• Foto von 2011-09-07: Mallá del Llop
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Schwierigkeitsgrad   Leicht

Zeit  6 Stunden 24 Minuten

Koordinaten 1562

Uploaded 3. November 2013

Recorded September 2011

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1.357 m
635 m
0
4,2
8,4
16,76 km

angezeigt 223 Mal, heruntergeladen 1 Mal

bei Castell de Castells, Valencia (España)

Nachdem ich meinen Mietwagen auf einem kleinen Parkplatz neben der Hauptstraße CV-720 abgestellt habe, folge ich dieser für wenige Meter bis zum Kilometerstein 20, wo eine Schotterstraße nach Süden abzweigt. Dieser geht es nun mit eingeschalteter Stirnlampe für ungefähr drei Kilometer entlang, bis ich um ca. 6.20 Uhr den nördlichen Begrenzungsrücken der markanten Rinne, die jedem Betrachter der Serra de Serrella sofort ins Auge sticht, erreiche.

Nach ein paar kleinen Orientierungsproblemen stoße ich schließlich auf einen unmarkierten Steig, dem ich nun in westlicher Richtung folge. Nur leicht ansteigend geht es in einen breiten Sattel (ca.980m), von wo der Steig hinunter in die bereits erwähnte Rinne führt. Im Licht der Dämmerung kann ich bald die Stirnlampe abschalten und wandere noch vor Sonnenaufgang eine Dreiviertelstunde durch die breite Rinne nach oben.

In einem Sattel angekommen, steige ich nach Süden auf einen ersten Vorgipfel (ca.1290m), und nach einer kurzen Pause über einen weiteren Vorgipfel (ca. 1350m) zum höchsten Punkt der Mallá del Llop (1357m) auf.

Da der Gipfel für unzählige Schafe als Toilette dient, halte ich mich hier nicht lange auf, sondern wandere schnell auf dem Grat weiter Richtung WNW und erreiche nach zwanzig Minuten den Gipfel des Pico de Serrella (1319m).

Nach einigen Fotos ist es noch nicht einmal 8.30 Uhr und deshalb steige ich weiter Richtung Norden ab und besteige mit einer kurzen Klettereinlage den Morret de la Terra Nova (1296m), der eine tolle Aussicht auf die Berge im NW der Serrella bietet.

Nach einem problemlosen Abstieg geht es wieder zurück Richtung Mala del Llop, wobe ich den Pico de Serrella nun an seiner NO-Seite umgehe. Auch beim zweiten Mal ist der Schafkotüberzug nicht sehr einladend und so steige ich über den Vorgipfel direkt nach Norden ab. Da die Zeit es noch zulässt, beschließe ich einen weiteren Kletterfelsen zu besteigen, nämlich die Penya Noguer (1277m), deren Besteigung wieder ein paar Mal den Einsatz der Hände notwendig macht.

Gleich nach dem Abstieg folgt die Besteigung eines weitereren Felsens (1295m) und dann wandere ich nahezu eben zurück zum Beginn der breiten Rinne, durch die bereits mein Aufstieg führte. Bevor ich mit dem eigentlichen Abstieg beginne, kann ich nicht widerstehen und klettere auch noch auf den Felsen, der die Rinne an ihrer Nordseite begrenzt (1309m).

Da mit der ganzen Kletterei die Zeit ziemlich verflogen ist, mache ich mich danach flott an den Abstieg, der mich in einer halben Stunde durch die gesamte Rinne nach unten bringt. Kurz nach 11 Uhr erreiche ich wieder die Schotterstraße, auf der ich nun drei Kilometer von sengender Hitze - gepaart mit absoluter Windstille - gequält zum Auto zurück wanke.

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