanz sind. Bald hört der gut zu begehende Weg am Wanderparkplatz auf. Startet man von hier spart man 2 km. Aber man ist nicht sicher hier Platz zu finden. Der weitere Wegverlauf führt auf einem Schlackeweg entlang und ist nun nicht mehr so bequem. Am Wegesrand informative Hinweistafeln zur Erklärung der Gegend. Am Fuße des Vulkanes Caldereta benutzt man besser den ausgewaschenen unten verlaufenden Weg, der obere kann doch leicht zum Abrutschen führen. Die Mauer am linken Rand diente möglicherweise als Kanal zur Wassergewinnung. Wir werden in der Fortsetzung, wenn wir uns dem Kratereingang zuwenden auf der rechten Seite vor den Ruinen einen Wasserspeicher sehen. Nachdem wir uns den Krater angesehen haben, welcher früher Felder beherbergte, windet sich nun an der rechten Flanke des Vulkanes ein Weg nach oben zum Schlackemeer hinauf, welches wir nach rechts queren müssen. Dieser Lavastrom zwängte sich zwischen beiden Vulkanen hindurch. Beim Aufstieg zum Montana Blanca sieht man dann deutlich wie die Vulkankegel wie ein Fels in der Brandung wirkten. Rechts unter uns sehen wir den Camino de Islote welchen wir auf dem Rückweg benutzen. Nachdem wir die schwarze Vulkanlava überquert haben gehen wir am Montana Blanca etwa 50 Meter nach rechts und sehen an der Flanke den Steig welcher sich zum Kraterrand hinaufwindet. Hier wird auch deutlich welche Folgen solche Wege, wenn sie nicht befestigt sind mit sich bringen. Teilweise über einen halben Meter sind die Wege ausgespült. Neue werden daneben angelegt und in der Folge entstehen breitere und tiefere Wunden. Da manche Wanderer auch weglos zum Kraterrand aufsteigen erodiert die Flanke mehr und mehr. Ein natürlicher Prozess welcher durch den Menschen beschleunigt wird. Am Kraterrand angekommen genießen wir den majestätischen Anblick des riesigen Vulkankessels der deutlich wird, wenn wir sehen wie weit die gegenüberliegende Gipfelsäule entfernt ist. Im Kraterkessel dominiert im Frühjahr das Grün und man sieht die Schafe weiden. Unser weiterer Weg führt nun links auf dem Kraterrand zur Meßsäule. Dabei schauen wir in Richtung Nationalpark auf das schier endlose Lava Meer indem die über 3000 Jahre alten Vulkane wie Inseln wirken. Deutlich die Vulkankette des Timanfaya Nationalparks. Eine Einzäunung wirkt von oben wie eine Maus. Am Gipfel sollte man sich genügend Zeit lassen das Panorama zu genießen. Wenn man zum Vergleich die Vulkankrater aus den Jahren 1730 – 1736 wie den Los Cuervos heranzieht, erkennt man wie die Zeit die Krater verändert. Hier oben und beim folgenden Abstieg erkennt man auch die dichtere Vegetation. Unser Ziel ist die tiefste Stelle des Kraterrandes. Der Abstieg ist etwas schwieriger und deshalb überlegenswert die Tour wie geführte Gruppen anders herum zu gehen. Weiter unten auf der linken Seite des Sattels der Risco Quebrado. An der tiefsten Stelle des Kraterrandes kann man wenn man hinunter schaut rechts zunächst über Platten, dann auf einem deutlicheren Weg in den Krater absteigen. Etwa 100 m Höhe sind bis nach unten zu überwinden. Von unten wo sehr viel Grün zu sehen ist und wo Schafe weiden sieht man nun noch einmal das ganze Ausmaß dieses Kraters. Wieder am Kraterrand, halten wir uns leicht links auf einem alten Hirtenpfad und steigen weiter ab. Am Fuß des Berges angelangt wenden wir uns beim Steinhaufen nach rechts und gelangen wieder auf den Camino de Islolte auf dem wir zurückgehen. Wo wir den Lavastrom von oben zwischen den Vulkankegeln wieder erreichen biegt nach rechts ein Weg auf zu gemauerten Pferchen ab welche wir beim Aufstieg gesehen haben. Ein Abstecher dorthin ist bei Bedarf möglich. Auf den uns nun schon bekannten Weg gelangen wir wieder nach Mancha Blanca.

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