Zeit  2 Stunden 50 Minuten

Koordinaten 1284

Hochgeladen 10. Oktober 2018

Aufgezeichnet September 2018

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32,78 km

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bei Bieber, Hessen (Deutschland)

Auf Initiative der Zukunftswerkstatt Biebertal sind folgende Radrunden mit Start-Ziel in Biebertal-Rodheim, am Bürgerhaus, bzw. Familienbad entstanden. Die Radtouren haben unterschiedlichen Charakter:
1. Die "Große Biebertal-Radrunde" (ca. 48km) mit besonderem landschaftlichem Reiz für ambitionierte Radfahrer. Auf einem größeren Radius um die Gemeinde Biebertal müssen beachtliche 620 Höhenmeter überwunden werden.
2. Die "Biebertaler Familien-Radrunde" (ca. 32km) hat für Groß und Klein interessante Zwischenziele zu bieten.
Die Radtouren sind in Zusammenarbeit mit dem Radteam der Zukunftswerkstatt, Dieter Volin und Ulrich Brück geplant und zusammengestellt worden.
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Die Biebertaler Familien-Radrunde beginnt und endet am Familienbad Biebertal (1).
Zwischenziele sind in den Abschnitten der Wegpunkte mit Bildern näher beschrieben.

Von Biebertal nach Wißmar (ca. 7,3 km)
Zunächst geht es auf dem Radweg an der Landstraße entlang in Richtung Rodheim, dann weiter auf der ehemaligen Bahnstrecke der Biebertalbahn, durch die Rodheimer Kleingärten zu den ersten beiden Zielen: Historie Hof Schmitte (2) und Ausstellung Biebertalbahn (3).
Danach führt die Route auf dem Radweg um Burg Vetzberg (4), begleitet von dem Burgenpanorama der Burg Gleiberg (5). in Richtung Wettenberg-Krofdorf.
Am Ortseingang Krofdorf bietet sich die Möglichkeit auf einer 170 m Extraschleife das Freibad Gleiberger-Land (5) zu besuchen. Weiter verläuft die Tour auf dem Radweg durch Krofdorf und parallel zur Wißmarer Straße (7) nach Wißmar.

Von Wißmar nach Gießen (ca. 9,5 km)
Ab Ortseingang Wißmar weist die Radbeschilderung den Weg entlang der Berliner Straße weiter zum Ortskern, bis der Weg die Schulstraße/ Ruttershausener Straße quert. Die Kreuzung Berliner Straße/Schulstraße ist als Radweg nicht beschildert, aber den Wißmarer See (8) erreicht man innerorts auf der Ruttershauser Straße nach ca. einem Kilometer.
Vom Wißmarer See bis zum Dutenhofener See verläuft die Route komplett auf dem Lahn-Radweg. Auf dieser Strecke sollten noch einige interessante Wegpunkte Beachtung finden: Nach ca. 400 m findet sich das Holz+Technik-Museum (9) und als nächstes der Launsbacher See (10). In Gießen passieren wir den Männer-Badeverein (11), und bei Kanutours (12) besteht die Möglichkeit eine Bootsfahrt zu unternehmen. Auf der anderen Lahnseite, an der Kinkelschen Mühle, können die Fische im Lahnfenster (13) beobachtet werden. Durch Gießen führt die Tour dann weiter auf dem Lahn-Radweg, am ehemaligen Schlachthof (14) vorbei in Richtung Heuchelheim.

Von Gießen nach Atzbach (ca. 8,0 km)
Das nächste Zwischenziel sind die Heuchelheimer Seen (15), bevor es weiter zum Freizeitgelände Dutenhofener See (16) geht. Der Dutenhofener See grenzt an das NSG Lahnaue, das als nächste Sehenswürdigkeit angefahren wird. Wer die Vögel in dem Naturschutzgebiet beobachten möchte, kann dies direkt in dem Unterstand am NSG (17) tun. Durch die Lahnaue führt der Radweg dann nach Atzbach.

Von Atzbach nach Biebertal ( ca. 8,1 km)
Ab Atzbach geht es an der Trasse der ehemaligen Kanonenbahn (18) nach Kinzenbach zum Heimatmuseum Heuchelheim (19). Auf dem Radweg von Kinzenbach nach Biebertal bieten sich dann noch viele abwechselnde Panoramen der Burgen mit Dünsberg (20). Auf dem Rückweg kann ab Hof Schmitte (ca. 1,5 km vor dem Ziel) abweichend von der Radwegebeschilderung, der Weg über die Gießener Straße in das Ortszentrum gewählt werden. Auf diesem letzten Weg können: Gailscher Park (21), Heimatmuseum Rodheim (22) und das Keltenmuseum Keltenkeller (23) im Gebäude der Gemeindeverwaltung besichtigt werden. Für die Anfahrziele sollten die Öffnungszeiten vorher geklärt werden.

Nach der Tour kann sich die strapazierte Beinmuskulatur im Familienbad Biebertal erholen.


{radaktivitätenwogebiebertal}
Das Familienbad der Gemeinde Biebertal ist durch seine familiäre Atmosphäre weit über die Grenzen Biebertals hinaus bekannt. Neben einem 25 Meter Becken, einem Nichtschwimmerbecken und Babybereich verfügt das Bad über eine großzügige Dampfsauna und einer finnischen Sauna. Wöchentlich gibt es einen Warmbadetag. In den Sommermonaten kann das Außengelände mit Liegewiese, Kinderspiel- und Matschplatz, sowie einem Volleyballfeld genutzt werden, in den kalten Wintermonaten die Sauna im Untergeschoss. Für Getränke und den kleinen Hunger ist das Hallenbad-Café zuständig. Weitere Infos: >https://www.biebertal.de<
Hof Schmitte erscheint mit der Ersterwähnung 1412 als Waldschmiede im Besitz des Hauses Gleiberg, d.h. als Eisenhammer, dessen Hammerwerk vom Wasser der Bieber angetrieben wurde. Der vermutlich erste ritterliche Besitzer, Henne von Rodheim, baute neben dem Hammer ein befestigtes Herrenhaus. Als Heiratsgut, auf dem Erbwege kam die Schmitte im 16. Jahrhundert an Markus Andreas Lesch, der im Dienste Landgraf Philipps des Großmütigen von Hessen im Bauernkrieg und gegen die Wiedertäufer stand. Lesch machte aus dem Eisenhammer 1550 eine Mahlmühle, deren Betrieb erst 1955 eingestellt wurde. Hof Schmitte ist als Beispiele für die frühe Eisenbearbeitung im mittelhessischen Raum von Bedeutung und steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Mehr Info: >http://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/46995<
Die Biebertalbahn, von der Bevölkerung „Bieberlies“ genannt, hat in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus im Biebertal maßgeblich beeinflusst, sondern auch mit der über 50-jährigen Personenbeförderung für viele Menschen die Möglichkeit geschaffen, eine Arbeitsstelle außerhalb von Biebertal anzunehmen. Dank ihr konnten die Biebertaler auch an kulturellen Veranstaltungen in Gießen teilhaben und dort einkaufen. Weiterhin wären ohne diese Schmalspurbahn der Erzabbau und die Kalkgewinnung in Biebertal kaum möglich gewesen. 54 Jahre nach der Inbetriebnahme wurde 1952 der Personenverkehr eingestellt. Der Güterverkehr wurde noch bis 1963 aufrechterhalten. Nach der Schließung von Grube Königsberg, der letzten Erzgrube, erfolgte der Rückbau. Die Ausstellung mit Infotafeln und rekonstruiertem Gleisabschnitt sollen an die Bieberlies erinnern. >http://www.heimatverein-rodheim-bieber.de<
Die Burganlage der Burg Vetzberg entstand als Zweitburg der Gleiberger Grafen. Vetzberg wurde erstmals 1226 als »Vogtisburg« erwähnt und war demnach von einem Gleiberger Vogt bewohnt. Später hatte die Burg bis zu 34 adlige Besitzer, »Ganerben« genannt. Die Oberburg wurde vermutlich zwischen 1100 und 1150 erbaut und ab Mitte des 13. Jahrhunderts erweitert. Der 22,7 m hohe Bergfried, die Giebelwand des Palas (Haupt- und Mehrzweckbau), Teile der Burgringmauern und Reste der Unterburg sind noch erhalten. Die Besonderheiten des Bergfrieds sind die drei Kuppelgewölbe und die zwei Hocheingänge. Die Burgschänke in der Burg ist an 5 Tagen in der Woche geöffnet. >www.vetzbergverein.de<
Das Schwimmbad "Gleiberger Land" ist eines der schönsten Freibäder in der Region mit wundervollem Blick auf die Burgen Gleiberg und Vetzberg. Das Schwimmbad verfügt über: Ein 30m Schwimmerbecken mit 2 Sprungtürmen, ein 25m- Nichtschwimmerbecken, ein 12m-Kinderplanschbecken, eine 18-Loch-Minigolfanlage, eine Beachvolley-Feld, Basketballkorb und zwei Tischtennisplatten. Weiterhin wird das Freibad durch einen Kiosk mit kleinen Speisen bewirtschaftet. >https://www.wettenberg.de<
Vermutlich um das Jahr 1000 errichtete Graf Friedrich I. aus dem Hause Luxemburg eine erste Befestigungsanlage auf dem 308 m hohen Basaltkegel. Die Grundmauern des viereckigen Wohnturms sind erhalten geblieben. Friedrich I. und seine Nachfolger begründeten die Dynastie der Grafen von Gleiberg. Aufgrund ihrer engen verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Mächtigen des Deutschen Reichs dürfte Burg Gleiberg vor allem im 11. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der "großen" Politik gespielt haben. So war die vermutlich auf dem Gleiberg geborene Schwester Friedrichs I., Kunigunde, mit Kaiser Heinrich II. (1002-1024) verheiratet. >https://www.burg-gleiberg.de<
Als Baggersee diente der See bis in die 1960er Jahre dem Kiesabbau. Durch die “Trocken-Auskiesung“ erfolgte eine schonende Renaturierung und die nachfolgende Umgestaltung des Geländes zu einem Naherholungsgebiet mit Campingplatz. Der See hat eine Höchsttiefe von ca. 4,50 m. In der Mitte des Sees befindet sich eine Insel, auf der seit vielen Jahren der Kormoran heimisch ist. Die Lahnschleife am See und der nahe gelegene Lahnwanderweg sorgen für eine gute Erreichbarkeit für Wanderer zu Lande und zu Wasser. Der Uferbereich ist äußerst flach und der Strand führt ganz sachte ins Wasser, deshalb ist er bestens für Familien mit Kindern geeignet. Der Zugang zum Restaurant mit Biergarten ist Eintritt frei. >https://www.wettenberg.de<
Das Holz + Technikmuseum in Wettenberg-Wißmar liegt direkt am Lahntalradweg, in unmittelbarer Nähe des Wißmarer Sees. Das Holzerlebnishaus ist ein Museum zum Anfassen und in seiner Art einzigartig in Hessen. Es zeigt den Besuchern ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte. Dreimal jährlich finden Dampf- und Gattertage statt. Im Bereich der Forstwirtschaft werden auf 100 m2 die lokale Geschichte und Entwicklung der Forstwirtschaft, bis hin zu den Werkzeugen der Holzfäller gezeigt. Der Weg vom roh bearbeiteten Zimmereiprodukt zum Gebrauchsgegenstand wird in einer Schreinerei aus der Zeit um 1950 dargestellt. Das Museum ist als regionales Umweltbildungszentrum anerkannt, selbsterklärend eingerichtet und bindet den Besucher aktiv in das Entdecken der Thematik ein. Absolut aktuell ist der Bereich Energie: Holz als nachwachsender Rohstoff. Ein integriertes Bistro bietet Kaffee & Kuchen und kleine Snacks. Im Sommer ist der Biergarten geöffnet. >http://http//www.holztechnikmuseum.de<
Der Launsbacher See unterteilt sich in 3 nahezu getrennte Becken, wovon der mittlere Teil zum Baden freigegeben ist. Der durch Kiesabbau entstandene See an der Lahn, hat eine max. Tiefe von 4,3 m. Die Badestelle befindet sich am nordwestlichen Ufer des Sees. Von der großen Liegewiese (an der westlichen Seite des Sees) führt ein ca. 20 m langes Stück flach in den See. Große Uferanteile sind teils sehr dicht bewachsen, einen Sandstrand gibt es nicht. Ein Kiosk und Toiletten sind vorhanden, jedoch nur bei sommerlichem Wetter geöffnet. Das Baden ist kostenlos. >https://www.wettenberg.de<
Der Männer-Badeverein Gießen wurde 1836 gegründeter und ist einer der ältesten Vereine Gießens. Wie Bildern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen, sprangen schnauzbärtige Männer mit schick geringeltem Einteiler in die Fluten, um ihren Körper zu ertüchtigen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden auch Frauen zugelassen und das reine Männerbad in ein Familienbad umgewandelt. Durch intensive Eigenleistung wurde ein Freizeitgelände mit vielen Bäumen, Büschen und Gärten für Campingfreunde geschaffen. Sanitäre Einrichtungen, sowie ein Spielplatz für die Kleinsten sind vorhanden. Weiterhin ist für die Einkehr und Beherbergung von Kanuten ein Bootseinstieg vorhanden. Rund 40 Gäste kann der MBV aufnehmen. >http://www.maennerbadeverein.de<
Eine Fahrt mit den Tretbooten: Drache, Schwan, Ente, Flamingo oder dem VW Beetle auf der Lahn ist ein weiters sportliches Erlebnis für die ganze Familie, obgleich es die gleiche Beinmuskulatur beansprucht. Von der Basisstation am Uferweg, geht es zunächst, ohne merkliche Gegenströmung flussaufwärts. Vorbei an vielen Schrebergärten, Wassersportvereinen und Biergärten, die auch mal zum Verweilen einladen. Es liegt an jedem Bootsführer selbst, wann er wieder bis zum Ausgangspunkt "zurückstrampelt". Aus dieser Perspektive kann Gießen, die Lahn und der neue "Christoph-Rübsamen-Steg" mal ganz anders kennengelernt werden! Natürlich ist die Wahl nicht alleine auf Tretboote beschränkt. >https://www.kanutours-giessen.com<
Das Lahnfenster (am Wehr der Klinkel’schen Mühle) ermöglicht dem Besucher Ausblicke in die Unterwasserwelt der Lahn. Ausgestattet mit großen Scheiben zum Fischwanderweg, aber auch mit direktem Blick in die Lahn kann man hier die Fische in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Das Lahnfenster, auf der anderen Seite der Lahn ist über den Steg an der Klinkel’schen Mühle zu erreichen. >http://giessen-entdecken.de/locations/lahn-fenster-hessen<
Der "Städtische Schlachthof Gießen" wurde in den Jahren 1908 bis 1913 erbaut beziehungsweise der alte Schlachthof von 1885 umgestaltet und umfangreich erweitert. Bauherr war das Stadtbauamt. Technisch modernisiert wurde der Schlachthof in den Jahren 1967 bis 1974. Der Schlachthof wurde 1983 privatisiert und steht einschließlich des Schornsteins aus künstlerischen, städtebaulichen und stadtgeschichtlichen Gründen unter Denkmalschutz. Zum Jahresende 2014 wurde der Schlachtbetrieb eingestellt und unter Einbezug der denkmalgeschützten Gebäude entstand ein Gastronomiebereich und Wohnungen auf dem Schlachthofgelände.
Der Industrielle Kiesabbau begann 1960 am Silbersse. Aufgrund einer starken Nachfrage nach Sand und Kies in der damaligen Bauhochkonjunktur, besonders beim Straßen,- und Autobahnbau (Sauerlandlinie und Gießener Ring) wurde 1962 mit der Auskiesung von Südsee und Surfsee begonnen. Der Südsee ist z.T. über 10 m tief. 1970 wird der Südsee und 1973 der Surfsee geflutet. Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen wurden die Eingriffe in die ursprüngliche Auenlandschaft ausgeglichen und ein Vogel,- und Naherholungsparadies geschaffen.
Im Südsee ist ein Skylift für Wasserski installiert. Ein Schlepplift zieht den Wassersportler in einer Schleife über den See. Auf diesem Gelände befinden sich auch: Gastronomie, Liegewiese, Badebucht, Beachvolleyball und Grillplatz. >www.wasserski-heuchelheim.de<
Das Freizeitgelände Dutenhofener See ist ganzjährig geöffnet, es bietet Campingplatz, Badesee mit Sandstrand und Gaststätte mit Seeterrasse. An den ca. 900 m² großen, auch für Kleinkinder idealen, seichten Sandstrand grenzt eine große Liegewiese. Für Kinder und Jugenliche bieten sich Spielplatz mit verschiedenen Spielgeräten, Out-Door Trampolin, und Beach-Volleyballfeld. Der See ist je nach Untergrund zwischen drei und elf Meter tief und wird auch vom ortsansässigen Segelsport genutzt. Das angrenzende, vom Fluss durchzogene Naturschutzgebiet beheimatet viele seltene Wasservögel. >https://www.dutenhofenersee.com<
Das NSG Lahnaue zwischen Atzbach, Dutenhofen und Heuchelheim“ ist eines der größten mittelhessischen Naturschutzgebiete (NSG). Mit der Ausweisung als NSG wurde der jahrzehntelange Kiesabbau, der deutliche Spuren im Gebiet hinterlassen hat, beendet und der Erhalt der über 1 km breiten Grünlandaue beidseits der Lahn sichergestellt. Regelmäßig überflutete Auenwiesen, der flussbegleitende Auwald, Flachwasser- und Verlandungsbereiche, Steilwände, Kiesbänke, Teiche und Tümpel bilden ein extrem strukturreiches Mosaik wertvoller Lebensräume für zahlreiche, teils stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Von besonderer Bedeutung ist das Gebiet für Zugvögel wie beispielsweise Kraniche, die alljährlich auf ihrem Flug in die Sommer- und Winterquartiere zu Hunderten hier Rast machen und für den Weiterflug Kraft tanken. Ebenso wichtig ist die Auenlandschaft für wenige Brutpaare seltener Wiesenbrüter. Der Lebensraum beherbergt außerdem 280 Pflanzenarten, 22 Libellen- und zahlreichen Schmetterlings- und Heuschreckenarten sowie verschiedenen Amphibienarten was ihn besonders schützenswert macht, auch als Naherholungsgebiet. https://rp-giessen.hessen.de
Das Heimatmuseum Heuchelheim wurde 1989 im ehemaligen Bahnhof des Heuchelheimer Ortsteils Kinzenbach eröffnet. Der Bahnhof wurde 1877/78 erbaut und liegt an der früheren “Kanonenbahn“, der Bahnstrecke Lollar-Wetzlar. Zum Museum gehört auch der rote Schienenbus auf dem Schienenbereich am Bahnsteig. Darin sind auch Gegenstände ausgestellt, die in engem Zusammenhang mit der Eisenbahn stehen. Ein Modell im ehemaligen Stellwerkraum veranschaulicht die historische Gleisanlage. >www.heimatmuseum-heuchelheim.de<
Der Gießener Tabakfabrikant Georg Philipp Gail erwarb 1839 ein 4.700 m² großes Areal, zunächst als Garten für den Eigenbedarf. 1880 ließ sein Sohn Georg Carl Gail das sogenannte Schweizerhaus als Hochzeitsgeschenk für seine zweite Ehefrau Marie Wirth errichten. Der Architekt war Hugo von Ritgen. 1883 wurde der am Schweizerhaus liegende Garten mit Wasserkünsten und Schwanenteich parkähnlich umgestaltet. In den 1890er Jahren ließ Wilhelm Gail den Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens wesentlich vergrößern. 1896 wurden zusätzliche 6060 m² Land erworben und im gleichen Jahr der Grundstein für eine repräsentative Villa gelegt, die1897 bezugsfertig war. Seit 1999 stehen Park und Villa als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Villa und Park waren bis zum Jahr 2002 Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Jahr 2000 gründete sich der “Freundeskreis Gail’scher Park“, dem es gelungen ist, dass der Park als bedeutendes Gartendenkmal saniert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. >www.gailscherpark.de<
Erbaut und fertiggestellt wurde das Gebäude 1892 auf einem Grundstück, auf dem die Besitzer um die Mitte des 19. Jahrhunderts ausstarben. Das Gelände wurde dann von der Gemeinde übernommen. Im Untergeschoss wurde ein zweites Backhaus für das größer gewordene Dorf eingerichtet. Das Obergeschoss diente als Bürgermeisterei und später bis 1910 als Schule. Seine Funktion als Backhaus hat das Gebäude bis in die heutige Zeit behalten, allerdings nur mit einem Ofen. Zwischenzeitlich waren die oberen Räume als "Notwohnung" ausgebaut worden. Als diese 1999 frei wurden, hat der Heimatverein mit Unterstützung der Gemeinde Biebertal die oberen Stockwerke zu einem feinen Heimatmuseum ausgebaut. 2011 wurde das Backhaus in den Museumsbetrieb integriert. Der Eintritt ist frei. Das Haus befindet sich im Ortskern (Altes Rathaus unterhalb der Rodheimer Kirche) Gießenerstr. 23, 35444 Biebertal-Rodheim. Siehe: > http://www.heimatverein-rodheim-bieber.de<
Das Museum Keltenkeller präsentiert in seiner Dauerausstellung zahlreiche Objekte unterschiedlichen Charakters aus dem spätlatènezeitlichen Oppidum vom Dünsberg. Schwerpunkt bilden zum einen die Siedlungsfunde aus dem Oppidum selbst und zum anderen die Funde aus den zur Siedlung auf dem Dünsberg gehörenden Gräberfelder. Anhand der hohen Qualität des Materials aus dem Oppidum und den Gräberfeldern, die in zum Teil einmaligen Zusammenstellungen vorliegen, lässt sich die Bedeutung der Siedlung vom Dünsberg ermessen. Es werden im Museum jedoch nicht nur die Funde der jüngsten Ausgrabungen ausgestellt, sondern auch Altfunde vorangegangener Untersuchungen zusammengeführt, aufbewahrt und ausgestellt. >https://www.verein-keltenwelten.de<

2 Kommentare

  • ulrich.brueck 12.10.2018

    Ich bin diesem Trail gefolgt  Mehr anzeigen

    Für Familien sehr schön zu fahren.

  • FunMax 22.02.2019

    Ich bin diesem Trail gefolgt  Mehr anzeigen

    Sehr abwechslungsreich mit vielen Sehensmöglichkeiten und vielen spannenden Informationen. Toll beschrieben.

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