diddi4
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  • Foto von Vom Ponte Sa Brava zur Gola su Gorropu
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Schwierigkeitsgrad   Leicht

Koordinaten 39

Uploaded 23. Juni 2010

Recorded Juni 2010

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368 m
191 m
0
1,4
2,7
5,46 km

angezeigt 3768 Mal, heruntergeladen 57 Mal

bei Urzulei, Sardegna (Italia)

Die Wanderung beginnt mit der Überqquerung des Riu Flumineddu. Der Weg geht dann mal leicht auf, mal licht ab bis Gorropu. Schöne moderate Wanderung.

2 Kommentare

  • Mike149 19.07.2011

    Gola su Gorropu
    „…zählt zu den größten und eindrucksvollsten Naturwundern Sardiniens und wird nicht umsonst mit dem Grand Canyon verglichen.“ Originaltext aus dem Sardinien-Reiseführer. Wenn das die Wahrheit ist, dann brauche ich mir nichts mehr anderes auf Sardinien anschauen. Es war eine sehenswerte Schlucht, aber weit entfernt von irgendeinem Superlativ. Solche Felsformationen habe ich in den Alpen sicherlich in ähnlicher Form schon mehrfach erlebt. Die Beschreibung schafft eine völlig überzogene Erwartungshaltung. Der Vergleich mit dem Grand Canyon hinkt besonders. Die Gola su Gorropu hat nicht annähernd die Klasse anderer Naturwunder. Die 5,7 km vom Parkplatz bis zum Eingang in die Schucht sind wenig spektakulär, einfach eine Wanderung. Die böse Überraschung kommt aber bevor man nach langem Fußmarsch den Blick in die Schlucht genießen will: „Abzocke“ ist noch ein milder Ausdruck für das, was die Italiener hier veranstalten. Da steht doch wirklich ein Tisch und ein Sonnenschirm und ein „Offizieller Parkwächter“ kassiert von jedem, der weiter möchte 5 Euro, mit zwei begleitenden Jugendlichen, darf ich mal eben 15 Euro bezahlen. Ich war gespannt auf die Gegenleistung: „Ja, es gäbe rote Markierungen, die einen den Weg durch die Felsschlucht weisen.“ Die Markierungen waren wahrscheinlich vor Jahren einmal gemalt, jetzt aber total ausgeblichen. Dann gab es da noch ein paar Seile, von denen eines völlig funktionslos einfach nur im Flussbett lag. Ganz entgegen den Aussagen im Reiseführer war die Schlucht total ohne Wasser, es bestand nicht die geringste Gefahr nasse Füße zu bekommen. Es war insgesamt eine anspruchsvolle Kletterei, die nur von geübten, körperlich einigermaßen trainierten überhaupt zu bewältigen war. Die Felsen waren durch die vielen Besucher schon an vielen Stellen extrem glatt. Nach knapp einer halben Stunde bezahlten Kletterns erreichten wir das angekündigte „beeindruckende Naturwunder“. Die enge Felsschlucht, die sich in den Jahrtausenden in den Fels gewaschen hatte. Wir kletterten weiter, weil es Spaß machte, der Weg wurde zunehmend schwieriger. Nach ca. 1:30 Stunden kehrten wir um, weil die Schlucht wieder enger wurde, die Felsen größer und ohne Ausrüstung kaum noch zu bewältigen waren. Am Ende war uns immer noch nicht klar, wofür wir das Geld bezahlt hatten. Wahrscheinlich für den Ausblick in die Schlucht. Weder die Wege noch sonst etwas war hier für Besucher vorbereitet. Besonders ältere Besucher oder körperlich nicht so trainierte Menschen kommen hier nicht durch das Felsgeröll.

  • Foto von diddi4

    diddi4 19.07.2011

    Hallo Mike

    ich habe beide Wanderungen gemacht (natürlich neben vielen anderen), zur Gorrupu und auch den Grand Canyon nach unten und wieder hoch. Beides kann man eigentlich gar nicht vergleichen, Grand Canyon runter und wieder hoch (und das im Juli bei Temperaturen bis über 40°) ist um ein vielfaches anstrengender.

    Aber auch die Wanderung zur Gorrupu hat mir gut gefallen, hat man doch gerade im Frühling wunderschöne Aussichten. Mit Superlativen, wie größtes, eindruckvollstes usw. sollte man vorsichtig sein, das ist sehr subjektiv. Auch dem Grand Canyon können einige nichts abgewinnen.

    Wenn es nach mir geht, ist die Wave in Coyote Buttes North in der Nähe von Page eines der größten Naturwunder, welches ich gesehen habe.

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