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10,03 km

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bei Við Kirkjar, Vága sýsla (Føroyar)

Startpunkt der Wanderung ist der Ort Miðvágur, etwa 40 Autominuten von Tórshavn entfernt.
Der Weg ist vor allem zu Beginn leicht zu finden und anfangs auch beschildert.

Kurz nach dem Ort erreicht man ein Tor, den eigentlichen Beginn der Wanderung. Es geht über Wiesen und Felsen den Hang entlang. Der Weg ist hier einfach und steigt leicht an, ist jedoch nie steil. Eigentlich braucht man nur den ausgetretenen Pfad Richtung Südwesten zu folgen.

Bei unserer Wanderung war das Wetter zu Beginn eher typisch für die Färöer und das Seeufer das in etwa 400-500 m parallel zum Weg verläuft war nur manchmal kurz durch den Nebel zu erkennen.

Nach etwa 3,5 km beginnt der Weg etwas steiler zu werden und man kann auch gut hören warum. Die Wellen des Atlantik die an den über hundert Meter hohen Klippen brechen sind bereits aus einiger Distanz zu vernehmen.

Da der Nebel immer dichter wurde, waren wir dann doch überrascht als wir nach dem kurzen Aufstieg auf einmal vor einem Abgrund standen. Tief unter uns war der Ozean und die durch den Wind getriebenen Nebelschwaden erlaubten dann und wann einen Blick darauf.

Trotz des im Moment nicht besser werdenden Wetter beschlossen wir bis zum höchsten Punkt der Klippen weiter nach oben zu wandern. In einer Höhe von 142m über dem Meeresspiegel war dann Schluss mit dem Aufstieg und wir legten am Trælanípa eine Pause ein.

Der noch dichter gewordene Nebel verwehrte uns den Blick von ganz oben und wir beschlossen recht schnell weiter zu unserem ersten Highlight zu wandern, auch wenn das Wetter nichts gutes versprach.

Anstatt zurück zum Wanderweg zu gehen folgten wir der Kante der Klippe in sicherem Abstand in Richtung des Bøsdalafossur.

Dieser Wasserfall verbindet den ca. 60m hoch gelegenen See mit dem Meer. Bei unserer Ankunft versteckte sich auch der Wasserfall im dichten Nebel und wir setzten uns um auf besseres Wetter zu warten. Als wir nach 15 Minuten dann doch weiterzogen bestätigten sich die Gerüchte um das Wetter auf den Färöer. Innerhalb von Sekunden klarte es auf und wir wurden mit wunderschönen Ausblicken auf den Ozean als auch den See belohnt.

Nachdem wir ausgiebig fotografiert und gefilmt hatten, starteten wir den Rückmarsch. Aufgrund der guten Sicht folgten wir nicht der geplanten Route sondern wanderten entlang des Seeufers.

Da beim Hinweg der Blick von den Klippen nur eingeschränkt möglich war, versuchten wir es nochmal mit einem kurzen Abstecher nach oben zum Trælanípa und wurden nicht enttäuscht.
Nach einer weiteren kurzen Pause mit genialer Aussicht stiegen wir wieder hinab zum See und folgten dessen Ufer zurück Richtung Nordosten. Auch hier gibt es an sich gut erkennbare Pfade und das Seeufer bleibt immer in Reichweite. Kurz vor der Ortschaft Miðvágur bogen wir nach rechts ab um wieder auf den ursprünglichen Wanderweg zurück zum Auto zu kommen.

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