Schwierigkeitsgrad   Moderat

Zeit  eine Stunde 30 Minuten

Koordinaten 186

Uploaded 15. September 2008

Recorded Juli 2007

  • Rating

     
  • Information

     
  • Easy to follow

     
  • Scenery

     
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1.121 m
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3,67 km

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bei Brockenhaus, Sachsen-Anhalt (Deutschland)

Der alte Schneelochweg ist der steilste und anspruchsvollste Weg zum Brocken. Man erreicht ihn, wenn man 100 m hinter der Stempelsbuche von der Hermannsstraße nach Süden abzweigt. Kurze Zeit später kommt man in das Schneeloch, wo manchmal bis in den Sommer hinein noch Schnee liegt. Von hier aus schlängelt sich der Weg zum Brockengipfel hinauf. Bei guter Kondition schafft man die Strecke von der Stempelsbuche zum Gipfel in 1,5 Stunden. Der Aufsteig im Winter ist nur mit Schneeschuhen möglich.
Ob man den Weg heute offiziell noch begehen darf, ist nicht ganz klar. Die Nationalparkverwaltung sieht es nicht gerne, wenn Wanderer abseits der großen Wege unterwegs sind. Zumindest ist der Weg auf der "Großen Wanderkarte Nationalparks Harz und Hochharz" aus dem Dr. Barthel-Verlag, noch eingezeichnet.

7 Kommentare

  • Foto von nighty2009

    nighty2009 07.02.2010

    ja aber hallo , was mann im web so alles findet...das werden wir doch im frühjahr mal in angriff nehmen...

  • terraformer1 08.02.2010

    Viel Spaß auf dem schönsten Weg zum Brocken!

  • Novaculite 01.07.2012

    Der Weg ist ebenfalls auf Kompass-Wanderkarten zu sehen, die ich in den letzten zwei Jahren gekauft habe, allerdings ohne Symbol als erkennbarer und anerkannter und "erlaubter" Wanderweg. In der topographischen Karte des niedersächsischen Landesvermessungsamt aus den späten 1970er Jahre ist dort ein Trampelpfad zu sehen, auch die Aufschrift "Schneeloch" entlang des dortigen Bachs. In den neuesten Karten z. B. vom "Harzer Wandernadel" 2. Auflage, gerade erst erschienen, ist dort nur noch ein namenloser Bach erkennbar. Noch ein Beitrag zur Geschichte: Der sagenhafte Ilsenburger Brockenlauf führte noch in den 1920er und 30er Jahren, in den ersten Jahren ihrer Austragung, bergauf "durch die Schneelöcher" (bergab dann über die Brockenstraße und Gelber Brink). Seit den späteren 1930er Jahren führt er über die Hermannsklippe und den Hirtenstieg/Kolonnenweg zum Brockengipfel. Wie auch immer, der Weg dürfte sagenhaft schön sein, ein vielfaches schöner als der Hirtenstieg.

  • Foto von TrekkingBaer

    TrekkingBaer 21.03.2014

    Zwischen 2013 und 2014 hat sich der Waldzustand massiv verschlechtert. In der Höhenlage zwischen 750 und 900 Metern stirbt zur Zeit der Fichtenwald (kranke Bäume mit Borkenkäferbefall im Endstadium), für die nächsten Jahre ist dort mit einer radikalen Waldverjüngung zu rechnen, so wie es auch in anderen Teilen des Hochharzes stattfindet (Gebiet Oderteich und Bruchberg) Der Schneelochweg ist jetzt noch schlechter zu finden. Es liegen viele kleine Äste auf dem Waldboden, die eine Orientierung sehr erschweren. Der obere Teil des Schneelochwegs ist aber immer noch gut zu gehen und entschädigt für den schwierigen Teil des Einstiegs.
    Das Risiko sollte jeder selbst abwägen, denn die noch stehenden toten Fichten werden immer instabiler. Bei Sturm wahrscheinlich lebensgefährlich.

  • Foto von TrekkingBaer

    TrekkingBaer 21.03.2014

    Der schönste und wildeste Aufstieg zum Brocken.

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  • Foto von TrekkingBaer

    TrekkingBaer 14.11.2016

    Update vom November 2016: Der Weg ist wieder etwas besser. Jemand hat insbesondere im Mittelteil (Höhenlage 800-950m) Bäume weggesägt. Auch sind jetzt fast alle Bäume umgestürzt, der Wald regeneriert sich. Komplett neu ist eine rote Farbmarkierung, die sogar im Winter gut zu finden ist. Es müssen aber immer noch etliche Bäume überklettert werden, der sportliche Faktor ist nicht zu unterschätzen. ;-)
    In der Höhenlage ab 950m zeichnet sich jetzt eine neue Borkenkäferwelle ab, es ist damit zu rechnen, dass sich dort die Gefahr von umstürzenden Bäumen in den nächsten drei bis vier Jahren vergrößert.

  • Timo GIese 27.11.2016

    Super Trail! Nach dem Forstweg wurde es nochmal richtig feucht, empfehlenswert sind auf jeden Fall Schuhe die Wasserdicht sind.

    Einige Bäume sind im unteren Teil wieder umgefallen, dadurch dauert es etwas länger, aber so bleibt man fitt: Mal drunter, mal drüber klettern.

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