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bei Hannoversch Münden, Niedersachsen (Deutschland)

Der Werra-Burgen-Steig startet an der Werra-Mündung in Hann.-Münden und führt im Original an die Werra Quelle bei Hildburghausen und Eisfeld.
Der Werra-Burgen-Steig Hessen (markiert mit x5H) zweigt von der Burg Ludwigstein über Bad Sooden-Allendorf nach Eschwege ab und führt bis zur Burg Tannenburg bei Nentershausen.

1. Etappe Hann.-Münden - Witzenhausen, 28,3 km 678 Hm
Wir starten am Bahnhof und machen einen Abzweig zur idyllischen Fachwerkinnenstadt von Hann.-Münden und hoffen das Glockenspiel zu bewundern.
Jetzt wechseln wir die Flussseite und gehen am Ortsende auf schmalem Pfad leicht bergauf unterhalb des Krambergs und dem "letzten Heller". Hier stoßen wir auf die K 210, die nach Lippoldshausen führt. Wir überqueren die Kreisstraße und steigen in einer Art Klamm nach oben (Ilksbach). Oben blicken wir auf die offene Fläche bei Lippoldshausen. Die nächsten Kilometer, meist auf Teer oder Schotter, müssen wir überwinden (auch das gehört zu einer Streckenwanderung hinzu). Im Wald beim Rauheberg, auf 353 m NN, werden die Wege wieder schöner und schmaler.
Im Brackenberger Holz treffen wir wieder auf breite Forststraßen. Der Blick aus dem Wald bei Atzenhausen entschädigt uns für die bisherigen Mühen. Im Hintergrund können wir Göttingen entdecken! Der weitere Weg führt aussichtsreich am Waldrand entlang und aus der Ferne können wir das aufdringliche Rauschen der Autobahn hören. Bei Mollenfelde überqueren wir die Autobahn und folgen wenige hundert Meter der wenig befahrenen K 29. Wir zweigen nach rechts um den Kleinen Hübenberg ab.
Bei der Domäne Hübenthal können wir im dortigen Cafe rasten und pausieren.
Die Originalmarkierung führt zum Schloss Berlepsch, was wir ab etwas links liegen lassen. Kurz vor Albshausen stoßen wir auf einen schönen Waldpfad und steigen dann aussichtsreich in den Ort ab. Noch ein Höhenzug (Kobelsberg) und ein blickreicher Abstieg an die Werra bei Witzenhausen trennen uns von unserem Tagesziel. Wir übernachten im Burghotel und können im dortigen Biergarten das Schinkelsbier der ansässigen Brauerrei genießen. Witzenhausen ist auch für seinen Kirschanbau bekannt. Im Gastraum des Hotels können wir die Kirschprinzessinnen der letzten 40 Jahre bewundern.

2. Etappe von Witzenhausen nach Bad Sooden-Allendorf 23,7 km 765 Hm
Die ersten Meter führen uns am Turm der Stadtmauer vorbei über den idyllischen Teich an der Kirche "Zum Heiligen Erlöser". Stadtauswärts geht jetzt der Weg unterhalb des Sulzberges entlang. Plötzlich steigt es heftig an und der Berg muss bestiegen werden. Oberhalb von Wendershausen, mit seinen Kirschplantagen, folgt der weitere Weg einem großen Bogen im Wald. Meist folgen wir schönen Pfaden oder Wegen im dichten Laubwald. Ein Schild machte uns auf den "Burgenblick" von der Ruine Hanstein im Eichsfeld und der nahen Burg Ludwigstein aufmerksam. Wieder führt ein schmaler Pfad steil abwärts zur K 63 an den Flachsbach.
Hier verändern wir die Originalwegführung und kürzen einige Kilometer ab. Dafür steigt der Weg schweißtreibend nach oben (680 m, 71 Hm). Beim Hellenberg öffnet sich die Landschaft und vor dem weiteren Aufstieg zum Großen Habichtstein rasten wir kurz auf einer Bank. Hier stoßen wir auf die Beschilderung des "Schneehagenweges". Einem Wanderweg der "Wandervögel", einer Jugendbewegung, Anfang des letzten Jahrhunderts vor Ausbruch des 1. Weltkrieges, die anlässlich eines Treffens auf dem Meißner von der Burg Ludwigstein zum Hohen Meißner gingen.

An der K 63 folgt ein wunderschöner Abstieg auf moosigem Pfad oberhalb des Sehlenbachs auf L 3240. Die weitere Wegführung folgt der Landstraße einige hundert Meter bevor es wieder linker Hand in den Wald führt. Jetzt steht der schweißtreibende Anstieg auf den Rosskopf-Aussichtsturm bevor (2,5 km 251 Hm).
Ich kann nur sagen die Mühe lohnt sich mit einem phantastischen Blick zum Meißner-Massiv!
Der weitere Weg führt abwärts nach Ahrenberg. Hier lohnt eine "Stärkung" auf der Aussichtsterrasse bei einem kühlen Bier mit Blick zum Zielort Bad Sooden-Allendorf (BSA). Schöne Pfade bringen uns weiter abwärts führend nach BSA. Zuerst erreichen wir das Kurviertel mit seinen Reha-Kliniken und später die Salinenwand kurz vor der Bundesstraße. Diese unterqueren wir und eine Brücke über die Werra führt uns in den Stadtteil Allendorf.

3. Etappe BSA - Eschwege 18,2 km 359 Hm
Am Morgen starten wir direkt an der Werra und halten uns direkt am Flussufer. Durch die breite Werra-Aue gehen wir in Richtung Schloss Rohtestein. Es folgt ein strammer Anstieg auf schmalem Pfad. Das Cafe von Schloss Rothestein hat geöffnet von Mi. - So. 14.00 - 19.00 Uhr (Tel. 05652 2057). Weiter steigt es zur Hörne, einem markanten Aussichtsberg der Hessischen Schweiz. Kurz vor dem Schlussanstieg zur Hörne verlassen wir den regulären Weg und gehen in gerader Richtung abwärts nach Motzenrode. Am Ortsende von Motzenrode geht es nochmal bergauf um den Ferneberg herum. Dann gibt es auf dem weiteren Weg keinen größeren Anstieg mehr zu bewältigen. Es folgt noch ein beschaulicher Weg durch das Schambach-Tal. Dann haben wir die breite Werra-Aue bei Eschwege erreicht.
Hier wird sogar Spargel angebaut. Auf Gras- oder Schotterwegen halten wir uns nach Osten zum Übergang über die Werra. Es geht noch zum Bahnhof, wo es die Bäckerrei "Wolf" gibt, die zum Verweilen einlädt. Noch wenige Meter trennen uns dann von unserer Unterkunft, dem Hotel "Zur Struth".

4. Etappe Eschwege - Wichmannshausen 13,3 km, 116 Hm
Der Weg gehört nicht zum Werra-Burgen-Steig dient uns aber als Rückweg zum Ausgangspunkt.
Wir verlassen Eschwege in südwestlicher Richtung leicht ansteigend. Wir stoßen auf den Premiumweg P3 "Blaue Kuppe". In offener Landschaft mit Blick "rechter Hand" zum Meißner-Massiv haben wir bald die Domäne Vogelsburg erreicht. Meist fällt der gut zu gehende Weg nach Reichensachsen. Wir durchqueren den Ort und in westlicher Richtung haltend, die Wehre überschreitend, führt ein Radweg nach Oetmannshausen.
Hier kehren wir im Schnellimbiss "Keilers Grill" ein und stärken uns für die letzten Kilometer. Wir überqueren wieder die "Wehre" und im breiten Tal der "Sontra" verläuft der (Rad)-Weg über Hoheneiche bis zum Ziel in Wichmannshausen.

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