• Foto von Zum Kloster Moni Evangelistrias an den Hängen des Kerkis
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Zeit  5 Stunden 3 Minuten

Koordinaten 1389

Hochgeladen 17. Oktober 2018

Aufgezeichnet September 2018

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856 m
121 m
0
2,6
5,3
10,57 km

angezeigt 11 Mal, heruntergeladen 1 Mal

bei Isómata, North Aegean (Greece)

Wohl nicht jeder Wanderer auf Samos hat den Wunsch auf dem 1443m hohen Vigla zu stehen. Ein durchaus lohnendes Ziel ist aber das verlassene Kloster Moni Evangelistrias auf dem Weg zum Gipfel. Besonders um die Aussicht von dort oben zu genießen. Von unten kann man es nur sehen, wenn man weiß wo es steht. Von Votsalakia sieht man am oberen Hang links, ein größeres Waldstück. Dort drin kann man mit Zoom die roten Dächer erkennen.
Hat man einen Mietwagen zur Verfügung, kann man die sehr anstrengende Wanderung abkürzen indem man vom Ortsausgang Votsalakia in Richtung Westen am Schild rechts zur Pythargorashöhle fährt und vorsichtig bis zum Abzweig zum Kloster Evangelistrias fährt. Sonst muss man ca. 3-4 km mehr rechnen. Wir beginnen unsere Wanderung an der ausgeschilderten Kreuzung und werden gleich mit der Tatsache konfrontiert das es sehr schwer wird. Der breite Weg zwischen Olivenhainen windet sich doch gleich am Anfang recht steil nach oben. Bis zum Kloster gibt es zwei Unterstellmöglichkeiten, eine alte aber dichte Hütte und weiter oben unter einen Felsvorsprung. Weiter oben mündet dann der mehr und mehr zerstörte Weg in einen schmaleren steinigen Pfad links im Felsen. Durch den schönen Bergwald erreicht man nach 45 Minuten und sehr steilen Anstieg das Kloster. Von hier oben bietet sich eine phantastische Aussicht aus ca. 700m. Wer nun noch über Kondition verfügt, kann versuchen weiter bis zum Ende des Waldes in über 800 m Höhe zu gehen. Auf dem Weg zu den Glocken des Klosters folgt der Weg links nach oben durch den Wald deutlich sichtbar. Zwischen zwei Waldstücken erreicht man ein Felsplateau mit einer schönen Aussicht. Dies sollte man sich genau einprägen um in kritischen Wetter Situationen dort nicht in die Irre zu gehen. Weiter geht es durch den Wald wo wir fast an dessen Ende, links die großartige Aussicht genießen. Zum Zeitpunkt der Wanderung war hier die Wolkenuntergrenze und schon aus diesem Grund die Umkehr unumgänglich. Aus Beobachtungen ergab sich, dass in diesem Zeitraum die Wolken bis 700m tief hingen, also bis zum Kloster. Deshalb ist es angeraten, spätestens beim Beginn des schmalen Weges umzukehren oder zu warten falls die Wolken herunterziehen. Es gibt durchaus Stellen wo man im Nebel die Orientierung verlieren kann. Dies sollte aber niemanden abhalten bei stabilem Wetter diese Wanderung zu unternehmen. Zurück geht es wieder auf den gleichen Weg und man hat mehr Muße die Landschaft zu genießen.

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